Champions League - Vorteil Ciudad Real: HSV mit Heimpleite

Eurosport - Sa 25.Apr. 23:20:00 2009

Der HSV Hamburg ist mit einer Heimniederlage gegen Titelverteidiger BM Ciudad Real ins Halbfinale der Champions League gestartet. Die Hanseaten mussten sich nach einem exzellenten Start am Ende knapp mit 29:30 (13:12) geschlagen geben. Das Rückspiel in Spanien findet am 2. Mai statt.

HANDBALL 2008/2009 Champions League HSV Hamburg Ciudad Real - 0

"Ciudad Real ist für uns ein Riesenthema. Schließlich dürfen wir uns mit der besten Mannschaft der Welt messen", hatte HSV-Trainer Martin Schwalb vor der Partie im Gespräch mit Eurosport erklärt. Sein Pendant bei den Spaniern, Talant Dujshebaev, gab das Kompliment zurück. "Der HSV gehört zusammen mit Kiel zu den besten Teams. Es wird ein sehr hartes Halbfinale".

Turbostart der Hamburger

Den besseren Start vor 10.119 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Color Line Arena erwischten die Hanseaten, die mit 6:3 und wenig später mit 9:4 beziehungsweise 11:5 in Führung gingen. HSV-Keeper Johannes Bitter zeigte in der ersten Hälfte ein überragende Leistung, der Nationaltorhüter parierte alle drei Siebenmeter und wehrte elf weitere Würfe ab. Der Titelverteidiger aus Spanien fand zunächst überhaupt nicht in die Partie, steigerte sich aber mit zunehmender Fortdauer der Begegnung.

In den zweiten 30 Minuten übernahm Ciudad mit 15:14 (32.) erstmals die Führung, die das Dujshebaev-Team kurz darauf auf 20:16 (36.) ausbaute. Die Spanier waren jetzt die klare bessere Mannschaft, dem HSV drohte eine deftige Klatsche. Doch Schwalb brachte seine Auswahl wieder auf Kurs, sodass es nach 60 Minuten nur eine knappe Niederlage gab. Bester Werfer bei den Hausherren war Hans Lindberg mit sechs Treffern.

"Nur ein Tor, ein kleiner Unterschied"

"Wir sind super rausgekommen, brachen dann aber ein bisschen ein. Dass wir in der zweiten Hlabzeit nach dem großen Rückstand wieder herangekommen sind, macht mich schon stolz", erklärte der Hamburger Schlussmann Jogi Bitter im Eurosport-Interview. Teamkollege Bertrand Gille sieht nun im Rückspiel "eine große Aufgabe" auf seine Mannschaft zukommen. Die Gründe für die Niederlage sah der Franzose unter anderem beim überragenden Gäste-Keeper: "Arpad Sterbik hat eine ganze Zeit lang die Kiste zugemacht. Dazu hat Ciudad Real gute Gegenstöße gespielt", analysierte der 31-jährige Kreisläufer.

Vorsichtige Zufriedenheit herrschte bei den Siegern. "Es war am Ende nur ein Tor, ein kleiner Unterschied. Wir hatten Probleme in Unterzahl, haben aber im Angriff sehr gut agiert", zog Rückraum-Routinier Olafur Stefansson bei Eurosport Bilanz.

TV-TIPP: Die Handball Champions League live bei Eurosport TV und im Eurosport Player auf eurosport.yahoo.de. Verfolgen Sie alle vier Halbfinalpartien und ab dem 23. Mai die Endspiele.

Tobias Laure / Eurosport

Kommentare 1 - 2 of 2

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  1. @UR 2 vivanc: Na dann nenn mir doch mal einen Verein­ der in zwei Sportarten so weit oben mit dabei ist, wenn­ du meinst das der HSV so ein Versager-Verein­ ist!
    ...............................................da­ fällt mir spontan keiner ein und dir bestimmt auch net­ du Sportkenner! ;-)

    Von Marcus, am So 26.Apr. 15:35
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    wenn gonzalez verdasco scjlagen kann, kann er in­ barcelona auch ferrer schlagen

    Von Dieter, am Sa 25.Apr. 15:55
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