Eurosport - Mo 23.Nov. 11:36:00 2009
Noch schweigt er, aber in Kürze muss sich Peter Sauber zur Zukunft seines F1-Teams äußern. Denn der neue Investor "Qadbak" hat angeblich kein Geld. Nach dem Motto: "Geduld haben und die Füße still halten", spielt der 66-Jährige auf Zeit. Aber nach der Trennung von BMW stehen alle Zeichen auf Sturm.
Wie die Schweizer "Blick" berichtet, haben sich die Finanzjongleure der eidgenössischen Stiftung "Qadbak" gewaltig verhoben.
"Ihre Vorstellungen sind klar. Der neue Eigentümer will das Team nicht als Mitläufer fahren, sondern wirklich als starkes Team", erklärte BMW-Sportchef Dr. Mario Theissen noch beim GP-Rennen in Singapur.
Sauber kämpft um sein Team
Doch die nötigen Geldmittel, um Sauber F1 auch weiterhin in der Königsklasse zu etablieren, scheinen nicht mehr vorhanden zu sein.
Im Moment fragen sich alle 420 Mitarbeiter in Hinwil, wie es weiter geht und ob ihre Jobs noch sicher sind. Ist Sauber am Ende? Und viel wichtiger: Sind die 66 Millionen für die Ablöse an BMW geflossen?
Viele Fragen, auf die es in diesen Tagen (noch) keine Antwort gibt. Bestätigt sich das Gerücht, dass "Qadbak" kein Geld hat, sieht es um die Zukunft von Sauber mehr als schwarz aus.
Peter Sauber (seit 1993 in der Formel 1) wird auf jeden Fall alles daran setzen, um sein Team zu kämpfen, welches in Hinwil bereits am Bau und der Entwicklung des neuen Autos arbeitet.
Bereits vor neun Jahren stand Sauber vor dem Aus, aber kurz vor Weihnachten rettete Credit Suisse mit einer Millioneninvestition den Traditionsrennstall. Damals ging's um knapp 20 Millionen Euro.
BMW hatte auf Grund der weltweiten Wirtschaftskrise zur Überraschung vieler Experten am 29. Juli erklärt, sich komplett aus der Formel 1 zurückzuziehen.
Kommentare 1 - 20 of 20
Ist ja alles ganz witzig hier, ich halte es doch für extrem wichtig, dass auch Teams wie Sauber die Formel 1 bereichern. Denn ansonsten wird sich die F1 immer mehr zur Klassengesellschafft entwickeln, die sie ja teilweise schon ist. Sollten die Teams wie Sauber etc. diese Chance nicht bekommen ist die F1 am Ende.
Hoffentlich schafft es Peter sauber wieder einen Investor für sein Team zu finden. Ich drücke alle Daumen
@ Alexander Josef -- Geile Idee... Ich schick Dir noch 'ne schicke Motorhaube vom Wartburg und ein paar Radkappen vom Moskwitsch. ;-))
ich kauf das team für1€ un nenn es" Hartz 4 GP"
motoren liefert VEB Sachsenring
@fran du holzkopf
BMW hat nichts (mehr) mit Sauber zu tun aber ja du hast recht!
Die arme Wirtschaftskrise, immer ist sie schuld... sie kann doch gar nichts dafür ;-(
Egal wo, Kubica wird der Weltmeister.
Egal wo, Kubica wird der Weltmeister!!!
Wen wundert es. Der Kapitalmarkt ist derart korrupt geworden, warum soll nicht auch Sauber - BMW in so eine Falle geraten. Glücklicherweise ist hier der Schwindel vorher aufgeflogen. Viele Banken und Konsortien scheinen nur Hüllen zu sein, die als Plattform für Geldverschieberei dienen.
Sauber ist mit BMW zu einem Top Team avanciert, auch wenn 2009 kein gutes Jahr war. Derjenige, der dieses Team übernimmt, kann mit einem konkurrenzfähigen Motor gut in den Top 5 mitfahren. Man kann Peter Sauber nur die Daumen halten.
im moment ist doch die formel 1 so etwas wie lotto. warten wir doch einfach mal einige wochen in ruhe ab. schumacher bei merceses war doch auch nur eine seifenblase. meiner meinung nach hat peter sauber in den letzten jahren immer gute arbeit geleistet. das team wird schon irgendwie 2010 an den start gehen. der austieg von bmw war wohl nicht ganz so eingeplant, schließlich besaß bmw ich glaube etwa 8 prozent anteile am team.
Jetzt mit dem Finger auf Peter Sauber zu zeigen ist nicht fair. Peter Sauber hat seinen Rennstall damals zu 80 % an BMW verkauft, weil er für seine Leute eine gesicherte Zukunft gewährleisten wollte. Es war zur damaligen Zeit absolut nicht abzusehen, dass sich BMW nach so kurzer Zeit zurückziehen würde. Als dies bekannt wurde, hat sich Peter Sauber wieder mit allen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Kontakten bemüht, das Team aufrecht zu halten. Er kämpft wie ein Löwe für seine Leute, mit Sicherheit ist er, wenn sich das Gerücht um Quadbak bewahrheiten sollte, von diesen Leuten getäuscht worden. Aber er wird weiterkämpfen und ich hoffe sehr, dass er es schafft, einen Sponsor aufzubieten, der zum einen die finanziellen Mittel besitzt, diesen Rennstall weiter zu führen und zum anderen auch die Seriösitiät besitzt, um den Leuten in Hinwil eine zukunftssichere Perspektive zu bieten. Das Know - How und die Erfahrung sprechen für Peter Sauber's Team, da müsste doch ein geeigneter Sponsor zu finden sein. Schönen Tag noch.
@Harry:
Du beschreibst die Denkweise bei Mercedes schon sehr genau, aber geht es dem
Konzern wirklich so gut, wie getan wird?
Ich persönlich glaube, daß man auch Mercedes-Kunden immer schlechter
erklären kann, wieso die Autos so teuer sind, wenn mit den Millionen
nur so herumgeschleudert wird. Diese Kunden bezahlen letztendlich.
Die werden schon noch einen finden, im Zweifelsfall machen die "den Brawn", nach :D
Bei allem Respekt gegenpüber Peter Sauber: Es tut mir nicht mal leid. Zuerst hat er sich an BMW verkauft. Jetzt an irgendeinen vorbestraften Hochstapler und die ganze Zeit hat er über die neuen "unseriösen Teams" gelästert. Tja immer zuerst vor der eigenen Haustüre wischen!
man könnte meinen,
bei bmw sitzen nur trottel !!!
Und Sir Frank Williams hat mit der Verweigerung seiner Zustimmung zur Zulassung eines 14. Teams (in Bezug auf die unbekannten Hintermänner zu diesem Deal) auch den richtigen Riecher bewiesen. Danke Frank!
Manfred der Kommentar enthält leider nur die halbe Wahrheit, wie es aussieht geht es nicht darum das sich F1 evtl. nicht mehr lohnt sondern Quadbak scheint ein kompletter Hoax gewesen zu sein. Es ging einem der Eigentümer offenbar nur darum an die Gelder aus Ecclestones Topf ranzukommen. Selbst die Aussage eine Königsfamilie aus den Emiraten würde zu den Investoren zählen war glatt gelogen. Es ging am ende offensichtlich nur darum die TV Gelder von Ecclestone abzugreifen und dann Fersengeld zu geben. Glücklicherweise haben investigative Journalisten aus der Schweiz den Mist aufgedeckt. Schade für Peter Sauber, aber gut für die F1, noch ein Skandal wäre sicher nicht hilfreich gewesen. Was Peter Sauber und sein Team selbst betrifft, ich kann mir einfach nicht vorstellen das eine komplette F1 Fabrik mit dem Know-How aus X Jahren einfach mit Brettern zugenagelt wird und es für die Mitarbeiter heißt: Ab Montag braucht ihr nicht mehr kommen! - Es wird sich jemand finden, vielleicht nicht mehr für die Saison 2010 aber sicher spätestens ab 2011 wird es wieder heißen: Sauber Formel Eins an die Startlinie!
Endlich sehen immer mehr Leute ein, dass man für's sinnlose Im-Kreisfahren nicht zig Millionen ausgeben kann. Nur die Flaschen von Daimler schwimmen offenbar noch im Geld. DIe legen die Kosten einfach auf ihre Luxuslimousinen um. In 2-3 Jahren können die gerade noch gegen sich selbst fahren.
Peter du schaffst das!!!
Peter Sauber ist ein Held der Arbeit! Common Investoren... go for it!
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