Stockholm - DSV-Läufer mit starken Auftritten

Eurosport - So 22.Mrz. 09:47:00 2009

Erst stürmte Tobias Angerer in der Doppelverfolgung als Dritter auf das Podest, dann sorgte Claudia Nystad mit Platz vier für das zweitbeste Saison-Resultat der Damen in einem Weltcup-Distanzrennen. Nach dem Doppelsieg im Prolog haben die DSV-Asse auch auf der zweiten Etappe in Falun überzeugt.

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Angerer musste über jeweils 10 Kilometer in der klassischen und freien Technik lediglich dem siegreichen Schweizer Dario Cologna und dem Schweden Marcus Hellner den Vortritt lassen. Nach seinem Erfolg in 54:59,5 Minuten steht Cologna dicht vor dem Gewinn des Gesamt-Weltcups. Bei den Damen verschaffte sich die Polin Justyna Kowalczyk mit Platz drei über zweimal 5 Kilometer eine glänzende Ausgangsposition für den Gewinn der großen Kristallkugel. Tagessiegerin wurde Riitta-Liisa Roponen aus Finnland.

Angerer lief ein starkes Rennen und hatte im Ziel lediglich 2,4 Sekunden Rückstand. "Ich bin zufrieden und freue mich über den dritten Platz. Jetzt fühle ich mich aber etwas leer und bin froh, dass die Saison morgen zu Ende geht", sagte der Vachendorfer.

Teamkollegen enttäuschten

Seine Teamkollegen konnten nicht an die starke Vorstellung beim Prolog am Vortag anknüpfen. Der Oberwiesenthaler Rene Sommerfeldt kam auf Platz 24, Jens Filbrich aus Frankenhain wurde 25. Prolog-Sieger Axel Teichmann aus Bad Lobenstein landete mit über vier Minuten Rückstand abgeschlagen auf dem enttäuschenden 62. Rang. "Das waren heute nicht Axels Bedingungen. Er hat sich auch nicht so gut gefühlt. Ich hoffe, dass er am Sonntag noch einmal ein gutes Rennen machen kann", sagte Bundestrainer Jochen Behle.

Damen dürfen sich freuen

Der neue Damen-Coach Janko Neuber hatte dagegen allen Grund zur Freude, denn neben Nystad überzeugten auch Evi Sachenbacher-Stehle als Siebte und Katrin Zeller auf Rang 13. "Die Leistungen hier basieren noch auf der Arbeit meines Vorgängers Ismo Hämäläinen. Ich habe lediglich versucht, die Mädels entspannt in den Wettkampf zu schicken. Das ist ganz gut gelungen", sagte Neuber.

Nystad lag im Ziel 15,2 Sekunden hinter Roponen und stellte danach zufrieden fest: "Die Strecke war ein wenig kürzer als normalerweise, damit komme ich besser zurecht." Ins Handicap-Rennen geht die Oberwiesenthalerin als Vierte gut eine Sekunde hinter der in der Final-Gesamtwertung drittplatzierten Sachenbacher-Stehle. "Man hat gemerkt, dass alle ganz schön müde sind. Im letzten Rennen will ich noch mal angreifen", sagte Nystad

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 1 of 1

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  1. Herr Neuber erweist sich von Anfang an als korrekter­ Mensch. Nur würde ich nicht so viel von­ "entspannt" sprechen, das gefällt dem­ obersten chef gar nicht.

    Von hzanier, am Sa 21.Mrz. 18:23
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