Eurosport - Do 25.Jun. 18:05:00 2009
Arminia Bielefelds neuer Chefcoach Thomas Gerstner strebt den direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga an. "Ein Absteiger kann nur ein Ziel haben", sagte der Ex-Arminia- Profi, der zuletzt als Co-Trainer beim SK Sturm Graz (Österreich) tätig war, am Donnerstag bei seiner Vorstellung.
Wenn er die Rückkehr in die Bundesliga schaffen sollte, würde sich auch sein zunächst bis 30. Juni 2010 befristeter Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängern. Taktisch setzt der 42-Jährige in Bielefeld auf Offensiv- Fußball. "Ich will attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen lassen", kündigte Gerstner, der als unbeschriebenes Blatt gilt, an.
"Ich hab's hier einfach. Von mir erwartet man eigentlich nichts, ich werde ja sowieso scheitern", sagte Gerstner. In den Jahren 1885 bis 1988 hatte der frühere Mittelfeldmann 99 Zweitliga-Spiele für die Ostwestfalen (7 Tore) bestritten. "Das war meine erste Profi-Station als Spieler und eine sehr schöne Zeit, jetzt ist es meine erste richtige Station als Trainer im Profi-Bereich." Gerstner schickte selbstbewusst hinterher: "Ich werde hier nicht nur ein Jahr arbeiten. Das wird länger." Bielefelds Manager Detlev Dammeier kennt Gerstner aus gemeinsamen Spielertagen beim VfL Wolfsburg. "Thomas geht positiv geladen und voller Energie an die Aufgabe", sagte Dammeier.
Neuzugang: Arne Feick
Vor dem Trainingsauftakt gab Arminia Bielefeld unterdessen einen weiteren Neuzugang bekannt. Offensivspieler Arne Feick kommt vom FC Erzgebirge Aue. Der 21-Jährige erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012. Feick ist der dritte Neu-Armine nach Michael Delura und dem Dänen Kasper Risgaard. Ob es darüber hinaus personelle Veränderungen geben wird, ließ Gerstner offen. "Grundsätzlich bin ich mit dem Kader zufrieden", sagte der 42-Jährige. Er suche aber noch nach einem zusätzlichen Co-Trainer: "Es ist kein Muss, aber angedacht."
Der nach seinem Rücktritt gerade überraschend wiedergewählte Präsident Hans-Hermann Schwick hoffte, dass in Bielefeld nun "das sportliche Themenfeld endlich wieder in den Fokus rückt". Gerstner will der 61-Jährige nicht als zweite Wahl verstanden wissen, räumte aber ein: "Nach dem Saisonende war schon ein Vakuum entstanden, und diese Entscheidungsfindung kam natürlich sehr spät zustande."
TV-Tipp:
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Kommentare 1 - 4 of 4
Der direkt Wiederaufstieg wird wohl kaum zu schaffen sein.
Die Spieler die Arminia hat , haben in der Bundesliga deutlich
gemacht wo ihre Grenzen sind.
Mit einem Haufen Mitläufern kann man kein Spiel bestimmen, das
hat die letzte Saison deutlich gezeigt.
Bei Kontern und schnellen gegenzügen sah das Spiel der Arminia gut
aus , aber wenn es darum ging einen Gegener auszuspielen, hat man
deutlich erkennen können wo es fehlt.
Will mann aufsteigen muß man Geld in die Hand nehmen und etwas 7 Mio.€
in 2 investieren müssen.
Der Trainer wird das geringste Problem sein, es fehlt AUF DEM PLATZ !!
Wir werden als Arminen-Fans sehen wo der Weg hinführt, man sollte nicht pauschal alle Jung-Trainer verurteilen...
Ich denke das Thomas eine wichtige Menge an Impulsen leisten kann, die eine junge und teils noch unerfahrene Mannschaft gebrauchen kann. Wichtig ist , dass die Arminen in Ruhe und ohne Druck von außen arbeiten können, auch wenn es mal eine schlechte Phase geben sollte.
GANZ WICHTIG : Die Wirtschaft muss wie angekündigt handeln und helfen, und nicht bloß Lippenbekenntnisse abgeben.....
gut, daß du keine ahnung hast. kümmer dich um deinen kram und halt dich aus vereinen raus, von denen du nichts verstehst.
na typisch! Nichstssagende Verein, mit einem Nichstagen Praesidenten und einem ebenso unbekannten Trainer! Au weia- das wird nichts in den naechsten Jahren mit wieder Aufstieg.
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