(sid) Der Abstecher von Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb in die Formel 1 ist geplatzt. Der Franzose wird nicht beim Saisonfinale der Königsklasse am 1. November in Abu Dhabi in einem Toro Rosso an den Start gehen, da der Automobil-Weltverband FIA ihm die nötige "Super-Lizenz" verweigert hat.
"Ich bedauere das nicht wirklich, da ich keine wirklichen Ambitionen hatte. Aber es hätte sicher Spaß gemacht, es zu machen", erklärte der Citroen-Pilot am Mittwoch auf seiner Internetseite. In den letzten Monaten hatte sich der Elsässer mehrfach für diesen Gaststart ins Gespräch gebracht. Zuletzt absolvierte er sogar Testfahrten in der GP2-Serie, um sich besser an einsitzige Rennwagen zu gewöhnen.
Am kommenden Wochenende versucht Loeb unterdessen, seinen sechsten WM-Titel in Folge zu gewinnen. Er geht mit einem Punkt Rückstand auf Ford-Pilot Mikki Hirvonen aus Finnland in den zwölften und letzten WM-Lauf in Wales. Kommt er in den Punkterängen vor seinem Rivalen ins Ziel, ist er erneut Champion.


Start von Rallye-König LoebBild vergrößern

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