Bundesliga - Bayern beißen sich durch

Eurosport - Sa 24.Okt. 17:31:00 2009

Mit einer starken Schlussoffensive und einem guten Arjen Robben hat der FC Bayern München die Heimpartie gegen Eintracht Frankfurt noch gedreht. Die Gäste gingen durch einen Treffer durch Alexander Meier (60.) zunächst in Führung, bevor Bayern mit Robben (69.) und Daniel van Buyten (88.) zuschlug.

2009-2010 Bundesliga FC Bayern München Eintracht Frankfurt Pranjic - 0

Nach einem schwachen Spiel zuletzt in der Champions League geht es für den deutschen Rekordmeister in der Bundesliga wieder bergauf. Zwar lief es für die Münchner in der ersten Halbzeit erneut nur mäßig, doch mit starken Schlussminuten erarbeiteten sich die Isarstädter ihren 850. Bundesliga-Sieg. Wir haben das Glück erzwungen, sagte Bayern-Trainer Louis van Gaal nach dem Last-Minute-Sieg.

In der Tabelle rangieren die Münchner mit 18 Zählern nur noch vier Punkte hinter Tabellenführer Bayer Leverkusen auf Platz fünf. Die Eintracht bleibt nach der Partie in der Allianz Arena, in der die Elf von Trainer Michael Skibbe stark defensiv auftrat, auf dem neunten Platz (13 Punkte).

1. Halbzeit:

Man merkte den Gastgebern an, dass nach der Enttäuschung in Bordeaux viel auf dem Spiel stand und so ging die Bayern-Elf zunächst konzentriert zu Werke. Miroslav Klose setzte das erste Ausrufezeichen, doch der Bayern-Stürmer hatte kein Glück, als er den Ball in den Strafraum gespielt bekam, von halbrechts aus zehn Metern abzog und das Tor knapp verfehlte (6.)

Danach stockte das Offensivspiel und die Heimelf wirkte zu verkrampft gegen sehr defensiv aufgestellte Gäste. Erst nach zwanzig Minuten wurden die Bayern wieder gefährlich. Luca Toni schlich sich im Strafraum davon, konnte eine Hereingabe von Bastian Schweinsteiger jedoch nicht verwerten und köpfte aus kurzer Distanz vorbei (20.).

Die Bayern versuchten in den nächsten zehn Minuten die Schwächephase der Hessen zu nutzen. Doch Toni hatte ein weiteres Mal kein Glück. Der Stürmer lief nach einem Pass von Klose alleine auf das Tor zu, scheiterte aber an Oka Nikolov, der mit einer Fußabwehr klärte. (23.)

Passgeber Klose hatte nur wenig später die nächste Chance für den deutschen Rekordmeister. Die jetzt stark ungeordnete Eintracht-Abwehr wehrte den Schuss des Angreifers in letzter Sekunde noch ab (25.).

Dann erneutes Pech für den stark ackernden Toni. Der Italiener traf mit seiner dritten Chance durch einen satten Linksschuss aus 15 Metern nur den rechten Pfosten (44.).

Nur eine Minute später kam der Italiener an einen Querpass im Strafraum nicht mehr ran, die Frankfurter Defensive konnte das Zuspiel vor dem einschussbereiten Bayern-Stürmer noch aus der Gefahrenzone schlagen. (45.)

2. Halbzeit:

Die Bayern kamen aggressiv aus der Kabine und schnürten die Hessen gleich in der eigenen Hälfte ein. Schweinsteiger bekam die nächsten beiden Möglichkeiten für die Münchner. Doch die beiden Schüsse des deutschen Nationalspielers strichen knapp am Gehäuse der Gäste vorbei (47./52.).

Nach weiterem Drängen auf das Tor der Gäste arbeitete sich Toni die nächste Chance heraus, konnte die Kugel aber mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen (59.).

Im Gegenzug machten es die Hessen besser. Wie aus dem Nichts tauchte Meier nach einem Steilpass von Patrick Ochs vor Butt auf und schob den Ball links an Keeper Hans-Jörg Butt vorbei zur 1:0-Führung ein (60.).

Die Gastgeber wirkten für einen Moment geschockt und ließen nur fünf Minuten später die nächste Eintracht-Chance zu. Ochs ließ Holger Badstuber aussteigen, scheiterte anschließend aber aus spitzem Winkel am stark parierenden Butt (65.).

Doch gerade durch die Einwechslung von Robben (59.) zeigten die Bayern jetzt deutlich mehr Durchschlagskraft in der Offensive und wurden dafür belohnt. Mario Gomez setzte sich gegen den zu spät herausgeeilten Nikolov nach einer Hereingabe mit dem Kopf durch. Den abgelegten Ball brauchte Robben nur noch ins leere Tor zum 1:1 einschieben (70.).

Jetzt drehte der deutsche Rekordmeister richtig auf und ließ den Gästen kaum Platz zum Kombinieren. Nachdem Toni zunächst einen Steilpass ganz knapp nicht mehr erlaufen konnte (73.) erging es kurz vor Schluss Van Buyten besser. Der 31-Jährige ließ sich die Chance nach einer Hereingabe von Philipp Lahm und einer Kopfballverlängerung von Thomas Müller nicht nehmen und beförderte den Ball per Kopf aus sechs Metern zum 2:1 ins rechte Eck des Eintracht-Gehäuses (88.).

Der starke Robben hätte im Anschluss fast noch eins oben draufgesetzt, doch der Niederländer scheiterte nach einem starken Solo im Abschluss an Nikolov (90.).

Spieler des Spiels: Luca Toni

Der Italiener zeigte sich engagiert und arbeitete sich in der Bayern-Offensive viele Chancen heraus. Im Abschluss hatte der 32-Jährige mit einem Pfostenschuss Pech.

Robert Frank / Eurosport

Kommentare 1 - 5 of 5

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  1. Blue Devil Du hast ja so recht. Du lebst in der­ Vergangenheit. Bist sicher auch schon sehr alt. MfG

    Von kreidler_willi, am So 25.Okt. 11:27
  2. #4 Jawohl, Willi, sag's den Vereinsbossen nur. Da­ host Du recht, des war in den seltensten Faellen die­ Schuld des Trainers. Die Deppen mit ihrem dummen Gerede­ sind schuld dass die Bayern in den letzten 12 Jahren­ nur sieben mal Deutscher Meister, fuenf mal­ Pokalsieger, einmal Championsleague- und einmal­ Weltpokalsieger geworden sind. Und nebenher haben die­ Deppen auch noch ein Fussballstadion gebaut, mit einem­ Fassungvermoegen von nur 67,000. Und Trainer­ haben's auch verschlissen. Hitzfeld, Magath,­ Klinsmann, Heynckes. Vier Trainer in 11 Jahren. Ja wo­ gibts denn sowas??? Willi, Du kennst Dich aus. Die­ boesen boesen Vereinsbosse. Willi for President, sog­ ich!!!

    Von Blue Devil, am So 25.Okt. 10:53
  3. Louis da hast Du noch viel Arbeit vor Dir um diese­ Truppe auf Vordermann zu bringen. Und lasse Dich nicht­ von den sogenannten "Bonzen" anmachen. Du­ bist ein guter Trainer und das hast Du bei anderen­ Vereinen schon bewiesen. Bei dem Club werden noch viele­ Trainer verschlissen und sind schon verschlissen­ worden. Nach meiner Meinung lag es aber in den­ seltenten Fällen an den Trainer. Selbstherrliche Bonzen­ die mit Ihrem dummen Gerede dem Verein mehr schaden als­ nützen sollen so langsam von der Tribüne verschwinden­ und zu ihren Würstchen gehen. Bin kein Bayerfan aber­ die Mannschaft und der Trainer tun mir leid. War mal­ Deutschlands Paradeverein aber heute nur noch­ Mittelmaß. Und mit Gewalt und dummen Gerede kommt keine­ Ruhe in den Club. Merkt Euch das mal Vereinsspitze!!!

    Von kreidler_willi, am So 25.Okt. 10:20
  4. hätte der vielgescholtene Gomez nicht ein perfektes Tor­ erzielt -wenn der Robben es ihm nicht noch­ "geklaut" hätte -- "robbery"

    Von michael sail, am Sa 24.Okt. 20:54
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    O o o an alle Bayern hasser. Achtet bitte auf ihren­ aussagen. Weill wenn die Bayern in ihre augen schrotte­ schlecht sind was sagt sich den das uber den ganze­ bundesliga.

    Von damesvoetbal, am Sa 24.Okt. 19:14
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