Eurosport - Mi 22.Jul. 18:05:00 2009
Genauso wie Manager Uli Hoeneß glaubt auch Bayern Münchens Sportdirektor neuer Christian Nerlinger nicht an weitere Transfers vor Saisonbeginn. "Ich denke, dass wir mit dem Kader, der jetzt existiert, in die Saison gehen. Vielleicht mit einem etwas schlankeren Kader", sagte Nerlinger.
Höchstens auf der rechten Außenverteidiger-Position könne sich etwas tun, sagte Nerlinger. Allerdings würden sich die vorhandenen Spieler gut entwickeln. "Wir suchen nicht mit Nachdruck einen rechten oder linken Verteidiger." Auch Manager Hoeneß hatte via "Bild" und "tz" betont, dass man "wahrscheinlich" nichts mehr machen werde. "Wenn überhaupt, dann hinten rechts. Aber momentan wüssten wir nicht, wen wir holen sollten."
Vorfreude auf Ribéry
Groß ist die Vorfreude Nerlingers auf die Genesung von Franck Ribéry, den im Trainingslager eine Sehnenverletzung im Knie plagte. "Er ist diese Saison bei uns, darüber bin ich froh. Er ist ein sehr, sehr guter Spieler. Wenn er fit ist, wird er kreative Momente bei uns reinbringen. Das braucht gerade der FC Bayern. Ribéry ist sehr wertvoll, wenn man gegen defensiv eingestellte Mannschaften spielen muss", erklärte Nerlinger.
Die Münchner hatten vor der Saison für über 50 Millionen Euro eingekauft. Mario Gomez (VfB Stuttgart), Anatoli Timoschtschuk (Zenit St. Petersburg), Danijel Pranjic (SC Heerenveen), Andreas Görlitz (Karlsruher SC), Ivica Olic (Hamburger SV), Alexander Baumjohann (Borussia Mönchengladbach) und Edson Braafheid (FC Twente Enschede) waren in den Kader von Louis van Gaal gekommen. Dagegen hatten Massimo Oddo, Lukas Podolski, Lucio, Zé Roberto und am Mittwoch Tim Borowski das Team verlassen.
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Kommentare 1 - 1 of 1
Nerlinger sollte sich hüten, die eigenen öffentlich Leute zu kommentieren.
Hoeneß hatte sicher immer ein sehr großes Mundwerk, aber ich kann mich nur ganz selten erinnern, dass er auf die eigenen Leute gezielt hat, oder diese auch nur kommentiert" hatte.
Gefährliche Angelegenheit, dabei ist er noch gar nicht so richtig im Amt. Hier hört es sich "ok" an, aber er sollte sich das nicht angewöhnen.
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