Eurosport - Di 22.Jan. 13:33:00 2008
eurosport.yahoo.de stellt Ihnen die 16 Teams vom Afrika Cup 2008 in Ghana im ausführlichen Porträt vor.
Angola: Der Star ist der Trainer
Seit der Portugiese Luis Oliveira Goncalves im Jahr 2003 die Leitung übernahm, ging es mit dem angolanischen Fußball steil bergauf. Aber trotz der überraschenden WM-Qualifikation 2006 sind sich die Experten nach zu wechselhaften Auftritten über die wahre Stärke der "Palancas Negras" uneins.
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Benin: Der Exot
Benin feierte die Teilnahme am Afrika Cup wie kein anderes Team. Erst zum zweiten Mal ist die Mannschaft dabei. Doch der Auftritt in 2004 war wenig rühmlich: Das kleine westafrikanische Land verlor alle Spiele. Mit dem deutschen Coach Reinhard Fabisch soll Besserung einkehren.
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Ghana: Faustpfand Heimvorteil
Nach 30 Jahren findet Afrika Cup wieder einmal in Ghana statt. Für die abergläubische Fans der "Black Stars" ein gutes Omen: Bei den letzten beiden Heimturnieren 1963 und 1978 feierte Ghana den Titelgewinn. Der Druck auf das Gastgeberland ist immens: Der letzte Titelgewinn liegt 26 Jahre zurück.
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Guinea: Auf der Schwelle zu den Großen
Guinea zählt laut FIFA-Rangliste mit Platz 33 zu der drittbesten afrikanischen Mannschaft. Die Qualifikation zum Arika-Cup mit nur einem Punkt aus zwei Spielen begann durchwachsen, doch das Team steigerte sich und qualifizierte sich am Ende locker für die Veranstaltung in Ghana.
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Kamerun: Die Löwen sind zahm geworden
Sie werden die "unzähmbaren Löwen" genannt - zumindest ist Kamerun in den letzten Jahren nicht mehr auf Erfolg getrimmt. 2002 gewann der viermalige Afrika-Champion zum letzten Mal den Cup. Im Oktober zogen die unberechenbaren Verantwortlichen abermals die Reißleine und verpflichteten Otto Pfister.
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Nigeria: Mit Vogts zum Höhenflug?
Mit afrikanischer Phatasie und deutschen Tugenden wollen sich Nigerias "Super Adler" zu neuen Höhenflügen aufschwingen. Spielerische Finesse kombiniert mit den Anweisungen des deutschen Trainer-Trios Berti Vogts (Chef), Steffen Freund (Co) und Uli Stein (Torhüter) soll den ersehnten Titel bringen.
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Cote d'Ivoire: Alles Drogba oder was?
Bei der Cote d'Ivoire hört alles auf sein Kommando: Superstar Didier Drogba ist Kapitän, Herzstück und Torjäger in einem. Nachdem Coach Uli Stielike wegen der schweren Erkrankung seines Sohnes zurücktrat, fungiert Drogba quasi als Spielertrainer, assistiert von Olympiateam-Coach Gerard Gili.
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Ägypten: Der Rekordmeister
Fünf Mal Champion beim Afrika Cup - kein Land war bei der Kontinentalmeisterschaft erfolgreicher als Ägypten. Der Titelverteidiger muss aber in Ghana auf das Faustpfand von 2006 verzichten: Den Heimvorteil. Hauptaugenmerk liegt auf die Qualifikation für die WM 2010.
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Tunesien: Konstante mit Abwärtstrend
Tunesien ist seit den 90er Jahren die große Konstante beim Afrika-Cup. Bei den letzten sechs Turnieren schafften die "Adler von Karthago" zwei Finalteilnahmen und einen Titelgewinn - 2004 im eigenen Land. Trotz der großen Erfolge ist Trainer Roger Lemerre in Tunesien nicht unumstritten.
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Mali: Hopp oder Top
Wenn sich Mali für das Turnier qualifizierte, erreichte es mindestens das Halbfinale. Die letzten Testspiel indes gegen den Senegal und Algerien gingen verloren. Dennoch kann Mali trotz der Favoriten Cote d'Ivoire und Nigeria der lachende Dritte der Gruppe B werden.
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Marokko: Michel soll es richten
Marokko qualifizierte sich locker für die Endrunde. Dennoch trennte man sich von Trainer Mohamed Fakhir und ersetzte ihn durch den Franzosen Henri Michel. Die Resultate unter dem neuen Coach waren beeindruckend: Namibia und Senegal stellten keine Hürde dar, in Frankreich spielte man Remis.
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Namibia: Dabei sein ist alles
Für Namibia ist alleine das Erreichen der Endrunde beim Afrika Cup ein Riesenerfolg: Nach 1998 nehmen die Namibier erst zum zweiten Mal teil. Das Team geht als krasser Außenseiter ins Turnier - zumal die letzten drei Testspiele gegen Saudi-Arabien, Marokko und Tunesien allesamt verloren wurden.
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Senegal: Der "Geheimtipp"
Spätestens seit der Finalniederlage 2002 und Viertelfinale-Teilnahme bei der WM im gleichen Jahr ist der Senegal eigentlich ängst kein Geheimtipp mehr. Da aber Cote d'Ivoire, Nigeria oder Kamerun meist im Rampenlicht stehen, fahren die "Löwen von Teranga" im Windschatten der Top-Favoriten.
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Südafrika: Die WM im Hinterkopf
Der letzte Afrika-Cup in Ägypten war für die Südafrikaner ein Desaster: Der Ausrichter der Fußball-WM 2010 schied dort ohne Tore geschweige denn Punkte aus. Der Afrika-Cup in Ghana soll der Beginn eines Neuaufbaus werden, um für die WM 2010 gerüstet zu sein.
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Sudan: Nach 32 Jahren wieder dabei
Der Sudan nahm das letzte Mal im Jahr 1976 an einem Afrika Cup teil. Von daher ist allein die Teilnahme in Ghana für die Mannschaft von Trainer Mohamed Abdallah ein riesiger Erfolg. In der Qualifikation für den Afrika Cup setzte sich der Sudan zur großen Überraschung auch gegen Tunesien durch.
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Sambia: Nur dabei statt mittendrin
Sambia ist regelmäßiger Gast beim Arika-Cup. Bei acht von den letzten neun ausgetragenen Wettbewerben waren die Sambier dabei - jedoch mit mäßigen Erfolg. Nur einmal (1996) überstanden sie in die Gruppenphase. Dieses Mal soll alles besser werden.
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