Spitzenreiter OFC will «nicht arrogant» spielen

Do 22.Okt. 15:57:24 2009

Wiesbaden (dpa) - Erstmals in dieser Saison gehen die Offenbachers Kickers in der 3. Fußball-Liga als stolzer Spitzenreiter in eine Partie.

«Nur weil momentan der Platz in der Tabelle stimmt, ist nicht automatisch alles gut», warnte jedoch der neue Trainer Steffen Menze vor dem Heimspiel des OFC gegen Aufsteiger 1. FC Heidenheim vor Überheblichkeit. Zur gleichen Zeit will der SV Wehen Wiesbaden seine Serie von sieben Spielen ohne Niederlage beim Tabellenvierten Wacker Burghausen ausbauen.

Offenbachs Sportmanager Andreas Möller passt die Favoritenrolle nach zuletzt drei Siegen nicht so recht. «Ich habe ein ungutes Gefühl. Vom Papier haben wir das Spiel doch schon gewonnen. Wir müssen von Anfang an präsent sein und dürfen nicht arrogant auftreten», meinte der Ex-Nationalspieler vor der Partie gegen den Tabellen-15., der seine Klasse unter anderem mit einem 6:1 gegen Burghausen unter Beweis gestellt hat.

«Das wird eine sehr schwierige Aufgabe und bestimmt kein Selbstläufer», meinte Menze. «Trotzdem müssen wir eine gewisse Souveränität zeigen, wenn wir uns selbst als Spitzenmannschaft bezeichnen wollen.» Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Maik Schutzbach (Adduktorenprobleme) und Marius Laux (Grippe).

Voller Selbstvertrauen geht auch Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden nach der erfolgreichen Aufholjagd mit nur noch drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz die nächste Aufgabe an. «Wir bleiben bescheiden, ohne tiefzustapeln», sagte Trainer Hans Werner Moser vor der Herausforderung des Tabellenneunten in Burghausen. Vom möglichen Aufstieg will er jedoch nicht sprechen: «Wir haben einen Zweijahresplan. Wir wollen die Liga annehmen und dann angreifen.

 

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  1. Wir müssen aber auch nicht verschämt auf unsere­ Fußspitzen sehen, weil wir oben stehen.­ Selbstvertrauen! Hart arbeiten, von Spiel zu Spiel­ denken und bitteschön aufsteigen!! Der OFC gehört nicht­ in die 3. Liga, und jeder, der sich damit auch nur­ ansatzweise abfindet, kann zurück zur Eintracht gehen.­ Andreas Möller macht bislang einen guten Job, aber wenn­ er auch nur einen Ansatz von Heulsuse zeigt und­ rumzaudert, stelle ich ihn in Frage.

    Von q112521, am Do 22.Okt. 16:15
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