Buntes - Ein bärenstarker Lebensretter

Sa 25.Jun. 11:22:00 2011

Danous Estenor ist Footballer, ein verdammt kräftiger Footballer. Seine Physis und ein Phänomen retteten einem Mann nun das Leben.

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Danous Estenor ist ein wuchtiger Offensive Guard der USF Bulls. Und er ist ein ruhiger und bescheidener Zeitgenosse.

Deshalb dauerte es wohl auch einige Monate, bis seine lebensrettende Tat vom Februar nun publik wurde.

Estenor saß gerade in einem Café, als er vom Parkplatz verzweifelte Hilfe-Schreie hörte. Er sprang auf und ging vor die Tür. Auf dem Parkplatz bot sich dem 1,82 Meter großen und fast 150 Kilogramm schweren Sportler ein furchtbares Bild. Der Fahrer eines Abschleppwagens war unter das Hinterrad eines Cadillac Seville geraten.

"Ich sah nur seine Füße, erinnert sich der 21-jährige Sohn haitianischer Einwanderer aus Palm Beach/Florida. "Ich dachte mir: 'Oh Gott, das Auto zerquetscht ihn! Der Typ wird sterben!'"

"Lieber Gott, schicke mir einen Engel!"

Der Mann ist Arzola Uribe, vierfacher Vater. Anscheinend hatte sich an dem Auto die Feststellbremse gelöst, als er unter dem Wagen die Abschleppvorrichtung anbringen wollte. Seine Frau Maria hatte um Hilfe geschrien, nachdem sie mit zwei weiteren Männern vergeblich versucht hatte, das Auto zu bewegen. "Es war wie in einem Horrorfilm", erzählt sie. "Überall das viele Blut! Ich dachte nur: 'Lieber Gott, schicke mir einen Engel!"

Und dann war plötzlich der Schutzengeln zur Stelle. "Ich habe versucht, das Auto anzuheben", erinnert sich Estenor. "Beim ersten Anlauf bewegte sich gar nichts. Ich habe nochmal angesetzt und plötzlich habe ich diese seltsame Energie in mir gespürt und ich hob den Wagen an, damit man den Mann darunter hervorziehen konnte."

Wie durch ein Wunder zog sich Arzola Uribe bei seinem schweren Unfall nur Schnittwunden, Abschürfungen, Prellungen und eine ausgekugelte Schulter zu. Estenor selbst war im Schockzustand, verließ den Parkplatz und setzte sich wieder ins Café.

Hysterische Stärke

Nachts erzählte er seinen Zimmerkameraden Jamar Bass und Damien Edwards von der Geschichte. Die wollten ihrem Teamkollegen zunächst nicht glauben. Doch am nächsten Morgen, vor Trainingsbeginn, bat Coach Skip Holtz seinen Offensive Guard vor versammelter Mannschaft zu sich. Estenors Tat blieb nicht unbeobachtet. Holtz zog einen Brief aus der Tasche und begann zu lesen: "Ich will hiermit mitteilen, dass Danous ein echter Held ist", erklärte Jodi Rivera, die Besitzerein des Cafés, die die Rettungstat beobachtet hatte. Der Brief schloss mit den Worten: "Ohne Danous hätte der Mann die Nacht nicht überlebt."

Unfassbar. 1750 Kilogramm wog der Wagen, den Danous Estenor anhob. Doch wie war das möglich? Die Antwort lautet: Hysterische Stärke. Ein Phänomen, bei dem Menschen durch einen gigantischen Adrenalin-Schub übermenschliche Kräfte entwickeln können. Sehr zum Glück von Arzola Uribe passierte dies an besagtem Abend mit Danous Estenor.

Eurosport

Kommentare 11 - 30 of 30

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    Gut dass Danous mit seinem Adrenalinschub den Sack reis­ wieder aufgestellt hat!

    Von The, am So 26.Jun. 22:07
  2. diese amerikaner und ihr sport.im land von badman und­ superman ICH WETTE IN DEUTSCHLAND HAETTEN AUCH ALLE­ GEHOLFEN UND ZUR NOT AUCH MIT MEHREREN ;denn es geht­ doch nicht darum,das es 1 mann war ,sondern das ein­ mensch gerettet wurde

    Von Harald B, am So 26.Jun. 19:56
  3. Ein Mensch kann imm Normalfall 40-60% seiner­ MUskelkraft nutzen. NICHT 10%!!!!!
    Epileptiker im­ Gegensatz können in einem Anfall 100% ihrer Muskelkraft­ einsetzten.

    Von Marc, am So 26.Jun. 19:08
  4. Hallo kevinprzbylla,das mit den 10% ist bei unserem­ Gehirn so,aber was die Muskulatur betrifft,so haben wir­ noch eine ca. 10 %ige sogenannte autonome Reserve,die­ wir in Extremsituationen nutzen (habe ich jedenfalls­ mal so gelernt)

    Von Simone, am So 26.Jun. 18:54
  5. Ich will ja niemanden die Euphorie nehmen, aber nen­ Wagen anzuheben ist was anderes wie ihn komplett­ hochzuheben mit seinen 1750kg. Vor allem ist der Kerl­ unter den Hinterreifen gekommen und das schwerste Teil­ vom Auto ist bekanntlich der Motor, welcher vorne bei­ dem Wagen sein sollte.

    Trotzdem ne gute Leistung die­ er unter normalen Zuständen wahrscheinlich nicht­ geschafft hätte.

    @marco, man kann weder 5millionen kg­ heben wie du geschrieben hast, noch 5000kg wie du­ wahrscheinlich schreiben wolltest. ich mache 140kg­ bankdrücken, trainiere seit paar jahren und stoffe net,­ nen anfänger schafft vllt gerademal 40kg oder so, nun­ stell dir die 5000kg mal vor :P

    Von joseph, am So 26.Jun. 18:30
  6. wann werden die Menschen begreifen .... das die Engel­ unter uns sind .... und uns unterstützen ,wenn wir­ danach fragen ? ......

    Von Sam, am So 26.Jun. 17:14
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    @ pussyhuren
    Junge bist Du hässlich!

    Von Thorsten, am So 26.Jun. 15:32
  8. Gott gibt jedem Menschen die richtigen Aufgaben und­ lässt uns da sein wo wir gebraucht werden - seien wir­ ihm Dankbar das es so positiv ausgegengen ist

    Von K.b., am So 26.Jun. 12:54
  9. @pussyhuren : wenn man besoffen ist sollte man keine­ kommentare von sich geben,kommt nur mist dabei­ raus,,oder können sie sich selber nicht leiden ??

    Von Pumpernikel, am So 26.Jun. 12:30
  10. Armer Pussyhuren ; )
    Noch immer ist nur Hass auf das­ Leben und die Welt allein sein einziger Bettpartner­ xD
    Klein, klein, klein - sind aller Hater's­ Döööödel... =P xDDD
    Zum Thema:
    Solch eine­ Gewaltleistung ist kein Einzelfall. Sowas hat es schon­ einige Male gegeben,
    mit Autounfällen und­ übermenschlichen Gewaltleistungen, das die Karren­ angehoben wurden ; )
    Allerdings wird darüber meistens­ nie berichtet und das Grund ist einfach:
    Die meisten­ Menschen würden sowas niemals glauben, das jemand kurz­ so stark sein konnte.

    Von Nils, am So 26.Jun. 12:11
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    jude? ratiofarm!

    Von pussyhuren, am So 26.Jun. 11:05
  12. wahnsinns leistung! Dasmuss man erstmal können. ach ja­ und noch was GANZ interessantes: Wenn man unter­ adrenalin alle muskeln im körper anspannen würde,­ könnte man 5000Tonnen heben!
    5000TONNEN
    aber danach­ wäre man für sein leben lang paralysiert, mich wundert­ es wie der typ so eine kraft hatte

    Von marco_holst, am So 26.Jun. 10:15
  13. Naja er wird nicht das ganze Auto gehorben haben. Wer­ Physik hatte, weiß dass der Boden auf dem das Auto­ stand einen großen Teil der aufzuwendenden Kraft­ abgenommen hat. Dennoch eine unglaubliche Leistung.

    Von Robin, am So 26.Jun. 9:23
  14. Ein Beispiel dafür, daß Sport wohl doch nicht Mord sein­ muß.
    Nur repräsentativ?

    Von schmierige Type, am Sa 25.Jun. 23:24
  15. Ich habe auch irgendwo mal gehört das der Mensch im­ Normalfall auch blos 10% seiner muskelkraft benutzt und­ bei so einer Extrem situation kann durch einen­ Adrenalienschub diese grenze kurzzeitig aufgehoben­ werden

    Von kevinprzybilla, am Sa 25.Jun. 22:40
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    How I store my newspaper if I am outside - simply lift­ the 1350 KG car on it.
    To the 1750 kg @#$% : I will get­ you anyhow I am not your bloody wife but a bloody­ Viking.

    Von Bernhard Franz, am Sa 25.Jun. 22:37
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    Ich wette irgendwann kann das als Doping verwendet­ werden und der Weltmeister im gewichtheben hebt dann ne­ Tonne oder so....

    Naja aber schon krass, was der­ Körper unter stress leisten kann

    Von Yannik, am Sa 25.Jun. 22:35
  18. Adrenalin sorgt nicht nur für (übermenschliche) Käfte,­ sondern lässt es einem auch manchmal die Angst­ vergessen. So bin ich einmal einfach dazwischen­ gegangen, als ein Alki einen Renter verprügeln wollte­ und auch ich bin danach einfach gegangen(nachdem denn­ endlich mal ein paar Männer miteingegriffen hatten)­ weil ich mich dann auf einmal vor meiner eigenen­ Courage erschrocken hatte.

    Von Nina, am Sa 25.Jun. 22:35
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    Jau. Amerika braucht Helden. Haben wir keine, fangen­ wir nen schönen, kleinen Krieg an oder erfinden einen­ solchen Dreck.

    Von Mark Hörner, am Sa 25.Jun. 21:59
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    Thomas, du hast Recht, die göttliche Grösse haben schon­ viele,wie zb. die Ungläubigen bei den Kreuzzügen, die­ Eingeborenen bei der Enddeckung Amerikas, die Indianer­ bei der weiteren Besiedelung oder die Juden in den­ KZ's der Nazis, gespürt.

    Von Heinz, am Sa 25.Jun. 21:15
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