Huck scheitert nach Weltklasse-Fight

So 26.Feb. 00:32:00 2012

Marco Huck lieferte dem amtierenden WBA-Champion Alexander Powetkin in Stuttgart einen fantastischen Kampf um die Schwergewichts-Krone. Trotzdem musste sich der 27-Jährige nach zwölf knallharten Runden nach Punkten (114:114, 113:116, 112:116) geschlagen geben. Damit bleibt Powetkin ungeschlagen.

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Huck ist damit beim Versuch gescheitert, erster deutscher Weltmeister im Schwergewicht seit 80 Jahren zu werden.

Der WBA-Weltmeister aus Russland blieb auch im 24. Profikampf unbesiegt. Cruisergewichts-Champion Huck, der erstmals in der "Königsklasse" antrat, verlor in seinem 36. Kampf zum zweiten Mal. Er wollte erster deutscher Titelträger im Schwergewicht seit Max Schmeling werden.

"Der Typ konnte nicht mehr stehen"

Vor 7.000 Zuschauern hatte Huck seinem Rivalen überraschend schwer zugesetzt. Der neun Kilogramm schwerere Russe ließ sich von dem schnelleren Herausforderer schon in der vierten Runde aus dem Konzept bringen, als er mehrere schwere Treffer kassierte.

Der boxerisch limitierte Huck beeindruckte den Weltmeister mit ungestümen Attacken. Powetkin war zwar wie erwartet der bessere Techniker, hatte aber konditionelle Probleme. "Der Typ konnte nicht mal mehr stehen und wird zum Champion erklärt", sagte Huck enttäuscht.

Am Ring saß auch der Brite Dereck Chisora. Der 28-Jährige hatte eine Woche zuvor in München für einen Skandal gesorgt. Nachdem er gegen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko verloren hatte, lieferte er sich mit seinem Landsmann und Ex-Weltmeister David Haye eine Schlägerei.

Zuvor hatte er Klitschko beim öffentlichen Wiegen geohrfeigt und dessen Bruder Wladimir Klitschko bespuckt. Die Zuschauer in Stuttgart pfiffen den Briten aus.

Eurosport

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