Eurosport - Do 22.Jan. 13:30:00 2009
Trotz 30 Punkten von Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks eine hohe Niederlage einfahren müssen. Die "Mavs" verloren gegen die Milwaukee Bucks mit 99:133. Charlie Villanueva holte für die Bucks ganze 32 Punkte. Nach Nowitzki als bester Werfer folgte Josh Howard mit mit 19 Punkten.
Wie begossene Pudel schlichen der geknickte Basketball-Riese Dirk Nowitzki und Kollege Jason Kidd schon vor dem Abpfiff in die Katakomben von Milwaukee - und konnten die höchste Niederlage ihrer Dallas Mavericks seit sieben Jahren in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA kaum fassen. Gedemütigt von 13.898 Zuschauern im Bradley Center waren die "Mavs" in der Nacht von den Bucks beim 99:133 regelrecht aus der Arena gefegt worden. Fast schon der Lächerlichkeit preisgegeben gegen ein Team, das wie die Texaner in der Western Conference nur Neunte sind in der Eastern Conference und ebenso um einen Playoff-Platz kämpfen.
"Mavs"-Coach Rick Carlisle hatte ein Einsehen mit seinen beiden Stars gehabt, weil der 2,13 Meter große Nowitzki trotz seiner 30 Punkte und Jason Kidd (18) als Regisseur neben Josh Howard (19) die bittere Pille schlucken mussten. "Das war nur noch beschämend, wie die mit uns umgegangen sind. Die haben uns vorgeführt und gemacht, was sie wollten", stöhnte der Kapitän nach der schmerzhaften Lehrstunde. Zu allem Ärger hatte sich der 30-Jährige während der Partie noch eine Daumenverletzung zugezogen.
Ein rabenschwarzer Tag
Auch ohne ihren verletzten Star Andrew Bogut waren die Gastgeber gut genug, um dank der Trefferquote von 69 Prozent in den letzten Dritteln und der Wurfsicherheit von Charlie Villanueva (31 Punkte) sowie Michael Redd (27) das Match zu gewinnen. "Nach dem ersten Viertel haben die Bucks uns überrollt. Es war ganz schlimm. Ich bin total enttäuscht, weil wir zum Ende hin zu hilflos waren, obwohl wir eigentlich das bessere Team hatten", meinte Dallas-Coach Carlisle.
Nowitzki konnte vor allem mangelnde Unterstützung aus dem Team beklagen. Aber auch, dass Korbjäger Jason Terry mit nur drei Treffern bei 13 Wurfversuchen einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Zudem lieferte Bucks' Shooting Guard Michael Redd eine Glanzpartie gegen Gegenspieler Nowitzki ab. Dabei ist der US-Olympiasieger Redd fast 20 Zentimeter kleiner als "Dirkules". "Dirk ist ein prima Abwehrspieler, aber ich war heute stärker", meinte Redd strahlend.
Kommentare 1 - 1 of 1
Als ob Nowitzki der regüläre Verteidiger von Redd war wird hier von einer "Glanzpartie gegen Gegenspieler Nowitzki" gesprochen
peinlich, richtig peinlich!
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