Eurosport - Do 25.Jun. 18:11:00 2009
Lance Armstrong bricht sein Schweigen: Seit Wochen gab der Texaner kein Interview mehr - nun bezieht er Stellung. Für eine französische Fernsehsendung, die kurz vor dem Tour-Start ausgestrahlt werden wird, empfing er in den USA ein TV-Team und stellte sich den sportlichen wie persönlichen Fragen.
Vorneweg: Die Konkurrenz sollte sich warm anziehen, denn Armstrong verkündet: "Alles was ich sagen kann ist: Ich bin in sehr guter Form!" Mit langen Trainingsfahrten in der Höhe von Aspen, teilweise begleitet von seinen Teamkollegen Levi Leipheimer und Chris Horner, verpasst er sich den letzten Schliff vor dem Start in Monaco.
Denn das Zeitfahren zum Auftakt zählt der Astana-Kapitän gleich zu den ganz entscheidenden Prüfungen. "Gesamtsieger wird der werden, der folgende vier Etappen ohne Probleme meistert: Monaco, das Zeitfahren in Annecy und die Bergankünfte in Andorra und am Mont Ventoux. Ich hoffe, bei diesen vier Schlüsselstellen unter den ersten Fahrern zu sein", zitiert ihn die französische Zeitung 'Midi Libre' in einer Druckversion des Gesprächs.
"Astana wird top sein"
Der 37-Jährige weiß aus seiner langen Karriere, wie entscheidend dafür eine starke Mannschaft ist - und sieht sich auch in diesem Bereich bestens aufgestellt. "Mann kann nicht sieben Mal die Tour gewinnen ohne eine sehr starkes Team. Meine Astana-Mannschaft wird top sein", kündigt er an.
Doch darin liegt vielleicht auch das größte Problem für den Ex-Weltmeister. Denn mit Alberto Contador fährt bei Astana auch der große Favorit auf den Tour-Sieg. Armstrong spart nicht mit Lob für den Spanier - aber kann sich auch kritische Worte nicht verkneifen. "Das ist eine neue Situation für mich. Alberto ist sehr talentiert, er ist der beste Kletterer der Welt. Aber er ist noch zu nervös, zu ungestüm."
Deshalb ist von einer klaren Hackordnung auch nichts zu hören. "Das Rennen wird über die Strategie entscheiden. Es wird gelten, loyal zu sein und für den zu fahren, der Chancen auf den Sieg hat." Dazu scheint sich Armstrong in jedem Fall zu zählen, seine Premiere beim Giro d'Italia bestätigte ihn darin. "Mein zwölfter Platz dort ist für mich eine große Befriedigung."
Viele Kontrollen, viel Kritik
Und was antwortet Armstrong auf die Doping-Verdächtigungen, die ihn seit Jahren begleiten? "Zuerst, dass ich schon sehr lange fahre. Oft sieht man einen Fahrer, der aus dem Nichts kommt, einen oder zwei Siege holt und dann wieder verschwindet. Das ist für mich verdächtig."
"Ich bin im Rahmen meiner sieben Tour-Siege so oft kontrolliert worden wie keiner. Man hat Nachforschungen in Frankreich und anderswo betrieben. Dieses Jahr wurde ich 33 Mal kontrolliert. 33 Mal! Das ist meine Antwort."
Eine Nachfrage zu den Positiv-Tests von der Tour 1999 blieb leider aus.
"Millionen denken an Fignon"
Traurige Aktualität hingegen erlangte der Kampf gegen den Krebs, den Armstrong seit Jahren mit großem Engagement über seine Stiftung führt. Mit Laurent Fignon verkündete ein anderer Tour-Sieger, dass er gegen die tückische Krankheit kämpft. Eine Nachricht, die Armstrong an gemeinsame Momente mit dem Franzosen erinnerte:
"Ich habe die Hilfe nicht vergessen, die er mir als Anfänger einst gab. Er hat mich zu sich nach Hause eingeladen, kurz bevor ich meine Krebs-Diagnose erhielt. Das war eine freundschaftliche Geste, die mich sehr bewegt hat."
Und der Krebs-Überlebende spricht dem 48-Jährigen Mut zu. "Er muss wissen, dass Millionen Leute an ihn denken, dass er ihnen viel Freude durch seine Tour-Siege bereite hat. Alle diese namenlosen Fans denken, dass er es überstehen wird, so wie ich es überstanden habe. Ich wünsche ihm das Beste - ich weiß, er ist ein Kämpfer."
TV-Tipp:
Der Kampf ums Gelbe Trikot täglich Live: Verfolgen Sie die Tour de France hautnah mit allen 21 Etappen von Monaco nach Paris, über Pyrenäen und Alpen, durch Regen und Hitze in unseren ausführlichen TV-Übertragungen, mit dem Eurosport Player oder im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de!
Kommentare 78 - 97 of 97
Rutsch mir doch den Buckel runter du armer dopper strong - ich hoffe nur, dass es dich dieses mal putzt und du die champs élisée nicht siehts - du dopper mal 7 TdF armer strong.
Marki
bla...bla.....bla.............usw.
wenn du kristin kolb bist, bin ich donald duck.
@kristin K:
Schau mal an dir runter.....Hängt der Kolben noch?
Na siehste.... Du kannst also nicht "Kristin" heissen !!!!
Lügen dürfen Christen aber nicht!
Gewohnt starkes Team von Saxo Bank. Fällt kaum auf, dass da ein Sastre fehlt.
Ich setze stark auf Andy. Hoffe, er kann aufs Podium fahren.
Nehmt doch endlich mal die Ulle-Brille ab!Mit Talent allein erreicht man nicht die Top-Leistung.Ich meine nicht Doping,allein beim Fleiß hat es bei ihm schon gefehlt,kein Ehrgeiz,kein Biss.Zudem finde ich ihn naiv u von den falschen Leuten umgeben,siehe damals Beckmann-Interview.
Na das war mal eindeutig Pro- Ullrich. Schon komisch, er ist immer noch allgegenwärtig. Ich finde, bei den Fahrern hat auch keiner das Format. Bei ihm war man immer gespannt, ob was kommt. Erinnere mich noch an eine Etappe als er angegiffen hat und u. a. Voigt in wieder geholt hat. Oder wie Lance nur Jan belauert hat. Da gabs keinen Basso, keinen Evans usw. Der hat nur nach Ulle geschielt. Oder bei dem Regenzeitfahren im Bianci- Team, da hat Amstrong keinen Tritt rausgenommen die linke Bazille. Ulle hat am Berg ja auch gewartet. What shells, it´s over. Wenn ihr bei der Tour vor Ort seid, sagt Bescheid. Vielleicht sieht man sich.
im Gegenteil, er wurde betrogen. Was für eine Leistung: sein Hematokrit war bei der TdF nie über 42 (vgl. Andreu/Vaughters). Gott, wenn er sooo versaut wie die Blut-Vampire Lenz und Mr. 64% gewesen wäre. Ulle hätte glatt 10 mal die Tour gewonnen. Naja ein kleiner Trost bleibt: Irgendwann wird Ulle rehabilitiert während Epo-Lance schon längst an seinem Doping-Konsum gestorben ist.
richtig
und gelogen hat er auch nicht (wie der Epo-Freak auf CNN "I never doped"), fair war er auch noch (schade das er damals 2003 auf Lenz gewartet hat; demnach sollte ich 2003 auch noch zu seiner eigentlichen TdF-Sieg-Liste hinzufügen), gemobbt hat er auch niemanden (im Gegensatz zu Mr. Me-Me-Me-Arrogant).
das sehe ich auch so. und eins ist auch richtig, ulle hat immer gesagt: er hat keinen betrogen, was auch stimmt!
2000 wurde ihm übrigens auch geklaut, habs nicht vergessen :-)
v.a. wurde ihm der TdF-Sieg 2001 (denn da hätte Epo-Lenz aufgrund seines positiven Cortison-Tests bei einer 2-jährigen Sperre gar nicht dabei sein dürfen), 2006, 2007, 2008 und vielleicht 2009 geklaut.
und ulle waere der einzige gewesen, der den stundenweltrekord haette verbessern koennen. @foxxy richitg :-)
Wie ich früher schon mal schrieb,
auf so einen haben wir 50 Jahre gewartet, jetzt wird es wieder 50 Jahre dauern. Talentfreie Journalisten*, Staatsanwälte*, Richter*, Politiker*, Funktionäre*, selbsternannte Dopingjäger* (wen jagt denn der Franke? Der Mann ist lächerlich, jagt nur EINEN Ex-Radsportler und sagte doch tatsächlich mal Speerwurf sei sauber) und Mainstream-Medien haben sich auf seine und der Fans kosten wichtig gemacht. Weshalb? Weil irgendwo sein Blut rumlag.
Comish, bei Epo-Lance gibts 6 positive Epo-Proben und einen vertuschten Cortison-Test bei der TdF 1999. Also wenn Ulle schuldig ist, wo nur Indizien vorliegen, dann ist Epo-Lance 10 x schuldig. Gegen ihn gibt es BEWEISE, nicht nur Indizien.
* die übrigens auch Arbeitsplatz-Doping vornehmen: Früh Kaffee reinschütten, mittags auf dem Bundestags-Klo schnell ne Nase Koks nehmen und abends Schlafmittel und nen Schluck aus der Flasche. Tolle Vorbilder. Wer im Glas-Haus sitzt...
Ulle for President
danke foxxy, so sind eben die deutschen. greg lemond hat es richtig gesagt. ULLE FOREVER!!!
Wie sagte Greg Lemond letztes Jahr bei der TdF:
"Wieso ist Valverde hier? Dann müsste auch Jan Ullrich hier sein".
Dieses Jahr sollte er dann sagen: "Wieso ist AC und Epo-Lance hier? Dann müsste auch Jan Ullrich hier sein."
Unser Jahrhundert-Talent wurde durch die Hexenjagd mindestens 4 Jahre zu früh aufgehört. Die Spanier, Italiener und Amis lachen sich kaputt. Deutschland schiesst sich ja gerne selbst ins Bein. Traurig!!
Ulle forever :-)
ulle ist das groesste talent... im radsport aber! wirklich schade. ich glaube dieses jahre fahre ich zur etappe mont ventoux. das wird sicherlich super
Proktologe Nr. 68
voll daneben, v.a. da du dich ja als F1-Fan geoutet hast. Bleib doch dort. Das ist wenigstens Sport. LOL
Piloten die hochgedopte Machinen wie an der Leine gezogen im Kreis fahren.
Aber leider fährt er inzwischen lieber mit PS drittklassige Rundrennen. Da braucht er nix abkochen. Leider fehlt ihm da das Talent, dass er beim Radfahren hatte. Schade...
Metastasen im Gehirn und in der Lunge...
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