Arosa - Laböck und Speiser auf dem Podest

Eurosport - So 21.Dez. 16:53:00 2008

Einen Monat vor der WM haben die deutschen Snowboarder mit zwei Podestplätzen Medaillenhoffnungen geweckt. Die 22-jährige Isabella Laböck erreichte am Sonntag im Parallel-Slalom in Arosa (Schweiz) beim Sieg der Österreicherin Heidi Neururer den dritten Platz.

SNOWBOARD - Isabella Laböck 2007 - 0

Zuvor hatte der Oberstdorfer David Speiser ebenfalls als Dritter beim Erfolg des Amerikaners Seth Wescott im Snowboardcross überzeugt. Die WM findet vom 17. bis 25. Januar im südkoreanischen Gangwon statt.

Laböck war nach dem zweiten Podestplatz ihrer Laufbahn und einer nicht zufriedenstellenden Vorsaison erleichtert. "Die Mühen haben sich ausgezahlt. Endlich wieder einen Podestplatz", sagte sie nach dem Erfolg bei schweren Bedingungen im WM-Ort von 2007. "So eine Platzierung ist Balsam für die Seele."

Im vergangenen Winter war Laböck oft früh ausgeschieden, nun ist sie mental stärker. Dass ihr Freund Björn Kircheisen bei den nordischen Kombinierern in Ramsau siegte, machte das Wochenende für sie perfekt.

Speiser zeigt auf

Anke Karstens belegte den neunten Platz in Arosa, die Olympia-Zweite Amelie Kober am auf Rang zwölf. Als 16. und letzte des Finales beendete Selina Jörg den Wettkampf.

Speiser fuhr am Samstag hinter dem amerikanischen Olympiasieger Wescott und dem Österreicher Markus Schairer auf den dritten Platz. Vierter im Finale wurde der Australier Alex Pullin. "Ich bin super happy. Mir liegen einfach solche Strecken mit viel Platz. Im Finale war es echt spannend. Ich habe aber leider nur noch Alex überholen können. Die beiden anderen waren nach dem Start schon weg", sagte der 28-jährige Speiser nach dem dritten Podest-Platz seiner Karriere. Bemerkenswert: Für Wescott, der vor zwei Jahren in Arosa Vize-Weltmeister wurde, war es im 56. Weltcup-Rennen der erste Sieg.

Bei den Damen siegte die 24-jährige Schweizerin Sandra Frei im Snowboardcross. Die in Innsbruck lebende Gesine Sahlfeld belegte Platz 25. Beim Parallel-Weltcup der Herren war Maximilian Hafner als 20. der beste Deutsche. Der Sieg ging an Siegfried Grabner.

dpa / Eurosport

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