Nachdem diese Woche Ex-Renault-Teamboss Flavio Briatore eine Klage gegen die FIA losgetreten hatte, droht nun ein weiterer Protagonist der Crashaffäre von Singapur 2008 mit juristischen Schritten. Nelson Piquet Sr. sieht das Ansehen seines Sohnes durch das Verhalten von Renault beschmutzt und erwartet daher vom französischen Automobilkonzern eine Entschuldigung.
Laut Piquet Sr. habe Renault in der Öffentlichkeit zu lange an der Version von Briatore festgehalten und erst eingelenkt, als es keinen Ausweg mehr gab. Der Italiener hatte zunächst behauptet, der Filius des dreifachen Weltmeisters hätte sich den Skandal mit dem inszenierten Unfall nur ausgedacht, um nach seiner Entlassung seinen Ex-Arbeitgeber mit Schmutz zu bewerfen.
In der Zwischenzeit haben sich die Dinge nach bekanntem Muster entwickelt und jetzt fordert Piquet Sr. von Renault den Gang nach Canossa: "Renault hat zwei Wochen Zeit. Wenn ich nichts höre, kriegen sie eine Klage an den Hals", droht der Brasilianer unmissverständlich und ignoriert dabei, dass es aus Renault-Sicht her selbstverständlich war, sich zunächst hinter einen leitenden Angestellten zu stellen.
Darüber hinaus kann Piquet Sr. ob des medialen Tumults, den sein Sohn ausgelöst hat nur den Kopf schütteln. Der ehemalige Teamkollege von Niki Lauda erkennt das Fehlverhalten von Piquet Jr. zwar an, verweist aber darauf, dass sich sein Spross in prominenter Gesellschaft befindet: "Ayrton Senna hat so zwei Meistertitel gewonnen. 1983 gewann er die Englische Formel 3-Meisterschaft, indem er seinem Rivalen Martin Brundle einfach durchs Auto fuhr. Und 1990 wurde er Formel-1-Weltmeister, nachdem er Alain Prost nach dem Start mit voller Absicht von der Rennstrecke geräumt hatte. Das war wirklich gefährlich."
(Motorsport-Total.com)




Kommentare 1 - 5 of 5
Unglaublich wie kann ein Mann nur so zickig und unverschämt sein.
Jetzt auch noch einen Toten angreifen, der sich nicht mal wehren kann.
Ganz Tool Herr Piquet, spitze. Daumen hoch!
Hallo Silvie! Bist Du Noch Zuhaben ?
Eine große Menge Stroh.
Mensch, Piquet´s bitte befreit uns von euch, in Ewigkeit Amen!!!
Allso mehr zu schreiben ist unnötig!
Ein Middelhoff, der Arcandor und damit auch Quelle - Schickedanz in den Ruin getrieben hat, läuft genauso frei herum wie der Vorstand der Hypo Real Estate. Diese Menschen haben tausende von Existenzen auf dem Gewissen. Was erwartest Du also von einer Unsportlichkeit in der Formel 1? Heutzutage kaufst Du Dich mit einer Million Euro frei, wenn Du 10 Millionen an Steuern hinterzogen hast. Oder Du zahlst 100.000 € an das Gericht, damit Dein Verfahren wegen Doping eingestellt wird. So etwas nennt man heute immer noch Sozialstaat.
Der kleine Piquet wird durch diese Aktion aber nicht reingewaschen, man kann mit ihm kein Geld verdienen wie mit Alonso. Insofern geht es hier nur ums Prinzip. Last not least war der kleine Piquet ja nicht nur Opfer, sondern Täter. Er hat es mitgemacht, um später erfolgreich zu sein.
Und wenn sich Renault entschuldigt klagt Piquet dann Schadensersatz ein?
Man sollte ein Gesetz schaffen, daß überflüssige Klagen zu 10 Jahren Haft führen. Dann ständen eine menge Wohnungen frei!
Diese Welt ist so dreckig geworden, weil jeder meint er hätte Recht und muß es sich durch ein Gericht einfordern.
Früher verschwanden solche Leute irgendwann hinter irgendwelchen Ecken und wurden irgendwo am Flußufer wiedergefunden. Damit ist auch eine Ka ckstelze wie Briatore gemeint, der viel zu glimpflich weg gekommen ist und das nutzt der jetzt aus. OK, lebenslänglicher F1 Verbot ist wirklich zu hoch, man solle es umwandeln in 50 Jahre.
Laufen denn nur noch Freidenker, im Sinne frei von jeglichen Gedanken, durch diese Welt. Das ist ja wie auf RTL der Nachbarschaftsstreit. IQ = 0, Persönlichkeit = 0, aber eine Schnauze so groß wie ein Scheunentor und was befindet sich dort im Normalfall? Eine große Menge Stroh.
Mensch, Piquet bitte befrei uns von dir, in Ewigkeit Amen
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