Wiesbaden (dpa) - Ein Sieg gegen Luxemburg ist Pflicht im ersten Punktspiel des Jahres für die U 21-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).
Mit einem Erfolg im EM-Qualifikationsspiel in Wiesbaden kann die Mannschaft von Trainer Dieter Eilts in der Gruppe 9 die Tabellenführung übernehmen und einen weiteren Schritt Richtung Endrunde 2009 in Schweden absolvieren. «Die EM-Qualifikation ist das primäre Ziel in diesem Jahr. Wir wollen uns in unserer Gruppe durchsetzen und in den Playoff-Spielen das Ticket nach Schweden lösen», sagte der DFB-Coach.
Mit 10 Punkten aus vier Spielen belegt die unbesiegte DFB-Auswahl in der Fünfergruppe derzeit Rang zwei hinter Nordirland (12) und vor Israel (10). Allerdings haben die Nordiren bereits sieben und Israel schon fünf Spiele absolviert. Beide Teams müssen im September noch in Deutschland antreten. Zudem spielt die Eilts-Elf am 19. August noch in Moldawien (6). Die zehn Gruppensieger sowie die vier besten Zweitplatzierten erreichen die Playoff-Runde, die sieben Sieger sind neben Gastgeber Schweden für die EM-Endrunde qualifiziert.
Mit einer ähnlich konzentrierten Leistung wie beim 7:0-Hinspiel-Sieg in Luxemburg dürften die DFB-Junioren auch das Rückspiel für sich verbuchen. «Wir haben damals in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und fast alle unsere Chancen in Tore umgewandelt. Es muss unser Anspruch sein, die Leistung aus der ersten Halbzeit in Wiesbaden über 90 Minuten zu zeigen», forderte Eilts von seinem Team. «Wir wollen den Luxemburgern mit großem Engagement und hoher Laufbereitschaft schnell den Schneid abkaufen», versprach der Stuttgarter Sami Khedira.
Die personellen Sorgen sind für den Auswahl-Trainer diesmal nicht so groß wie zuletzt. Zwar fehlen Ashkan Dejagah (VfL Wolfsburg), Jan Rosenthal (Hannover 96), Eugen Polanski und Marko Marin (beide Borussia Mönchengladbach). Dazu mussten Gonzalo Castro (Bayer Leverkusen), Marcel Heller (Eintracht Frankfurt) und Patrick Ebert (Hertha BSC) nach den Bundesligaspielen am Wochenende absagen. Aber immerhin kann Eilts auf acht Spieler aus der Startformation des letzten Pflichtspiels wieder zurückgreifen.
Außerdem haben auch Spieler aus jüngeren Jahrgängen wie Marin oder Mesut Özil schon ihre Tauglichkeit in der U 21 unter Beweis gestellt. «Wir müssen immer wieder auf permanente Personalwechsel reagieren, etwa durch Verletzungen oder Berufungen in die A-Mannschaft. Es ist aber eine Herausforderung, die Mannschaft in so kurzer Zeit auf eine Partie einzustimmen», sagte Eilts.


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