London 2012 - Läufer züchten eigenes Essen
Aus Angst vor positiven Doping-Tests durch verunreinigte Lebensmittel greifen einige chinesische Marathonläufer zu eigenwilligen Mitteln. Sie kümmern sich ab sofort selbst um die richtige Nahrung.
Die Läufer züchten ihre eigenen Hühner, um für die ordnungsgemäße Behandlung und Ernährung der Tiere zu sorgen.
"Da wir keine Kantine haben, die ordentliches Essen gewährleistet, müssen wir selbst kochen", berichtet ein Team-Betreuer. "Es ist einfach zu risikoreich, in einem Restaurant an der Straße zu essen."
Clenbuterol als Wurzel des Problems
Außerdem bezieht das Team Yak-Fleisch von einem in der Nähe beheimateten Hirten. Die Bedenken der Sportler sind nicht unbegründet. In China wird häufig das Mastmittel Clenbuterol verfüttert.
Eine Judo-Olympiasiegerin schob ihren positiven Doping-Test kürzlich auf verunreinigtes Fleisch. Tour-de-France-Champion Alberto Contador verfolgte die gleiche Strategie.
Auch die Athleten in England - dem Austragungsort der Olympischen Spiele 2012 - wurden gewarnt. Ihnen wurde aufgetragen, den Verzehr von Leber zu vermeiden.

Bemerkung
Kommentarfunktion ist für diesen Artikel nicht verfügbar.