Dutt bis 2012 in Freiburg - «Sehr gute Arbeit»

Fr 23.Okt. 16:31:06 2009

Freiburg (dpa) - Chefcoach Robin Dutt soll seinen erfolgreichen Weg mit dem SC Freiburg auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, verlängerte der 44-Jährige seinen zum Saisonende auslaufenden Kontrakt bis zum 30. Juni 2012.

«Wir haben uns zusammen für einen längerfristigen Vertrag entschieden, weil der Trainer und sein Team unser vollstes Vertrauen genießen und hier sehr gute Arbeit leisten», sagte SC-Präsident Achim Stocker einen Tag vor dem Aufsteiger-Duell des Tabellenelften beim FSV Mainz 05. «Für mich war entscheidend, dass wir nach dem Aufstieg in die Erste Bundesliga jetzt den nächsten Schritt gehen können», erklärte Dutt.

Im Sommer 2007 wechselte Dutt, der es als Spieler nur bis in die Verbandsliga geschafft hatte, vom Regionalligisten Stuttgarter Kickers zu den damals in der zweiten Liga spielenden Südbadenern. Dort löste er Volker Finke nach dessen 16-jähriger Ära ab. Nachdem Dutt den Bundesliga-Aufstieg in seiner ersten Saison als SC-Trainer knapp verpasst hatte, führte er den Sportclub in der vergangenen Spielzeit als überlegen Zweitliga-Meister nach vierjähriger Abstinenz zurück ins Fußball-Oberhaus. Damit verdiente sich der gebürtige Rheinländer mit indischen Wurzeln endgültig auch den Respekt der SC- Fans, die ihn zunächst mit Ablehnung empfangen hatten.

Denn vor Dutts Antritt hatte sich in Freiburg eine Pro-Finke-Gruppierung vehement für den Verbleib des Langzeit-Trainers eingesetzt. Finke hatte den damals eher provinziellen Verein nach seinem Einstieg 1991 zu einer bundesweiten Marke gemacht und war mit ihm insgesamt dreimal in die Bundesliga aufgestiegen. Nach einer Talfahrt hatte sich Stocker jedoch für eine Trennung entschieden und mit Dutts Verpflichtung für hitzige Diskussionen gesorgt. Doch der bis dahin überregional wenig bekannte Dutt, der in der Regionalliga mit geringem Etat überzeugende Arbeit geleistet hatte, passte mit seiner Vorliebe für den Kurzpass-Fußball und seiner smarten Art ins Freiburger Anforderungsprofil.

 

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