Eurosport - Mi 22.Apr. 14:08:00 2009
Das amerikanische Team BMW Oracle Racing hat im Streit um die Austragung des America's Cup der schweizerischen Alinghi-Mannschaft seine Forderungen unterbreitet. Diese wurde zu einer schriftlichen Antwort binnen einer Woche aufgefordert. Das Gipfeltreffen der beiden Teams findet am Donnerstag statt.
Das US-Team strebt einen konventionellen America's Cup mit möglichst vielen Herausforderern an. Dieser soll entweder im zwischen 1983 und 2007 praktizierten Format mit einer eigenständigen Herausfordererserie und einem darauffolgenden Cup-Finale zwischen dem Sieger der Serie und dem Verteidiger oder mit einem neutral besetzten und nicht allein von Alinghi ausgewählten America's Cup-Management ausgetragen werden. Oracle möchte damit sicherstellen, dass auch die Interessen der Herausforderer gewahrt werden.
Nach dem Urteil eines New Yorker Gerichts müssen sich Cup-Verteidiger Alinghi und Herausforderer BMW Oracle Racing auf einen Austragungsmodus einigen. Andernfalls kommt es laut Statuten der Cup- Stiftungsurkunde von 1887 zu einem sogenannten "Deed of Gift-Match", in dem die Kontrahenten in einem exklusiven Duell in Trimaranen aufeinandertreffen. Sieger wäre, wer zuerst zwei Siege verbuchen kann. In diesem Fall blieben alle weiteren Herausforderer von der 33. Cup-Auflage ausgeschlossen.
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