Milan-San Remo - Armstrong nur 125.: "Vorbei ist vorbei"

Eurosport - So 22.Mrz. 10:43:00 2009

Die PR-Klaviatur beherrscht Lance Armstrong noch immer wie kein anderer. Aber ob der Texaner jemals wieder an alte Erfolge anknüpfen kann, vermag nicht mal er selbst zu prognostizieren. "Vorbei ist vorbei. Ich kann nicht mehr der sein, der ich 2005 war", sagte er der Zeitung "La Repubblica".

American cyclist Lance Armstrong prepares prior to the start of the Milan-San Remo classic - 0

Nach der 100. Auflage des ersten Frühjahrsklassikers Mailand-San Remo gibt die Form des quotenträchtigen Rückkehrers aber Rätsel auf.

1336 Tage nach seinem siebten Tour-de-France-Sieg 2005 konnte der 37-Jährige nicht mit den Besten mitgehen und erreichte 8:19 Minuten hinter Jubiläumssieger Mark Cavendish als 125. das Ziel.

Vorsorglich hat Armstrong vor seiner nächsten Europa-Etappe, der Rundfahrt Vuelta a Castilla y León in Spanien, tief gestapelt und seinen Astana-Kollegen Alberto Contador zum neuen Herrscher des Radsports ausgerufen. "Ich weiß, dass ich nicht mehr der Beste der Welt bin. Der Beste ist jetzt Alberto Contador", sagte Armstrong vor dem ersten gemeinsamen Rennen der beiden Leitwölfe.

"Schnell, verrückt, aber großartig"

Ob dies nun eine ehrliche Einschätzung oder nur ein Armstrong- typischer Bluff war, weiß wohl nur der Ex-Weltmeister selbst. Sicher ist hingegen, dass in Sachen Eigenvermarktung dem US-Profi kein anderer Fahrer das Wasser reichen kann. Seine Pressekonferenzen geraten zur Audienz, mit einer großangelegten PR-Offensive wirbt er für seine Krebsstiftung Livestrong.

Zudem äußert er sich vornehmlich über den Mikro-Blogging-Dienst Twitter, um seine Fans auf dem Laufenden zu halten. So schrieb er nach Mailand-San Remo: "Was für ein Rennen. Schnell, verrückt, aber großartig. Meine Beine fühlten sich gut an."

Wie dem auch sei - Lance Armstrong ist auf allen Kanälen. Selbst Kritiker, die Zweifel an seiner sauberen Vergangenheit hegen, kommen gegen die PR-Maschine kaum an. Skeptische Töne sind rar, vielmehr ist Lob für das durch Armstrong ausgelöste "neue" Interesse am Radsport zu hören. Milram-Kapitän Gerald Ciolek: "Ich möchte mich nicht mit Kritik an Armstrong profilieren. Das bringt nichts. Wenn jetzt viele Leute wegen Armstrong Mailand-San Remo gucken und dabei feststellen, was das für ein besonderer Sport ist, dann nutzt das uns allen."

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 8 of 8

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  1. Lance haut ab - du hast heute auf der Radsportbühne­ nichts mehr zu suchen - geh zurück nach Amerika und­ habe hier viele Frauen - warum die Frauen auf dich­ aufspringen, ist mir nach wie vor ein Rätsel, denn so­ gut siehst du wirklich nicht aus - ich denke hier an­ Roger Moore oder Sean Connery, das waren Typen
    Hau ab­ armer Strong und tschüss
    marki

    Von Markus, am Di 24.Mrz. 9:06
  2. Ganz entspannt bleiben, egal ob Lance fahren kann, ob­ er gewinnt oder nicht - alleine seine Anwesenheit ist­ erfreulich.
    Wir sollten alle froh sein, das er wieder­ dabei ist, denn so eine Ära wie die des Armstrong­ werden wir wohl alle in unserem Leben nie mehr erleben.

    Von Aviatik, am Mo 23.Mrz. 22:11
  3. Die Zeit von Armstrong ist vorbei. Dass er sich­ Radrennen noch antut, zeugt von Realitätsverlust.

    Von Guenther, am Mo 23.Mrz. 21:25
  4. Contador ist der beste Fahrer dre Welt momentan am­ Berg( egal ob er gedopt oder nicht ist) und ist ein­ sehr starker Zeitfahrer. Wie er in den Bergen in Nizza­ als Solist den Verfolgern Zeit abgenommen hat ist schon­ eine Demonstration. Das Contador eingebrochen ist­ passiert, hatte ein Landis auch als Bsp. Und Alberto­ Contador ist nebenbei, für alle die es nicht wissen, 3­ Rundfahrtengewinner eines 3 Wochen Rennens, ist sehr­ jung und hat vier Großrundfahretensiege weniger als ein­ L.A. Zu behaupten, dass seine Mannschaft das nicht­ vergisst ist quatsch. Natürlich ist ein Alberto­ Contodar der Kapitän bei Astana, da gibts kein wenn und­ aber. Der Mann gewann letztes Jahr 2 der 3 schwersten­ Rundfahreten der Welt. Er hätte auch die 3 gewonnen,­ wäre da nicht Astanas Startverbot. Und unter normalen­ Umständen hätte Lance Armstrong keine Chance. Contodar­ hat zwar die Tour geschenkt bekommen, da man Rasmussen­ rausschmieß, den Giro holte er sich aus eiger Kraft und­ die Vuelta teilweise auch, wobei der bessere Leipheimer­ nicht gewinnen durfte. So ist Lance ganz klar nach A.C.­ L.L. der 3 Mann im Team auf einer Stufe mit Klöden. Die­ anderen beiden sind momentan weit ausserhalb. Des­ weiteren ist Armstrong nie gut in Milano gewesen. Da­ gabs andere wie Zabel und Co. Alles andere als ein Sieg­ von ALberto wäre bei der Tour eine Überraschung. Bei­ dem Giro geh ich von nem Italiener aus, Di Luca vllt.­ und in Spanie Sastre? mal schauen. L.A. unter den­ ersten 20...

    Von juanrado, am So 22.Mrz. 23:19
  5. Armstrong macht es wie immer,
    wichtig ist nur die­ Tour.
    Keiner sollte Ihn abschreiben, schon garnicht­ Contador.Dieser hat bei Paris Nizza schwächen gezeigt­ und die Mannschaft vergißt das nicht.

    Von Gert F, am So 22.Mrz. 16:49
  6. Armstrong ist doch in Ordnung! Er gibt doch zu, dass er­ Contador für den besseren hält, was doch indirekt­ heißt, dass Armstrong "nur" der Co-Kapitän­ ist. In den schwierigen Etappen wird er Contador ziehen­ müssen, und nicht anders herum.

    Von janne_837, am So 22.Mrz. 13:11
  7. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    die wahrheit lässt sich nicht aufhalten, Herr Amstrong,­ es gefält mir wenn die jungen schnellen starken­ ,moralisch zurückschlagen ,und von manchen der­ heiligenschein abfällt.Dass er Den Radsport benüzt für­ sein Krebsprojekt,war doch klar.. allen ,also braucht­ euch nicht wundern wenn es so weitergeht.Und seine PR­ Abteilung lenkt ja jemand anderes im Hintergrund­ ,Farma-industrie ,ist das zauberwort der USA ,habe noch­ nichts gehört wohin ,was für eine Einrichtung ,das­ Geld ,seine Preisgelder ,oder seine Antridtsgelder ??­ hingehen, mir snd alle jungen Fahrer lieber als ein­ Amstrong und den anderer dieser klique, oder wer auch­ von den gefallenen wieder auftreten will, die sich­ nicht dazu bekennen ,dass sie unehrlich wahren. Und­ der Presse kann man ja nichts vorwerfen,, Herr Amstrong­ und konsorten bieten ja jede menge Schlagzeilen, und­ das ist doch der Presse ihr tögliches Brot.Je­ schmutziger so besser,und wer schneidet sich seinen­
    Geldgeberast ,selbst ab, indem er seinen Beruf ehrlich­ macht und wirklich rescherschenanstellt,diese Reporter­ sind sehr dünn gesäht,haben sogar im eigenen Lager­ aussergewöhnilch viel Ärger ,leichter ist es mit den­ Wölfen zu heulen ,als seinen Karakter zu zeigen und­ sattelfest zu sein.sollten doch alle ehemaligen Doping-­ fahrer eine eigene Liga gründen aber nur in den USA­ startberechtigt sein dürfen, denn da spielt es keine­ rolle ,ob mit oder ohne ,,,,supersprit,,gefahren wird,,­ es zählt nur der Hero...

    Von bisontatonka77, am So 22.Mrz. 11:20
  8. ich denke man sollte armstrong da jetzt nicht kritisien­ dass er "nur" 125. geworden ist. ich denke­ ein einfacher rennradfahrer kommt da nicht so einfach­ mit. außerdem war er doch in einer ausreißergruppe und­ das ermüdet doch auch extrem.... es ist sehr viel­ anstregender mit 5 leuten zu fahrne als mit 200...

    Von Donato, am So 22.Mrz. 10:51
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