Eurosport - Sa 24.Jan. 00:50:00 2009
Der Österreicher Klaus Kröll hat ausgerechnet im alpinen "Ski-Mekka" Kitzbühel den ersten Weltcup-Sieg seiner Laufbahn gefeiert. Der 28-Jährige verwies Weltmeister Aksel Lund Svidal und Ambrosi Hofmann im Super-G auf die Plätze. DSV-Läufer Andreas Strodl landete auf Platz 24, Bruder Peter wurde 32.
"Der Bulle von Öblarn" - wie die rot-weiß-roten Skifans Klaus Kröll nennen - konnte bis dato in einem Super-G lediglich zwei Top-Ten Plätze vorweisen. Auch seine bislang besten Ergebnisse fuhr Kröll auf der "Streif" ein. 2002 belegte er Platz zehn, vier Jahre später glänzte der Abfahrtsspezialist auf der schwierigsten Piste im Weltcup-Zirkus mit einem fünften Rang.
Der glückliche Sieger, der mit einem dreifachen Mittelhandknochenbruch gestartet war, hat mit einer risikobereiten Fahrt bereits im oberen Teil den Grundstein für den Triumph gelegt. Der Motocross-Fan konnte mit einer gefühlvollen Fahrt im Flachstück und einer idealen Linie bei der Zufahrt auf die Hausbergkante die Führung auf Svindal ausbauen. Mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h im Zielhang behielt der gefeierte Tagessieger in 1:12,78 Minuten gegenüber dem Gesamtweltcup-Sieger von 2007 mit einem Vorsprung von 22 Hundertstelsekunden die Oberhand.
Die glorreichen Drei feiern Podestplätze
"Ich kann es nicht glauben. Morgen ist erst die Abfahrt, aber das Wochenende ist schon sehr gut gelaufen", freute sich Kröll. Seine lädierte Hand bereitete ihm während der Fahrt keine Probleme: "Am Start musste man auch nicht viel machen, so habe ich die Verletzung nicht gespürt."
Auch Aksel Lund Svindal, der in seiner Karriere viermal im Super-G triumphierte, war mit seinem Lauf sehr zufrieden. Trotz einer Schrecksekunde im unteren Teil, bei dem der Weltmeister einen Sturz mit viel Routine gerade noch verhindern konnte, hatte er insbesondere im Schlussabschnitt ein "sehr gutes Gefühl". Mit Platz zwei machte er 80 Punkte im Gesamt-Weltcup auf Benjamin Raich (Österreich) gut, der nach einem Fahrfehler an der Hausbergkante ausgeschieden ist.
Der Schweizer Ambrosi Hoffmann feierte mit dem dritten Rang und einem Rückstand von 0,39 Sekunden seinen zweiten Podestplatz in einem Super-Riesentorlauf. Im Jahr 2005 war er in Gröden ebenfalls auf den dritten Platz gerast. "Die Freude überwiegt. Ich bin ein Super-Rennen gefahren. Es gibt ja noch mehr Rennen in diesem Winter", stachelte sich der 31-Jährige selbst an.
Sieganwärter schwer geschlagen
Didier Cuche aus der Schweiz konnte auf Platz vier als einziger der Top-Favoriten einen Spitzenplatz herausfahren. Der Österreicher Hermann Maier, der in seiner Paradedisziplin auf der "Streif" sechsmal angetreten ist und davon fünf Siege und einen zweiten Platz feiern konnte, landete auf einem enttäuschenden zwölften Rang. Landsmann Michael Walchhofer beendete das Rennen auf Platz 15. Noch schlimmer erwischte es Bode Miller. Mit einem Rückstand von 1,08 Sekunden wurde der 31-Jährige auf den 21. Platz durchgereicht. Dabei ergatterte der US-Star immerhin noch zehn Weltcup-Punkte.
DSV-Athlet Andreas Strodl belegte mit der hohen Startnummer 57 noch einen hervorragenden 24. Platz und durfte sich zum vierten Mal in seiner Laufbahn über Weltcup-Punkte freuen. "Gestern wäre es beinahe richtig in die Hose gegangen, darum ist es umso schöner," meinte der 21-Jährige und spielte auf seine Schwierigkeiten im Training beim Zielsprung hin. Sein Bruder Peter wurde 32. Stephan Keppler schied aus.
Am Samstag steigt der Höhepunkt des Renn-Wochenendes in Kitzbühel: Die Abfahrt auf der "Streif" mit ihren Tücken Mausefalle und Hausbergkante können Sie ab 11:30 Uhr im Live-Ticker auf eurosport.yahoo.de und im Eurosport-TV mitverfolgen. Kommentator Guido Heuber und Weltcup-Sieger Max Rauffer führen Sie kompetent durch die Sendung.
Kommentare 1 - 8 of 8
und wieder mal en ÖSTERREICHER an den Sieg.....
ÖSTERREICH= größte SKINATION!!!!
Ski Abfahrt gucken ist wie Formel 1 gucken : Glotzen bis ein Unfall Passiert und Masturbieren.
haltenbaumi94.11111 du laberst einfach nur s*****, wenn man keine ahnung vom skisport hat sollte man die Klappe halten
du laberst einfach nur s*****, wenn man keine ahnung vom skisport hat sollte man die Klappe halten
also als erstes mal finde ich es eine Frechheit von Eurosport Kitzbühel als "Ski-Mekka" zu bezeichnen und auserdem sollte die Streif keinesfalls entschärft werden, da eine leichte Abfahrt ohne irgendwelchen schweren Stellen und Sprünge einfach nur langweilig wäre, das beste Beispiel dafür ist ja wengen, letztes Jahr noch eine der schwersten und spannendsten Abfahrten und heute einfach nur langweilig, weil von oben bis unten alle schweren Stellen entschärft wurden. Für die Zuschauer im Ziel der Streif würde wenn der Zielsprung abgetragen würde auch langweilig werden, wo dies doch die einzige Stelle ist die man vom Ziel aus richtig beobachten kann und auch ich werde mich morgen sicher wieder zum zielsprung stellen, da dies die wohl spektakulärste stelle der Streif ist und ich befürchte ich werde dort wieder einen Sturz zu Gesicht bekommen.
nur um nen fehler auszubesser, Hermann Maier ist auf der Streif 7 mal gestartet, hat 5 mal gewonnen und 2mal zweiter. (heute nicht mitgerechnet)
Dank der Medien
Erst müsste alles entschärft und geändert werden, dann ist alles OK und man Feiert den Sieger !!!!.
Mit dem täglichen Sturm im Wasserglas gibt es keine Arbeitslosen Journalisten.
Gratulation an Kröll und gute Besserung Albrecht
schade dass maier seine geniale kitz-serie nicht fortführn konnte aber dem klaus is es auch nur zu vergönnen!!
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