Frankfurt/Main (dpa) - Zwei Monate nach seinem Kart-Unfall will Deutschlands bester Golfprofi Martin Kaymer beim Castello Masters in Spanien sein Comeback feiern.
«Ich freue mich wirklich, wieder auf dem Golfplatz zu stehen und im Race to Dubai verlorenen Boden gut zu machen», sagte der 24-Jährige aus Mettmann «golf.de». «Mein Fuß ist gut verheilt und der Arzt sagte mir, dass ich ohne Komplikationen spielen und den Fuß belasten könne.»
Kaymer hatte sich bei einem Unfall in seinem Zweitwohnsitz in Scottsdale/Arizona vier Zehen gebrochen und musste operiert werden. «Das Golfspielen verlernt man nicht in sieben Wochen», sagte er in der «Süddeutschen Zeitung» und sprach von einem «Re-Start».
Vor seiner Verletzungspause hatte Kaymer die europäische Geldrangliste, das Race to Dubai, angeführt und war erster Anwärter auf die Sonderprämie in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar (rund eine Million Euro). Inzwischen aber steht der Nordire Rory McIlroy mit 2,008 Millionen Euro Einnahmen vor Kaymer (1,982 Millionen) und dem Engländer Paul Casey (1,965 Millionen).
Kaymer geht es jedoch nach eigenen Aussagen nur darum, «das der Fuß hält». Vor seinem Start bei der mit zwei Millionen Euro dotierten Veranstaltung nahe Valencia meinte der Weltranglisten-Zwölfte: «Natürlich ist es mein erstes Turnier nach der Auszeit, daher weiß ich nicht genau, wie es sich nach 72 Löchern anfühlen wird, aber ich denke, es wird klappen.»
Erst am vergangenen Wochenende hatte Kaymer wieder Bälle schlagen können, die lange Auszeit hat ihn ungeduldig gemacht. «Hoffentlich kann ich zu der Form zurückfinden, die ich vor meinem Unfall hatte. Denn ich habe erstklassig gespielt und war nach meinem Sieg in Frankreich an der Spitze des Race to Dubai», sagte er. «Wenn ich an diese Form anknüpfen kann, habe ich die Chance, Turniere zu gewinnen - und sogar das Race to Dubai. Aber ich muss geduldig sein und sichergehen, dass mein Fuß zu 100 Prozent funktioniert.»




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