Eurosport - Mo 23.Mrz. 14:24:00 2009
Der ehemalige Langlauftrainer des Österreichischen Skiverbandes, Walter Mayer, ist im Zusammenhang mit dem jüngsten Doping-Verdacht gegen einen österreichischen Radprofi festgenommen worden. Der Ex-Trainer wird verdächtigt, das Blutdopingmittel EPO bezogen und weitergegeben zu haben.
Mayer, der noch einem Haftrichter vorgeführt werden muss, soll gemeinsam mit einem 32 Jahre alten Radprofi für den Vertrieb der Substanzen verantwortlich sein. Die Höchststrafe für dieses Vergehen liegt in Österreich seit einer Gesetzesänderung im Sommer 2008 bei bis zu fünf Jahren Gefängnis. Österreichs Sportminister Norbert Darabos begrüßte die Festnahme.
Mayer hatte zuletzt im Zuge des Dopingskandals der österreichischen Langläufer und Biathleten bei den Olympischen Winterspielen in Turin durch seine nächtliche Flucht vor den italienischen Behörden für Aufsehen gesorgt. Der Ex-Coach hatte sich damals im Team-Quartier aufgehalten, obwohl er wegen seiner Verstrickung in die "Blutbeutel-Affäre" bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für Olympia gesperrt worden war.
"Harte Konsequenzen drohen"
Am vergangenen Freitag hatten die Behörden bekanntgegeben, dass die Polizei den österreichischen Radprofi K. wegen des Handels mit Blutdopingmitteln festgenommen habe. In diesem Zusammenhang wurde am Wochenende auch ein Apotheker in Wien festgenommen. Er steht nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter Verdacht, sowohl Mayer als auch den seit über einer Woche in Untersuchungshaft sitzenden Radsportler mit EPO und anderen Dopingmitteln versorgt zu haben. Der Apotheker wird der gewerblichen Weitergabe beschuldigt.
Der auch für Sport zuständige österreichische Verteidigungsminister Darabos begrüßte am Montag die Schritte gegen Mayer. Sollte sich der Verdacht erhärten, werde es gegen ihn "harte dienstrechtliche Konsequenzen" geben. Auch der Chef der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), Andreas Schwab, zeigte sich zufrieden mit den jüngsten Festnahmen. "Ich bin sehr froh, dass vonseiten der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft jetzt sehr gute Aufklärungsarbeit im Kampf gegen Doping gemacht wird. Diese Maßnahmen helfen in der gesamten Arbeit gegen Doping", sagte er.
Kommentare 1 - 7 of 7
Ja ich Dope auch.Schon seit Jahren.Mit mit Bier oder Rotwein zur Radlerpause;)
Sicher, auch der Ullrich ist unter Verdacht. Das hat auch mit Österreich und Deutschland wenig zu tun - eher schon mit den dummen Pauschalverdächtigungen gegen die Russen.
Aber wir hatten in Deutschland auch schon Mühlegg (für Spanien), Krabbe, Springstein, Ullrich, Jaksche, Baumann, die Freiburger Uniklinik, die komischen Blutwerte der Evi Sachenbacher ... und eine Reihe seltsamer Todesfälle (z.B. Birgit Dressel, Andreas Münzer).
Im Doping sind die Deutschen ganz sicher auch in der Weltspitze ...
Mit ganz nah dürftest du recht haben - aber wie nah ?? Lest selber.
Eurosport Bericht -- Fall Ullrich: DSV berät über Vorwürfe
@ jackson0815 - Also nicht mit Dreck werfen, wenn man(n) selber genug vor der Tür liegen hat.
Der Mayer war mal wieder reif: schon 2002 erwischt und lebenslang vom IOC suspendiert, dann in Turin beim Doping-Spektakel dabei ... Wer hat den Typen eigentlich gedeckt.
Schließt ihn aus und weg. Der Mann war und ist eine Schande für den Sport. Hat mal jemand was über Doping bei russischen Biathleten gesagt? Seht nur, das Übel ist ganz nah!
Was ist eigentlich mit Georg Hettich.In Turin gewonnen seitdem in der Versenkung verschwunden.
Wohl immer viel krank.
Ich würd mich zurückhalten mit irgendwelchen Anschuldigungen.
LOL, na das kann ja heiter werden! Wenn der wirklich auspackt, wird wohl der gesamte österreichische Sport implodieren und ein paar "Idole" ganz übel vom Sockel fallen, ich denke nur mal an Hermann Maier. Der war mir noch nie geheuer, siehe Zusammenarbeit mit Pansold, Asthmaspray und so weiter. Und die Herren Sumann, Landertinger und Co haben sich sicher schon mal vorsorglich aus dem Staub gemacht, wie weiland in Turin...
na endlich! sind sie in turin 2006 doch nicht weit weg von der wahrheit gewesen! wäre er damals nicht von allen (komplizen und nicht) schamlos geschützt worden, hätte er einige verbrechen weniger begehen können
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