Eurosport - Fr 21.Aug. 13:39:00 2009
Rubens Barrichello fuhr in 1:42,460 Minuten die schnellste Zeit im 1. Freien Training zum Grand Prix von Europa in Valencia. Das McLaren-Duo Heikki Kovalainen (2.) und Lewis Hamilton (3.) folgte dahinter. WM-Spitzenreiter Jenson Button kam auf den vierten Rang. Sebastian Vettel wurde Fünfter.
BrawnGP-Pilot Barrichello verdrängte 15 Minuten vor Ende des Trainings McLaren-Mercedes von der Spitze. Das Team, das beide WM-Wertungen anführt, zeigte damit nach den schwachen Rennen zuletzt, eine starke Leistung. Teamchef Ross Brawn hat mit seinem Technikerstab die Sommerpause dazu genutzt, die Entwicklungen des Frühlings zu überdenken und konzeptionell in eine andere Richtung zu gehen. Button war mit einem konservativeren Programm unterwegs und hatte als Vierter 0,6 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen.
Der Sieg beim vergangenen Rennen in Ungarn hat die McLaren-Mercedes-Mannschaft beflügelt. Die Silberpfeile zeigten in den Straßen von Valencia erneut eine hohe Leistungsfähigkeit und fuhren konstant sehr schnelle Runden. Vor allem Kovalainen, der um seine Formel-1-Zukunft fährt, muss in den verbleibenden Rennen an seinem Teamkollegen Hamilton dranbleiben.
Vettel mit Blick aufs Rennen
Red Bull konzentrierte sich einmal mehr auf die Abstimmung fürs Rennen. Vettel, der seinen Vertrag mit Red Bull bis 2011 verlängert hat, hatte als Fünfter jedoch schon mehr als eine halbe Sekunde Rückstand. Mark Webber war ein Zehntel langsamer als sein junger Stallgefährte und belegte Rang acht.
Auf dem engen, aber schnellen Straßenkurs ließ Adrian Sutil seine Klasse aufblitzen. Rang sechs mit sieben Zehntel Rückstand auf die Spitze ist ein deutliches Zeichen, dass Force India mit den Verbesserungen auf dem richtigen Weg ist. Intern berechnete das indische Team eine Zeitverbesserung mit dem neuen Paket um 0,7 Sekunden pro Runde.
Badoer überfordert
Massa-Ersatz Luca Badoer kam nicht mit der ihm unbekannten Strecke zurecht. Auch das Vertrauen in den Ferrari fehlte dem Comeback-Fahrer. Mit 3,3 Sekunden Rückstand auf die Spitze, war der Italiener klar der Langsamste. Besser schlug sich Debütant Romain Grosjean auf Platz 17, der deutlich selbstbewusster unterwegs war. Der Rückstand auf Teamkollege Fernando Alonso betrug schließlich eine Sekunde.
BMW war auch nach der Ausstiegs-Verkündigung nicht in den Top-Ten zu finden. Robert Kubica wurde Zwölfter, Heidfeld 15. Dazwischen schob sich Williams-Pilot Nico Rosberg als 14. Gar nicht lief es für Toyota. Mit den Plätzen 18 und 19 war das Kölner-Team weit abgeschlagen.
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Kommentare 1 - 1 of 1
So stark war Brawn am Freitag nie! Die haben wirklich hart gearbeitet! Bekanntlich sind sie am Samstag noch viel schneller!
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