Eurosport - Mo 24.Aug. 18:11:00 2009
Der Deutschland-Achter ist erfolgreich in die Mission WM-Gold gestartet. Mit einem souveränen Sieg im Vorlauf der Titelkämpfe auf dem Malta-Regatta-Kurs in Posen zog das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) auf direktem Weg in das Finale ein.
Der Mitfavorit verwies den Olympia-Zweiten Großbritannien und Australien am Montag mit einer halben Bootslänge Vorsprung auf die Plätze zwei und drei. Sechs Wochen nach dem Sieg im Weltcup-Finale von Luzern präsentierte sich die Crew um Schlagmann Sebastian Schmidt erneut in ansprechender Form. "Nach der 1000-Meter-Marke haben wir das Rennen kontrolliert. Wir mischen im Finale vorne mit", sagte Trainer Ralf Holtmeyer selbstbewusst.
Nicht nur beim Achter gab es aus deutscher Sicht Grund zur Freude. Schließlich scheint der DRV ein Jahr nach der historischen Olympia- Pleite von Peking auf dem Weg der Besserung zu sein. Immerhin neun der 14 Boote in den olympischen Klassen überstanden die Vorläufe ohne sportlichen Schaden, vier müssen in den Hoffnungslauf. "Wir können den Halbfinals selbstbewusst entgegensehen", kommentierte DRV- Cheftrainer Hartmut Buschbacher.
Die Freude über die Vorlaufsiege des Männer-Doppelvierers und des leichten Vierers ohne Steuermann wurde am zweiten Wettkampftag jedoch durch den unerwartet schwachen Auftritt des Frauen-Doppelvierers getrübt. Das mit den Olympia-Zweiten Annekatrin Thiele (Leipzig) und Christiane Huth (Potsdam) verstärkte Team kam mit fast zehn Sekunden Rückstand auf den Sieger nicht über einen dritten Rang hinaus und verpasste damit den Finaleinzug.
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