Royal Rumble Rückblick, Teil I

Mo 23.Jan. 09:37:00 2012

Der Royal Rumble hat eine lange Tradition. Im Januar 2012 feiert diese besondere "Battle Royal" ihr 25jähriges Jubiläum. Eurosport/Yahoo wirft einen Blick zurück auf die denkwürdigsten Momente in der Historie dieser Veranstaltung.

2011 Wrestling Hall of Fame Stone Cold Steve Austin - 0

Von Sebastian Hackl

Seit ich zurück denken kann, ist der Royal Rumble mein Lieblingsdatum im WWE Kalender. Keinen habe ich verpasst. Ich sah, wie Hulkamania außer Rand und Band war und feierte mit der texanischen Klapperschlange Steve Austin.

Ich fieberte dem Urteil der Ringrichter entgegen, als Lex Luger und Bret Hart gleichzeitig aus dem Ring fielen und freute mich für den "Heartbreak Kid" Shawn Michaels, als er sich seinen Traum erfüllen konnte.

Die Regeln im Rumble sind eigentlich relativ einfach: man kann seine Gegner eliminieren, indem man sie über das dritte Seil nach draußen befördert, wobei beide Beine den Boden berühren müssen. Der Superstar, der am Ende übrig bleibt, hat den Rumble gewonnen.

1988 - "Hacksaw" Jim Duggan triumphiert

Normalerweise gibt es 30 Teilnehmer, es gab jedoch auch schon Schlachten mit 20 oder 40 Superstars. Die Besonderheit besteht darin, dass nicht alle Akteure gleichzeitig das Match beginnen. Per Losentscheid ziehen die Performer Nummern, wobei die Superstars mit Nummer eins und zwei die Battle Royal starten. Nach regelmäßigen Zeitabständen kommt jeweils ein neuer Teilnehmer ins Match.

Kaum ein Event birgt so viel Unberechenbarkeit in sich. Wenn mehrere Dutzend kräftige Typen in einen Ring gequetscht werden, entstehen die wildesten Szenarien und das Geschehen im Seilgeviert gleicht oftmals mehr einer Kneipenschlägerei, als einem Wrestlingmatch. Und genau darin liegt der Reiz beim Royal Rumble. Nichts ist unmöglich, keine Situation ist ausgeschlossen.

Der erste Royal Rumble hatte 20 Teilnehmer. Der ehemalige Footballprofi Jim Duggan konnte ihn für sich entscheiden. Damals hätte niemand damit gerechnet, dass diese Veranstaltung solchen Kultstatus erreichen würde. Ein Bankdrückwettbewerb und die Vertragsunterzeichnung für das WrestleMania III-Rückmatch zwischen André The Giant und Hulk Hogan waren weitere Höhepunkte.

Der Rumble wird größer

Die Zuschauer in Houston, Texas bekamen 1989 erstmals eine 30- Mann- Battle Royal zu sehen. Der Warlord wurde schon nach fünf Sekunden eliminiert. Außerdem begann hier die Trennung der berühmten "Mega Powers", als Hulk Hogan den "Macho Man" Randy Savage aus dem Rennen warf. Big John Studd blieb am Ende übrig. Neben einem Damen-Titelmatch hatten es "Hacksaw" Jim Duggan und die Hart Foundation in einem kultigen Tag-Team-Match mit Dino Bravo und den Rougeaus zu tun und im Aufeinandertreffen der Könige prallte Harley Race auf Haku.

Hulkamania is running wild!

Der “unsterbliche” Hulk Hogan konnte in den Jahren 1990 und 1991 die Battle Royal für sich entscheiden und Sports- Entertainment- Geschichte schreiben. Superstars wie Mr. Perfect, Roddy Piper oder die Rockers verliehen diesen Events ein ganz besonderes Flair und rechtfertigen ihren Platz in jeder WWE- DVD Sammlung!

Der Sieger gewinnt die WWE Championship

Im Jahr 1992 ging es um den Titel des WWE Champions. Der letzte verbleibende Superstar würde sich den begehrten Gürtel umschnallen dürfen und dem "dirtiest player in the game", dem "Nature Boy" Ric Flair gelang es tatsächlich.

Im nächsten Teil unseres Rumble-Reviews beginnen wir im Jahr 1993 mit dem Beginn einer Tradition, die über zwei Jahrzehnte andauern sollte!

Eurosport

Kommentare 1 - 2 of 2

Kommentare sortieren: Aktualität | Meist bewertet
  1. Eh Webmaster du alter Bettnässer, was machst fürn­ Scheiß?

    Von --, am So 11.Mrz. 1:33
  2. Eh Webmaster du Affenarsch, hast mein Kommentar­ gelöscht.

    Von --, am So 11.Mrz. 1:32
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