New York (dpa) Im Rechtsstreit um die Zukunft des America's Cup ist Cup-Verteidiger Alinghi ein Befreiungsschlag gelungen.
US-Richter Cahn vom Obersten Gerichtshof in New York hat seine Entscheidung im Gerichts-Duell zwischen den beiden Cup-Giganten Alinghi und Kläger BMW Oracle Racing und seinem Golden Gate Yacht Club (GGYC) erneut vertagt. Den Schweizern ist es mit neuem Anwaltsteam offenbar gelungen, Zweifel an der rechtmäßigen Herausforderung des amerikanischen Segelrennstalls BMW Oracle Racing zum Exklusiv-Duell gegen Alinghi zu säen.
Patrick Latorre, Sprecher des America's Cup Managements (ACM), sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa: «Der Richter hat das Argument zum Thema Rechtsgültigkeit der Herausforderung des Golden Gate Yacht Clubs (Mehrrümpfer oder Kielyacht) in Folge eines Schreibens des Weltsegler-Verbandes akzeptiert, der bezeugt, dass es sich dabei um zwei verschiedene Typen von Booten handelt.»
Laut den Schweizern haben die Amerikaner ihre Herausforderung an Alinghi betreffend des zu wählenden Bootstyps nicht klar genug formuliert. ACM-Sprecher Latorre erklärte: «Der Richter hat vier weitere Tage zur Prüfung der Argumente festgelegt.» Die Schweizer erwarten ein Gerichtsurteil nun zum Ende des Januars.


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