Wimbledon - Gelungener Start für Federer und Djokovic

Eurosport - Di 23.Jun. 10:26:00 2009

Roger Federer hat in Wimbledon zum Auftakt seine Pflicht erfüllt und mit einem Dreisatzsieg die 2. Runde erreicht. Der Schweizer bezwang den aus Taipei stammenden Ye-Hsun Len mit 7:5, 6:3 und 6:2. Novak Djokovic setzte sich derweil mit 6:7 (8:10), 7:6 (7:1), 6:2, 6:4 gegen Julien Benneteau durch.

Roger Federer of Switzerland returns the ball to Taiwan's Lu Yen-hsun during at Wimbledon
REUTERS - 0

"Die Nerven spielen in jedem Match, vor allem aber in der 1. Runde von Wimbledon, eine Rolle. Ich bin aber sehr zufrieden mit meinem Auftakt hier. Es war eine solide Vorstellung - und genau das war heute auch notwendig gegen Lu", analysierte Federer nach seinem Weiterkommen.

Der Basler, dem es nach Nadals Absage vergönnt war, das Turnier auf dem Centre Court zu eröffnen, sorgte schon vor Spielbeginn mit seinem extravaganten, ganz in traditionellem Weiß gehaltenen, Wimbledon-Outfit für Aufsehen.

Lu nur im ersten Satz auf Augenhöhe

Im Anschluss sahen die Zuschauer einen überraschend offenen ersten Satz im ersten Duell zwischen Federer und Lu. Der Weltranglisten-65. bot dem haushohen Favoriten Paroli, schaffte ein Break und war bis zum 5:5 auf Augenhöhe. Dann allerdings schnappte sich der 14-fache Grand-Slam-Sieger aus der Schweiz mit zwei Spielen die Satzführung.

Federer hielt das Tempo hoch und diktierte das Geschehen. Einer 4:1-Führung ließ er den Gewinn des zweiten Satzes folgen. Weitere 31 Minuten später stand der Triumph des Weltranglistenzweiten fest. In der nächsten Runde trifft der Turniersieger der Jahre 2003 bis 2007 auf Guillermo Garcia-Lopez. Der Spanier hat seine Auftaktpartie klar mit 6:2, 6:3, 6:2 gegen Agustin Calleri aus Argentinien gewonnen.

Djokovic mit Mühe, Benneteau kampfstark

Große Mühe hatte Djokovic zunächst mit Benneteau. Der an Nummer 81 der Welt stehende Franzose brachte den Favoriten immer wieder in Verlegenheit und gewann den Tiebreak des ersten Satzes. Auch im zweiten Durchgang hielt der 27-jährige Außenseiter sein Niveau und zwang Djokovic erneut in den Tiebreak - dieses Mal allerdings mit dem besseren Ende für den Serben.

Erst jetzt war bei Benneteau ein Substanzverlust feszustellen. Djokovic spielte nun seine Klasse aus und zog auf 5:0 davon, ehe er kurz darauf den Satz für sich entschied. Doch der Franzose brach nicht ein, holte alles raus und war im vierten Satz wieder voll da.

"Es war eine komische Partie"

Als Djokovic 5:4 führte und beim Aufschlag seines Gegners den ersten Matchball hatte, behielt Benneteau die Ruhe und parierte. Kurz darauf ereilte den Mann aus Bourg-en-Bresse das Pech: Er knallte in die Bande und verletzte sich am Knie. Der 27-Jährige kam aber noch einmal zurück und wehrte sogar noch den zweiten Matchball ab. Kurz darauf aber nutzte Djokovic seinen dritten Matchball und trifft nun in der Runde der letzten 64 auf den Stuttgarter Simon Greul.

"Es war eine komische Partie. Der Platz war irgendwie rutschig - es hat uns beiden immer wieder die Beine weeggzogen. Ich habe aber ganz gut aufgeschlagen und ordentlich gespielt. Benneteau ist natürlich ein guter Gegner, alles andere als Laufkundschaft", zog Djokovic nach seinem Erfolg Bilanz.

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Tobias Laure / Eurosport

Kommentare 61 - 80 of 80

Kommentare sortieren: Aktualität
  1. @alle Ereiferer
    Marketingtechnisch gesehen ist der­ Federer mal halt nun mal eine Person, wie ihn sich jede­ Marketingabteilung wünscht. Es gibt aber auch eine­ Zielgruppe, die fährt auf Nadals Gehabe ab (Faust,­ Muskeln zeigen, Biss ins Leere usw.) Ich denke, NIKE­ ist immer der Gewinner, egal ob mit Federer oder Nadal.­ Was strategisch hinter den Kulissen von NIKE läuft, mag­ ich nicht zu beurteilen. Ich denke auch, dass sich ein­ Weltkonzern den "smart and nice guy" Roger­ Federer herausnimmt, weil er auch Schweizer ist und das­ steht noch einmal für gutes Image und Verlässlichkeit,­ so sehr der Schein auch trügen könnte.........

    Von smilingbiker, am Mi 24.Jun. 9:39
  2. @nadal_number_1

    Das mit dem Ständer lasse ich jetzt­ mal unkommentiert Du kleines niveauloses Kind. Böser­ Junge, das war nicht brav!

    Und lesen kannst Du­ anscheinend auch nicht. Ich habe ja geschrieben, dass­ Nadal noch 10 weitere Grand Slam-Titel holen kann. Wie­ Du in Fach "Rechnen" noch lernen wirst,­ ergeben 6 Grand Slam-Titel die Nadal schon hat und 10­ Grand Slam-Titel die er noch holen kann zusammen 16­ Grand Slam-Titel. Damit hätte er 2 Grand Slam-Titel­ mehr als Federer (obwohl Federer sicher nicht bei 14­ stoppen wird, aber das ist ein anderes Thema). Und wenn­ dieser Fall tatsächlich eintreffen sollte, wird der­ Name Federer trotzdem noch viiiieeeel grösser sein als­ der Name Nadal. Federer ist einfach die viel grössere­ Persönlichkeit und hat dem Sport mehr gegeben als Nadal­ es jemals kann. Federer wird in jedem Stadion der Welt­ geliebt während ein Nadal bei den French Open -­ "seinem" Turnier - weniger Unterstützung­ erhält als ein Robin Söderling. Du kannst es drehen und­ wenden wie Du willst, der Schweizer wird dem Spanier­ immer überlegen sein, auch wenn das Head to Head eine­ andere Sprache spricht. Es ist mir klar, dass Du das­ nicht verstehen willst und wirst, aber es ist nun mal­ so.

    So, und jetzt schnapp Dir deinen Schulranzen und­ ab in die Schule, Du willst doch nicht zu spät kommen.­ Das soll denn Mama denken...

    Von tennismaster2009, am Mi 24.Jun. 8:24
  3. war ja klar. dass mal wieder zeit für eine niveaulose­ bemerkung war!

    Von rifeld23, am Mi 24.Jun. 4:20
  4. @ tennismaster2009:
    du brauchst doch auf deinen federer­ nicht gleich einen ständer zu kriegen. und wie soll­ federer besser als nadal sein, wenn er es noch nicht­ mal schafft...naja, eben besser zu sein als nadal???­ :-D :-D :-D

    Von nadal_number_1, am Mi 24.Jun. 1:40
  5. gut beobachtet!!!

    Von rifeld23, am Mi 24.Jun. 0:34
  6. Die Federer-Hasser hier sind doch einfach köstlich...­ Man müsst ihr einen Hass in euch haben. Gut ich kann­ euch ja irgendwie verstehen, denn Federer wird IMMER­ grösser sein als Nadal, da kann Nadal noch 10 weitere­ Grand Slam-Titel holen, völlig wurscht! Schaut euch­ doch nur mal den Kleidersponsoren der beiden an. Nike­ entwirft für einen Federer, welcher 2008 NICHT gewonnen­ hat, eine Kollektion wie es sie noch nie gab! Alles­ voller Gold, edle Materialien, eine Weste (!!!) zum­ Einspielen etc. Nike kleidet den Federer ein wie einen­ König, so wie es eben sein muss :) Und dem­ Titel-Verteidiger Nadal designen sie eines der­ langweiligsten Outfits aller Zeiten. Mehr noch: Bei­ Nadals grosser Chance Geschichte zu schreiben an den­ diesjährigen French Open steckt Nike den armen Kerl in­ ein pinkes Polo-Shirt... Haha :D Klar, das sind­ vielleicht "nur" Kleider, aber das Ganze sagt­ doch verdammt viel aus. Federer wird immer die Nummer­ eins sein, auch wenn er mal auf Platz 30 zurück fällt.­ Nadal ist spitze, aber einen Status wie Federer wird er­ nie erreichen. Auch wenn es euch zu Tode ärgert,­ akzeptiert es und lasst mal eure Hass-Tiraden, es­ bringt sowieso nix. Lang lebe der König Federer :)

    Von tennismaster2009, am Di 23.Jun. 21:08
  7. @nadal_number_1
    Also, haben wir das auch geklärt.­ Schön! Lieber habe ich persönlich einen­ "Schlägerzerleger", wie ein Kerl, der dann­ gleich mit der Umwelt im Krieg sind. Das war eine­ Kriegserklärung an sich sebst. Ich musste lachen, dass­ der Federer so etwas überhaupt hinbekommt! Das war­ früher seine Schwäche, dass die nerven mal mit ihm­ durchgingen, zum Leidwesen seiner Schläger-Sponsoren.­ Dachte immer, der tut keiner Fliege noch was :-)) Ich­ habe es schon hier erwähnt. Das Spiel in Miami war eine­ einzige Katastrophe beider Spieler; Nole und Federer­ spielten Klassen unter Normalleistung. Der weniger­ Schlechte siegte damals.

    Ich hoffe aber, dass Rafa­ sich schnell erholt und uns mit seinem Elan und­ Kampfwille aber auch mit seinem brillanten Spiel noch­ lange begeistern kann!

    Von smilingbiker, am Di 23.Jun. 19:02
  8. der abgang von nadal bei den french open war vielleicht­ nicht ganz der von einem gentleman, aber als der­ federer seinen schläger wütend zerstört hat, das war­ erst recht nicht das verhalten eines getlemans. und­ jetzt kommt mir nicht mit "seine aufgestaute wut­ musste einfach mal raus" oder "das kann doch­ selbst mal so einem sympatischen menschen wie federer­ mal passieren".

    Von nadal_number_1, am Di 23.Jun. 17:14
  9. @ smilingbiker:
    du scheinst da wohl irgendetwas nicht­ verstanden zu haben. wenn ich von den federer-fans­ rede, die bei einer niederlage federers nicht mehr klar­ kommen würden, dann beziehe ich mich auf den frust der­ federer-fans. das hat rein gar nichts damit zu tun,­ dass ich gefrustet bin oder probleme mit mir habe.­
    manche hier sollten echt nicht versuchen, kommentare­ psychologisch zu bewerten, dabei kommen nämlich immer­ nur idiotische ergebnisse zustande.

    Von nadal_number_1, am Di 23.Jun. 17:09
  10. warum beleidigung.. sollte doch endlich mal was­ positives sein!

    Von hans.notig, am Di 23.Jun. 17:03
  11. @Ich bin wieder da
    ---dann geh doch bitte gleich­ wieder!

    Ich denke, der Sohn wird wie der Papa, was ich­ fast unterschreibe, denn Roger Federer hatte auch ein­ vorbildliches Zuhause.
    Bin mal gespannt, was aus den­ Schumachers wird. : - oI

    Von smilingbiker, am Di 23.Jun. 16:25
  12. elschlecko du pfosten. da macht er ja nicht ihn­ schlecht sondern seine eigene leistung bei den miami­ open.

    Von hans.notig, am Di 23.Jun. 16:25
  13. @elschlecko
    Ich habe das Spiel live gesehen (die­ Windorgie). Ich habe damals geschrieben; "Der­ weniger Schlechte hat das Spiel gewonnen". Was­ also ist an der Aussage Federers verkehrt? Da hat er­ sich ja selber schlecht gemacht! Ich sehe es nicht als­ abwertend. Und zudem; Nole spielte damals wirklich im­ ersten Satz GRAUENHAFT!

    Von smilingbiker, am Di 23.Jun. 16:20
  14. vielleicht wird der sohn nicht so eingebildet wie der­ arrogante vater

    Von Ich bin wieder da, am Di 23.Jun. 16:16
  15. @elschlecko
    Noch einmal; Wann und gegenüber wem und­ über wen hat RF "überheblich" getan?
    Werden­ Sie mal konkret. Das was Sie sagen ist ein Brei und ein­ Mus ohne Hand und Fuss.

    JEDER Journalist oder sonstige­ "Kontaktmann" wird bestätigen, dass der Mann­ aus der Schweiz ein Vorbild ist, was korrektes­ Auftreten hinter und vor der Kamera anbelangt. Dass er­ totgesagt und belächächelt wurde nach AO von den­ Leuten, die jetzt wieder in der vordersten Reihe­ stehen, ist typisch. Zudem muss ich leider dem­ Schreiber "narc332507" recht geben, dass das­ Benehmen von Nadal in Paris nicht salonfähig war. Das­ ist auch in unseren Reihen mit Befremden aufgenommen­ worden.

    Von smilingbiker, am Di 23.Jun. 15:47
  16. Naja, ein verletzter haut keinen Hewitt derart in 3­ Sätzen weg... Da waren sicher Emotionen im Spiel und­ vor allem ein gewisses Überraschungsmoment - er wird­ kaum geglaubt haben, wie (der verhasste) Söderling da­ drüben spielt nachdem er ihm in Rom eine echte­ Abreibung verpasst hatte. So ist Tennis halt manchmal..

    Von Gallas, am Di 23.Jun. 15:45
  17. @elschleko)
    wie empfandest du eigentlich den abgang von­ nadal in paris heuer nach der niederlage gegen­ söderling? das war "gentleman-mäßig"? er­ wirkte mehr als nur angspannt, und hat für mich einen­ sehr, sehr schlechten verlierer abgegeben! sowas habe­ ich bei federer noch nie gesehen! aber das siehst du­ natürlich ganz, ganz anders, oder?

    Von narc332507, am Di 23.Jun. 15:09
  18. @elschlecko)
    nichts für ungut, aber auf sowas kann man­ nicht antworten ... weiß auch ehrlich gesagt nicht was­ für eine presse du ständig liest, und vorallem wer dir­ sagt, dass das auch immer so stimmt, was da geschrieben­ wird!?
    eines ist doch klar ... überheblichkeit und­ arroganz kann man einen federer bestimmt nicht­ vorwerfen, und selbst wenn es so wäre, wer, wenn nicht­ er dürfte sich das leisten??? seine erfolge stehen für­ sich ...

    Von narc332507, am Di 23.Jun. 14:43
  19. 'elschlecko ' ist ein echte Federer-fan!!!!!­ Trotzdem bleibt er der beste aller Zeiten. Und er muss­ ja nicht allem recht machen,oder?

    Von abba2001ma, am Di 23.Jun. 14:29
  20. @elschlecko
    Ich weiss immer noch nicht, was Sie da­ reden oder besser gesagt, schreiben. Sorry. Werden Sie­ konkret.

    Von smilingbiker, am Di 23.Jun. 14:27
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