Eurosport - Fr 23.Jan. 17:52:00 2009
Die Manager und Trainer der 1. und 2. Fußball- Bundesliga wollen künftig pfleglicher mit den Schiedsrichtern umgehen. Dies ist das Ergebnis einer Aussprache im Rahmen der Schiedsrichter-Halbzeittagung des DFB, an der 17 Vertreter des Profifußballs und 42 deutschen Spitzen-Unparteiische teilnahmen.
"Respekt ist das, woran wir arbeiten müssen - vor allem wir Protagonisten von den Vereinen", sagte Heribert Bruchhagen, der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt, nach dem zweistündigen Treffen in Mainz.
Kölns Trainer Christoph Daum machte sich für die Einführung des vierten Unparteiischen im Unterhaus stark: "Er kann deeskalierend wirken. Die Problemfälle in der zweiten Liga sind weitaus größer als in der ersten."
Wunsch nach tolerantem Umgamg
Das Treffen war beim Runden Tisch im November in München vereinbart worden, nachdem es in der Vorrunde einige Auseinandersetzungen zwischen den Spielleitern sowie Trainern und Funktionären gegeben hatte. Neben strittigen Regelauslegungen waren auch Rudelbildung und Reklamieren ein Thema. "Ich wünsche mir einen toleranten und relaxten Umgang - vor allem, wenn das Spiel vorbei ist", sagte FIFA-Referee Herbert Fandel (Kyllburg).
"Konflikte wird es immer wieder geben", meinte Lutz Michael Fröhlich, der hauptamtliche Schiedsrichter-Abteilungsleiter beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Aber wir wollen ein Bewusstsein füreinander schaffen, Gründe für unsere Entscheidungen rüberbringen und deren Standpunkte hören."
"FC"-Spieler als Trainer
Daum will künftig seine Profis im Training öfter ein Spiel pfeifen lassen. "Es muss uns gelingen, den Respekt an den Tag zu legen, den die Schiedsrichter verdient haben", sagte der Coach des Aufsteigers. "Wichtig ist, dass wir jetzt in die Vereine zurückgehen und mithelfen, mehr Verständnis für die Spielleiter aufzubauen."
Zu den Spitzenfunktionären, "die ihre Wünsche, Sorgen und Nöte vortragen konnten" (DFB-Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel), gehörten neben Daum und Bruchhagen unter anderem Horst Heldt (VfB Stuttgart), Thomas Ernst (VfL Bochum) und Christian Heidel (FSV Mainz 05).
Streit mit Magath
Nicht dabei waren Bayern-Manager Uli Hoeneß und Felix Magath, die bereits am Runden Tisch teilgenommen hatten. Wolfsburgs Coach liegt mit dem DFB seit Wochen im Clinch, weil er sich weigert, eine 10 000- Euro-Strafe wegen Schiedsrichter-Beleidigung zu bezahlen. Er hatte jedoch seinen Co-Trainer Seppo Eichkorn geschickt. Der Fall Magath sei kein Thema gewesen, versicherte DFB-Vizepräsident Rainer Koch. Auf sein Angebot, einen "Friedensgipfel" mit dem Trainer abzuhalten, sei Magath bisher im Übrigen nicht eingegangen.
Für die Schiedsrichter stehen am Wochenende drei Schwerpunkte auf dem Programm: einheitliche Regelauslegung, Zusammenarbeit zwischen Schiedsrichter und Assistenten sowie ein Referat zum Thema Körpersprache.
Kommentare 1 - 4 of 4
ich find die schiris sollten ein bißchen respekt davor haben, dass beim fußball emotionen dabei sind und sich nicht vor jedem trainer und spieler als der allergeilste aufspielen. ich find felix magath und seine schiri-kritiken super...go felix und zahl nix!
zu Mike:
Na du bist aber n toller hecht.
Wegen solchen "Fans" wie dir, wird der FCB immer in ein falsches Licht gespielt.
Fußball ist Fußball und irren ist menschlich, also pack deine bedtimestories wieder ein und lass uns über fußball diskutieren!
Gruß
Ein Bayern-Fan
Der Grund für sowas, aber auch das unfaire, gar brutale Spiel mancher Akteure ist nicht mehr vertretbar. Sollen demnächst etwa auch Waffen auf dem Spielfeld erlaubt sein-jeder Spieler mit nem Klappmesser-ein Stich pro Spiel- oder wie soll das Enden?
Das fängt schon damit an das alle Spieler IMMER die Hand heben wenn der Ball ins us geht obwohl sie GENAU wissen das er aus war. Man muss das Übel an der Wurzel packen, nur so kann man was ändern,sonst gute Nacht.
wenn ich so etwas höre...und dann auch noch vom fandel...der ist doch einer der schlimmsten sorte...der pfeift doch ständig gegen die bayern...der wartet doch nur ständig darauf, elfer oder platzverweise gegen den fcb auszusprechen...
okay..ich geb zu, ich bin fcb-fan...aber die bayern sind nun mal der verein, gegen den die meisten fehlentscheidungen gefällt werden...
nur 2 beispiele...der damalige schiri krug...passenderweise aus gelsenkirchen...hat nicht uli hoeneß damals dem DFB geschworen "niemals wieder unter der leitung dieses schiris zu spielen" ? und fast noch schlimmer war der strampe aus handorf...der hat es 2000/2001 fast geschafft, das schalke meister wurde...ich erinnerer nur an das spiel fcb-bvb (1:1, 2 platzverweise und 10 !!!!! gelbe karten gegen den fcb), und an das spiel schalke gg unterhaching am letzten spieltag (2:0, und 3:2 Führung haching ; am Ende 5:3 für schalke durch 3 !!! irreguläre tore der schalker).
bei solchen schiri-leistungen ist es wohl allzu verständlich, dass von "toleranz" gegenüber den schiris nicht die rede sein kann...
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