Le Mans Series - Totaler Triumph für Aston Martin

Eurosport - Mo 24.Aug. 15:35:00 2009

Die legendäre britische Marke feierte einen Dreifachsieg beim 1000 Kilometer Rennen auf dem Nürburgring. Stefan Mücke feierte mit seinen Fahrerkollegen Jan Charouz und Tomas Enge einen furiosen Heimsieg. Die GT2-Klasse entschied das Felbermayr-Proton-Team mit Marc Lieb und Richard Lietz für sich.

SPORTS CAR 2009 Le Mans Series LMP1: Aston Martin - 0

Die Vorentscheidung um den Gesamtsieg fiel bereits nach einer Stunde und 35 absolvierter Runden. Ex-Sauber Formel-1-Pilot Jean-Christophe Bouillon steuerte seinen Pescarolo-Judd in langsamer Fahrt an die Box. Dort wurde ein Getriebeschaden diagnostiziert und das Rennen war für das französische Team beendet.

Damit war der Weg frei für Aston Martin, die ihre drei Prototypen ohne Probleme über die Distanz brachten. Neben der legendären britischen Marke begeisterte auch die klassische "Gulf"-Lackierung in hellblau-orange die Fans. Lokalmatador Mücke freute sich über das fantastische Resultat: "Das Team machte seine Arbeit perfekt und wir hatten keine Probleme. Es war aufgrund des Verkehr recht trickreich heute, aber alles lief perfekt." Zum letzten Rennen in Silverstone am 13. September reist das Team mit der Startnummer 007 als Führende der Gesamtwertung an.

GT2-Sieg an Porsche

Der Sieg in der GT2-Klasse war hart umkämpft, aber am Ziel jubelte das deutsche Felbermayr-Proton-Team mit dem einheimischen Lieb und dem Österreicher Lietz als Piloten. Mit direkten Überholmanövern kämpfte sich die 911er-Truppe an die Spitze und machte keine Fehler. "Der Porsche war schwer zu fahren, weil die Reifen gegen Ende eines Abschnitts abbauten", erklärte Lietz. "Unser Team hat bei jedem Boxenstopp Zeit auf die Konkurrenz gut gemacht." Mit dem Sieg hat sich das Duo die Führung in der Gesamtwertung zurückgeholt und hat vor dem Saisonfinale acht Punkte Vorsprung auf das Ferrari-Team mit Robert Bell und Gianmaria Bruni.

GT1-Titel für Alphand

Die LMP2-Klasse entschied das Quifel-ASM-Team mit den Fahrern Miguel Amaral und Oliver Pla für sich. Eingesetzt wurde ein Ginetta-Zytek 09S. In der GT1-Kategorie war das Team Labre Competition erfolgreich. Der Saleen S7R wurde von dem Trio Roland Berville, Sebastien Dumez und Laurent Groppi gefahren. Trotz Platz zwei sicherte sich das Team des Ex-Ski-Stars und Dakar-Siegers Luc Alphand vorzeitig den GT1-Titel.

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Gerald Dirnbeck / Eurosport

Kommentare 1 - 1 of 1

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  1. Jawohl.
    Gratulation an Stefan Mücke.Und Aston.Einer der­ besten Sportwagen.
    Und natürlich an die Vette von­ Alphand.
    Fährt der Herr Mücke nächstes Jahr nicht den­ Aston GT2?
    Der junge Senna wird auch sein Weg gehen.Der­ hat die Gene;)

    Von Rum E, am Mo 24.Aug. 18:03
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