Royal Rumble Rückblick, Teil II
Der Royal Rumble hat eine lange Tradition. Im Januar 2012 feiert diese besondere "Battle Royal" ihr 25jähriges Jubiläum. Eurosport/Yahoo wirft einen Blick zurück auf die denkwürdigsten Momente in der Historie dieser Veranstaltung.
Von Sebastian Hackl
Im zweiten Teil unseres Rückblicks betrachten wir die Jahre 1993 bis einschließlich 2001. Diese Zeitspanne war vielleicht die innovativste in der Royal Rumble Geschichte. Zum ersten Mal gab es zwei Gewinner. Der Rekord von zwei Siegen hintereinander sollte eingestellt werden und ein Superstar war insgesamt sogar dreimal erfolgreich. Wir erleben noch einmal den 250kg schweren Yokozuna, erinnern uns an die Glanzzeit des "Heartbreak Kid" Shawn Michaels und die überschwänglichen Feierorgien von "Stone Cold" Steve Austin, der es nach seinen Triumphen selten bei einem Bier beließ.
Eine Tradition beginnt
1993 bekam der Gewinner erstmals ein Match um den WWE- Titel bei WrestleMania. Diese Tradition sollte in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Tag-Team-Action wurde beim Match der legendären Steiner Brothers geboten, die auf die Gebrüder Beverly trafen. Die ehemaligen Weggefährten Shawn Michaels und Marty Jannetty traten in einem Intercontinental-Titelmatch gegeneinander an. In der Schlacht der Kolosse prallte Bam Bam Bigelow auf den Big Bossman und faszinierte das Publikum mit seiner Beweglichkeit. In einem hochkarätigen Titelmatch forderte Razor Ramon den "Hitman" Bret Hart. Den Rumble gewann schließlich der gewaltige Yokozuna, den niemand über das dritte Seil zu befördern vermochte.
Erstmals zwei Sieger im Jahr 1994
Providence, Rhode Island war der Austragungsort eines spektakulären Rumbles. Lex Luger und Bret Hart fielen am Ende gleichzeitig aus dem Ring und es gab somit erstmals zwei Sieger, da sich die Ringrichter nicht einigen konnten, wessen Beine zuerst den Hallenboden berührt hatten. Superstars wie Tatanka, Bam Bam Bigelow oder Razor Ramon verliehen dem Abend zusätzlichen Glanz. Das berüchtigte Sarg-Match zwischen dem Undertaker und Yokozuna haben viele langjährige Fans noch vor Augen.
Der Traum eines kleinen Jungen wird wahr
1995 und 1996 waren die Jahre des "Heartbreak Kid" Shawn Michaels. Beide Rumbles gingen auf das Konto von "Mr. WrestleMania". Der blonde Texaner konnte nach seinem zweiten Rumble-Sieg bei WrestleMania XII endlich seinen Traum wahr machen und wurde in einem "Iron Man Match" gegen Bret Hart WWE Champion. Superstars wie der Undertaker, Diesel oder Razor Ramon prägten diese Zeit.
Die "Austin Era" beginnt
Steve Austin gewann 1997 und 1998 den Royal Rumble. Das spätere Ruhmeshallenmitglied war ohne Zweifel der heißeste Star dieser Epoche. Er erhielt unglaubliche Zuschauerreaktionen und katapultierte die WWE nicht nur in Sachen Einschaltquoten nach oben. Fast jeder Fan im Publikum hatte ein selbst gemaltes Schild mit einer Botschaft an die Klapperschlange aus Texas. "Austin 3:16" war zur Religion geworden. 1999 hätte der Bier trinkende Texaner um ein Haar den "Hattrick" geschafft, doch WWE-Boss Vince McMahon höchstpersönlich sorgte dafür, dass "Stone Cold" über das dritte Ringseil flog.
The Rock startet furios ins neue Millenium
Der Royal Rumble 2000 fand im legendären Madison Square Garden statt. In einer der besten WWE-Shows aller Zeiten holte sich The Rock den Sieg in der Battle Royal. Ein Streetfight zwischen Triple H und Mick Foley und mehrere hochkarätige Matches rundeten einen denkwürdigen Rumble ab. Eine Veranstaltung, die jeder WWE Fan gesehen haben sollte!
Alle guten Dinge sind drei
"Stone Cold" Steve Austin gelang 2001 ein ganz besonderer Rekord. Er war der erste Superstar, der insgesamt drei Rumble-Siege einfahren konnte. Kane drückte der Battle Royal seinen Stempel auf und eliminierte elf Gegner- inklusive dem Schauspieler Drew Carey! Im Opener hatten es Edge und Christian in einem tollen Tag- Team- Match mit den Dudley Boys zu tun. Tag- Team-Wrestling erlebte damals eine absolute Hochzeit mit Tandems wie den Hardy Boys oder der APA. Kurt Angle und Triple H verzauberten die New Orleans Arena mit einem perfekten Match um die WWE Championship.
Im dritten und letzten Teil unseres Rumble- Reviews betrachten wir die Jahre 2002 bis einschließlich 2011. Nicht verpassen!

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