Bundesliga - Eintracht verpasst die Spitze

Eurosport - Sa 22.Sep. 15:39:00 2007

Eintracht Frankfurt bleibt das Überraschungsteam der bisherigen Saison. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel erkämpfte sich beim heimstarken VfL Bochum ein 0:0. Die 25.600 Zuschauer im rewirpowerStadion sahen trotz der Nullnummer eine engagierte Leistung beider Mannschaften.

FOOTBALL 2007-2008 Bundesliga Bochum-Frankfurt Inamoto Yahia - 0

Eintracht Frankfurt hat somit den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Mit elf Punkten schoben sich die Hessen aber zumindest bis Samstagnachmittag auf den zweiten Rang vor. Der VfL blieb zum dritten Mal nacheinander sieglos und belegt mit acht Zählern Platz acht.

1. Halbzeit:

Beide Mannschaften starteten bei optimalen äußeren Bedingungen sehr engagiert und entschlossen in die Partie. Die erste Gelegenheit hatten die Gäste durch Alexander Meier, der aus kurzer Distanz einen Kopfball knapp neben den Kasten setzte (13.). Fünf Minuten später versuchte es der Bochumer Stanislav Sestak ebenfalls per Kopf, doch das Leder ging zwei Meter am Tor vorbei. Die Bochumer kamen nun immer besser ins Spiel und drängten auf die Führung. In der 23. Minute verfehlte Danny Fuchs mit einem artistischen Seitfallzieher nur knapp das Lattenkreuz.

Doch die Gäste blieben stets gefährlich, so auch in der 30. Minute, als erneut Meier mit einem Kopfball aus spitzem Winkel an VfL-Keeper Jan Lastuvka scheiterte. Bis zur Pause bemühten sich vor allem die Hausherren um den ersten Treffer, doch es fehlten die Ideen, die kompakte Abwehr der Frankfurter ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Nach einer temporeichen ersten Hälfte gingen die Teams torlos in die Kabinen.

2. Halbzeit:

Auch nach der Pause setzten beide Mannschaften ihre offensive Spielweise fort. In der 49. Minute war es der Bochumer Danny Fuchs, der mit einem wuchtigen Schuss aus kurzer Distanz für Gefahr sorgte. Doch die Reaktion der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Ioannis Amanatidis prüfte Lastuvka mit einem harten Drehschuss von der Strafraumgrenze (53.). Die Partie war geprägt von zwei starken Abwehrreihen, die nur wenige zwingende Chancen zuließen. Meistens waren es Distanzschüsse, so wie von Tommy Bechmann (57.), Amanatidis (62.) und Albert Streit (66.), die für etwas Aufregung sorgten.

Auch in der Folgezeit fehlte die Präzision auf beiden Seiten. Die Defensive um Eintracht-Abwehrchef Sotirios Kyrgiakos ließ keine zwingenden Chancen mehr zu. Bochum warf zwar alles nach vorne, doch letztendlich blieb es beim verdienten Remis zwischen beiden Mannschaften.

Spieler des Spiels:

Ioannis Amanatidis war stets ein Unruheherd auf Seiten der Frankfurter. Der Grieche hatte einige gute Gelegenheiten und bestach durch Spielwitz und Lauffreudigkeit.

Armin Schlicht / Eurosport