Buntes - Die Metamorphose des Phil Heath

Do 22.Sep. 14:02:00 2011

Einige gute Basketballer schaffen es nie in die NBA, das heißt aber nicht, dass sie im Sport nicht irgendwann einmal groß rauskommen. Bestes Beispiel dafür ist Phil Heath (im Bild der mit der Nummer 22).

Mr. Olympia 2011 Las Vegas Cutler Heath Greene - 0

Im Team der Universität von Denver spielte er von 1998 bis 2002 als Guard. Heath war mehr als Defensivspezialist bekannt, was eher eine nette Umschreibung ist für: Er hatte keinen Sprungwurf. Im Schnitt kam der Amerikaner in seinen vier Jahren bei den Pioneers auf lediglich 1,3 Punkte pro Spiel und eine Trefferquote von 33 Prozent - nach 66 Spielen war deshalb auch Schluss.

Ob es ein Minderwertigkeitskomplex war, der ihn zum Bodybuildung brachte, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall trainierte Heath wie ein Besessener und stemmte Gewichte. Mittlerweile hat er sein Gewicht von 80 Kilogramm auf das Wettkampfgewicht von 110 geschraubt (Fotos: BodyBuilding.com/YouTube).

Einige gute Basketballer schaffen es nie in die NBA, das heißt aber nicht, dass sie im Sport nicht irgendwann einmal groß rauskommen. - 2

Nun wurde der 31-Jährige in Las Vegas für seine Anstrengungen mit dem Titel des Mr. Olympia belohnt, dabei schlug er den viermaligen Gewinner Jay Cutler (nicht der Football-Spieler). "Ich fühle mich großartig", wird Heath auf "flexonline.com" zitiert, "Wörter können nicht beschreiben, wie ich mich fühle. Ich habe es geschafft - und hatte dabei sogar noch Spaß."

Heath ist laut "CBS 4 Denver" erst der 13. Sieger bei der Veranstaltung, die seit 1965 ausgerichtet wird. Arnold Schwarzenegger trug sich allein siebenmal in die Siegerliste ein. Für Heath, den Mr. Olympia 2011, war es erst die vierte Teilnahme. Zur Belohnung gab es diesmal einen Pokal und einen Scheck über 200.000 Dollar. Viel Geld, aber immer noch weniger als das Minimum-Gehalt in der NBA. Das liegt bei 473.604 Dollar im Jahr.

Phil Heath Journey to Olym

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