Eurosport - Fr 22.Mai. 23:18:00 2009
Am Ende einer sensationellen Saison will der VfL Wolfsburg das Wunder seiner ersten deutschen Meisterschaft der Vereins-Geschichte vollenden, den Rivalen bleibt nur die Hoffnung auf eine wundersame Wende.
Schon ein Punkt gegen Werder Bremen würde den "Wölfen" (66) höchstwahrscheinlich reichen, um die Meisterschale in Empfang zu nehmen. "Aber darauf werden wir uns nicht verlassen. Wir spielen auf Sieg", betonte VfL-Coach Felix Magath vor der Entscheidung, die im Fernsehen in 172 Ländern übertragen wird. Die Verfolger Bayern München und VfB Stuttgart (je 64) treten zum Duell an, dessen Sieger direkt in die Champions League einzieht. Der Verlierer könnte aber sogar noch hinter Hertha BSC (63) auf Rang vier abrutschen.
"Bremen ist sicherlich kein leichter Gegner", sagte Wolfsburgs Marcel Schäfer gegenüber eurosport.yahoo.de. "Sonst hätten sie nicht die Finals im UEFA- und DFB-Pokal erreicht. In der Liga stehen sie schlechter da als sie eigentlich sind." Sascha Riether wollte nicht von besonderem Druck sprechen. "Druck haben wir ohnehin immer", so Riether. "Wir sehnen alle dem Spiel entgegen."
Folgt Heimsieg Nr. 16?
Das Original der Meisterschale kommt am Samstag nach Wolfsburg, nun wollen die VfL-Asse dafür sorgen, dass die begehrte Trophäe mindestens ein Jahr in der Autostadt bleibt. Grafite (26 Tore) und Edin Dzeko (25) würden dafür sogar auf die Torjägerkrone verzichten. "Wenn jemand anderer die Tore macht und wir Meister werden, wäre das genauso schön wie selbst zu treffen", sagte Dzeko. Die Vorzeichen sind prima: Der VfL ist in dieser Saison daheim noch unbezwungen, hat 15 der 16 Partien gewonnen, zuletzt gegen Hoffenheim (4:0) und Dortmund (3:0) überzeugend. "Wenn wir wieder so spielen, dann bin ich mir sicher, wir werden gewinnen", so Nationalspieler Schäfer.
Magath hat alle VfL-Akteure fit, auch Kapitän Josué (Gelbsperre abgesessen) ist wieder dabei. "Er ist für unser Spiel von eminenter Bedeutung", sagte der Coach. Bremen dagegen kommt mit dem Schock der 1:2-UEFA-Cup-Finalpleite gegen Donezk, will aber Charakter zeigen. "Wir wollen in Wolfsburg nichts abschenken", versprach Keeper Tim Wiese. Aber: Bei Werder ist auch das DFB-Pokalfinale in einer Woche gegen Bayer Leverkusen "im Hinterkopf", gab Sebastian Boenisch zu.
TV-Tipp: Sehen Sie die Highlights der Fußball-Bundesliga bei Eurogoals immer montags um 17:55 Uhr und die aktuellsten Nachrichten von Dienstag bis Freitag bei Eurogoals Flash um 18:00 Uhr. Verfolgen Sie das komplette TV-Angebot von Eurosport auch im Eurosport Player auf eurosport.yahoo.de!
Kommentare 1 - 2 of 2
Und ich sage dass Wolfsburg verliert und München Meister wird!
Ich als Bayern-Fan, verstehe die ganzen Diskussionen über den Ausgang des Spiels Wolfsburg – Werder nicht. Wolfsburg wird ganz locker und leicht das Spiel hoch gewinnen. Jeder der ein bisschen Fussballverstand besitzt, weiß doch, dass ohne eine gewisse körperliche Härte gegenüber Wolfsburg überhaupt kein Blumentopf zu gewinnen ist. Bremen wird einen Teufel tun, eine gewisse Härte ins Spiel zu bringen, um jegliche Verletzungen hinsichtlich des Pokalfinales zu vermeiden. Bayern und jede andere Mannschaft würde in dieser Situation das gleiche tun. Ich gebe Klinsmann ausnahmsweise einmal Recht, wenn er sagt, Bayern hat sich in dieser Saison ganz auf die CL konzentriert und die Bundesliga vernachlässigt. Genau dasselbe wird jetzt auch Bremen hinsichtlich des Pokalfinales tun und das ist absolut legitim.
Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo! User? Kostenlos Anmelden.