Eurosport - Sa 22.Sep. 08:28:00 2007
Der Streckenabschnitt von Avila zum Alto de Abantos war mit 133 Kilometern einer der kürzesten der Vuelta. Doch mit sechs Bergwertungen hatte es diese Etappe in sich. Demzufolge versuchten einige der Favoriten gleich am ersten Berg, dem Hauptfeld zu enteilen und wichtige Zeit für die Gesamtwertung gutzumachen.
Der Leidtragende dieser permanenten Tempoverschärfungen war Cadel Evans von Predictor-Lotto. Am Fuße des letzten Anstieges sprangen Sanchez und Sastre weg. Sie machten sich nicht primär auf die Jagd des Führungsquartetts von Luis Rubiera (Discovery), David Garcia Lopez (Caisse d'Epargne), Ludovic Turpin und Luis Arrieta (beide Ag2r). Vielmehr wollten die beiden Spanier Sekunden auf den Zweiten der Gesamtwertung herausfahren.
Evans Verlierer des Tages
Quasi im Vorbeigehen schnappte sich die Gruppe um Sanchez, in der auch Menchov mühelos mithielt, die Führenden und der Euskaltel-Profi sicherte sich am Gipfel des Alto de Abantos sogar den Tagessieg. In der Gesamtwertung blieb er auf dem vierten Platz, allerdings nur noch neun Sekunden hinter dem geschlagenen Australier Evans.
Zwar ist Evans im morgigen Einzelzeitfahren stärker einzuschätzen als der Spanier, doch mit neun Sekunden Vorsprung darf sich der Predictor-Lotto-Fahrer keinen Ausrutscher mehr leisten. In der Sonderwertung um das Trikot des besten Kletterers blieb der Gesamtführende Menchov an der Spitze.
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