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Vizemeister Ice Tigers droht Aus im Viertelfinale

Mo 24 Mär, 17:17 Uhr


Berlin (dpa) - Vizemeister Nürnberg Ice Tigers droht in den Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga schon im Viertelfinale das Aus. Der Vorrundenchampion verlor 3:6 bei den DEG Metro Stars und darf sich keine Niederlage mehr erlauben.

Ebenso wie Düsseldorf gingen auch die Eisbären Berlin und die Iserlohn Roosters 3:1 in Führung und können mit einem weiteren Sieg das Halbfinale erreichen. Berlin gewann 6:1 bei den Hamburg Freezers, Iserlohn schlug die Frankfurt Lions 5:1.

Düsseldorf ging zunächst mit dem Schwung des 2:1-Sieges in Nürnberg zu Werke und profitierte von Strafen der Franken. Rob Collins (9.), Andy Hedlund (10.) und Fabio Carciola (17.) trafen im ersten Drittel. Dort setzte Scott King (20.) einen Nürnberger Penalty an die Latte. Erst Michel Périard (27.) und Björn Barta (29.) brachten die im zweiten Abschnitt klar überlegenen Gäste heran. Jeff Panzer (35./58.) und Daniel Kreutzer (43.) sicherten den etwas zu hohen DEG-Sieg, nur Brian Swanson (54.) konnte noch verkürzen.

Die Eisbären erwischten wie in den beiden vorangegangenen Partien einen Blitzstart gegen Hamburg. Mark Beaufait (3.), Tyson Mulock (10.) und Constantin Braun (14.) trafen auch dank Fehlern von Freezers-Torhüter Philippe Sauvé im ersten Drittel. Das 0:4 war sogar ein Eigentor von Andy Delmore (31.). Stefan Ustorf (45.) und Nathan Robinson (59.) besorgten die restlichen Eisbären-Tore, für Hamburg traf einzig Topscorer Peter Sarno (35.).

Hart traf die Freezers zudem der Ausfall von Kapitän Alexander Barta. Der Nationalspieler verdrehte sich nach einem fairen Zweikampf das rechte Knie, rauschte dann in die Bande und schied mit Verdacht auf Oberschenkelbruch aus. Damit würde Barta auch bei der WM im Mai in Kanada fehlen. Bei den Eisbären schaute neben Kapitän Steve Walker auch Denis Pederson zu, der sich nach langer Zwangspause im dritten Spiel erneut verletzte.

Nach Verlängerungen in den ersten drei Viertelfinals zwischen Iserlohn und Frankfurt setzten sich die Roosters auch ohne ihren gesperrten Torjäger Michael Wolf diesmal klar durch. Sean Blanchard (5.), Jimmy Roy (10.) und Bob Wren (11.) waren bereits im ersten Abschnitt erfolgreich. Danach trafen noch Paul Traynor (47.) und David Sulkovsky (51.) bei einem Gegentor von Layne Ulmer (51.).