Eurosport - Sa 22.Aug. 22:45:00 2009
Ein Jahr nach seinem Olympiasieg holte sich der Australier Steven Hooker mit 5,90 Meter auch den WM-Titel. Wegen einer Oberschenkelverletzung stieg Hooker erst bei 5,85 Meter ein - ungültig - und war schließlich über 5,90 Meter ergolgreich. Silber gewann der Franzose Romain Mesnil (5,85).
Bronze ging an dessen Landsmann Renaud Lavillenie, dem bei 5,80 Metern der letzte gültige Versuch gelang. "Es ist das verrückteste Erlebnis in meinem Leben, ich werde das so schnell nicht vergessen", freute sich der Sieger
"Er hat uns schlecht aussehen lassen"
Für die deutschen Stabhochspringer war die Höhenjagd schnell zu Ende. Alexander Straub glückten im Finale nur zwei Sprünge: Er wurde am Samstag im Olympiastadion mit 5,65 Meter Siebter. Der Leverkusener Malte Mohr gelang nur eine Überquerung und war bei 5,55 Meter ausgeschieden und auf den 14. und letzten Platz gestürzt. "Wir sind sehr eigentlich sehr selbstbewusst in das Finale gegangen", sagte Straub und fügte enttäuscht an: "Ich bin ratlos. In der 22-jährigen WM-Geschichte gab es im Stabhochsprung nur einen deutschen Medaillengewinn: 2007 mit Bronze durch Danny Ecker.
"Er hat uns schlecht aussehen lassen, weil wir es in Vollbesitz unserer Kräfte nicht weit gebracht haben", zollte Straub dem Weltmeister Respekt. Silber und Bronze gingen an die Franzosen Romain Mesnil (5,85) und Renaud Lavillenie (5,80).
"Alles ist möglich"
Besonders der 23-jährige Mohr hatte sich bei seiner WM-Premiere insgeheim mehr ausgerechnet. "Alles ist möglich. Schließlich stehe ich auf Platz fünf der Weltbestenliste", hatte er vor dem Medaillenkampf getönt. Als Plus führte er seine Nervenstärke an: "Ich bin vorher immer sehr relaxed." Dies nützte dem 5,80-Meter-Springer nicht viel: Die Anfangshöhe von 5,50 Meter schaffte er gerade noch, als die Latte zehn Zentimeter höher lag, war Ende der Fahnenstange.
"Malte ist beim Einspringen in den Kasten gefallen, hat sich die Ferse geprellt", berichtete Mohr-Trainer Leszek Klima. "Für den Stab ist er zu langsam." Den jungen Athleten brachte dieser kleine Zwischenfall aus dem Konzept: "Im Finale habe ich danach überhaupt kein Gefühl mehr gehabt."
Favoritensieg un Doppel-Gold für Kenia
Einen weiteren Sieg mit Vorankündigung gab es im Weitsprung. Dwight Phillips aus den USA feierte mit 8,54 Metern seinen dritten WM-Titel nach 2003 und 2005. Der 31-Jährige profitierte auch davon, dass sich sein großer Rivale Irving Saladino nicht für den Endkampf der besten Acht qualifizieren konnte. Der Olympiasieger aus Panama leistete sich zu Beginn des Finals drei ungültige Versuche. Ähnlich enttäuschend verlief der Abend für Meseret Defar. Über 5000 Meter wurde die Titelverteidigerin und Olympiasiegerin von 2004 wie schon im 10 000- Meter-Endlauf in der Schlussrunde von zwei Kenianerinnen abgehängt. Es gewann Vivian Cheruiyot vor Sylvia Kibet, der Favoritin Defar blieb nur Bronze.
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Kommentare 1 - 4 of 4
Da der Steven Hooker beim Überspringen nicht wie T. Lobinger die Latte festhält und auch sonst nicht geistfrei und peinlich die Hose im Stadion herunterläßt um dem Pumlikum zu zeigen was er von diesem hält, sagt Steven mir garnichts. Da bin ich nun an "Deutsche Kost" gewöhnt. Nun kommt der Ernst ( Ach der wieder ): Bei seinem Allgemeinbefinden eine überaus erfreuliche Leistung, die man nicht hoch genug einstufen kann, bravo, der hat wenigstens einen Ar . . . in der Hose den er nicht zeigen muß. So etwas nenne ich SPORTLER, Klasse ! ( Das zum Thema "Deutsche Heulsusen" )
da gibt's nur eins zu sagen: MEGASTARK, DIESER BOY AUS DOWNUNDER!!!
Herlichen Glückwunsch, Steve Hooker!!
Wäre er in Topform nach Berlin gekommen, hätte er auch 6m springen können
Sehr beeindruckend, daß der Australier Steven Hooker trotz seiner
schwerwiegenden Verletzung mit seinem 2. Sprung Gold holt.
R E S P E K T !!
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