Eurosport - Di 21.Jul. 20:37:00 2009
Alberto Contador hat seine Dominanz auf der 15. Tour-Etappe von Pontarlier nach Verbier eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Astana-Kapitän hängte die Konkurrenz um Andy Schleck (Saxo Bank) und Vincenzo Nibali (Liquigas) auf dem letzten Anstieg zur Bergankunft ab und sicherte sich souverän Gelb.
Der siebenfache Tour-Triumphator Lance Armstrong konnte den Attacken in der durchnittlich achtprozentigen Steigung zum Zielort Verbier nicht folgen und büßte 1:35 Minuten auf seinen Rivalen Contador ein. In der Gesamtwertung belegt der US-Amerikaner Platz zwei hinter dem neuen Träger des "Maillot Jaune", der den Italiener Rinaldo Nocentini (Ag2r) nach neun Tagen im Gelben Trikot ablöste. Garmin-Kapitän Bradley Wiggins ist im Gesamtklassement auf den dritten Platz vorgefahren. Tony Martin, der heute 2:12 Minuten auf Contador verlor, liegt jetzt auf Position acht mit 3:07 Minuten Rückstand. Das Weiße Trikot des besten Jungprofis musste er an Andy Schleck weitergeben.
Zu Beginn der Etappe gab es erwatungsgemäß unzählige Attacken. Unter anderem versuchte es Martin mit einem Angriff, doch das Feld ließ den Achten der Gesamtwertung verständlicher Weise nicht davon fahren. Auch Franco Pellizotti, der Führende in der Bergwertung, riss aus und gewann die ersten beiden Bergwertungen des Tages.
Ausreißer maximal vier Minuten vor dem Feld
Nach mehreren Versuchen kristallisierte sich dann eine zehn Mann starke Gruppe, unter anderem mit Fabian Cancellara und Mikel Astarloza, heraus. Diese Gruppe konnte ihren Vorsprung auf das Feld auf maximal vier Minuten ausbauen. Mehr ließ Astana, die einzige Mannschaft, die die Nachführarbeit leistete, nicht zu. Astarloza hatte als 18. der Gesamtwertung nämlich nur 3:02 Minuten Rückstand auf den Führenden Nocentini.
Doch das ganze Geschehen war nur der Aufgalopp für ein spannendes Etappenfinale: Kurz nach Beginn des Anstieges hatte das Feld unter der Leitung von Saxo Bank alle Ausreißer gestellt. Die Teams Astana und Saxo Bank beschleunigten in den Anstieg hinein. Bereits früh musste der Träger des Gelben Trikots, Nocentini, seine Angreifer ziehen lassen. Sieben Kilometer vor dem Ziel hatte sich eine Gruppe mit allen Favoriten gefunden: Contador, Armstrong, Andreas Klöden, Cadel Evans, Andy und Frank Schleck, Wiggins, Vorjahressieger Carlos Sastre und Nibali.
Contadors Attacke kann keiner folgen
Sechs Kilometer vor dem Ziel attackierte Contador dann unwiderstehlich und brachte sofort einige Meter zwischen sich und die Gruppe. Andy Schleck versuchte zwar den Angriff zu erwidern, konnte dem Tempo des Spaniers aber nicht folgen. Überhaupt nicht folgen konnte Armstrong, dem die Anstrengungen des Anstieges deutlich anzusehen waren. Mit Hilfe von Klöden, der das Tempo für ihn machte, versuchte der Amerikaner den Rückstand in Grenzen zu halten. Contador zog in der 7,5-prozentigen Steigung aber auf und davon und vergrößerte den Abstand auf seine Verfolger Kurbelumdrehung um Kurbelumdrehung.
Der Spanier erreichte schließlich völlig ungefährdet als erster das Ziel in Verbier und übernahm das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. 43 Sekunden hinter Contador kam Andy Schleck ins Ziel, 1:03 Minuten später rollte Nibali als Dritter über die Linie. Noch einmal drei Sekunden später kam Frank Schleck mit Wiggins und Sastre über die Linie. Auf den weiteren Plätzen folgten Evans (1:26 zurück), Klöden (+1:29), Armstrong (+1:35) und Kim Kirchen (+1:55).
Contador "sehr glücklich"
Sichtlich gelöst ließ Tagessieger Contador, der in den ersten beiden Tour-Wochen gehörig unter Druck stand, seinen Gefühlen freien Lauf. "Ich bin natürlich sehr glücklich. Am Ende habe ich habe sogar früher angegriffen, als ich es eigentlich geplant hatte", erklärte der Astana-Profi. "Ich habe schnell gemerkt, dass ich eine Lücke gerissen habe und habe dann voll durchgezogen", so der 26-Jährige weiter. Dabei spielte der Tagessieg eine untergeordnete Rolle, alleine die Eroberung des Gelben Trikots, welches er zuletzt 2007 auf den Champs Elysees trug, stand im Mittelpunkt.
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Kommentare 1 - 6 of 6
Für mich ist die Tour nur eine Werbeveranstaltung der Pharmaindustrie. Wer nicht erwischt wird ist sauber.
Na Danke. Wenn´s um weniger Geld ginge, dann wärs sicher sauberer, aber so geht´s um sehr viel Kohle und da gibt es keine Sauerei die nicht herhalten muß.
hallo
was mir absolut missfiel bei dieser touir, die getue um armstrong?
wer ist das?
ein er der permanent gegendoping vorgaben verstösst. in ndessen umfeld immer weider misstöne im zusammenhang mit dsoping rpoben auftauchen einer mpermanent im mittelpunkt stehen will. selkbst dann nnoich als er am berg versagte!, ohne seine helfer wä-re er doich garnbicht so weit gekommen! einer der ein team spaltet!
und die hörigkeit von eruosport an armstrong schon sehr peinlich!
etwas was mir diese seite und den sender sehr suspekt macht! nicht nur armstgrong auch eurosport hat in dieser tour für mich extrem viel verloren!
um sauberen radsprot zu zeigen brauch ich leute die nachweisslich sauber sind und bei den dopingkontrollen mitspielen, auch mal ein brechen und mal als vorletzer einkommen. armstrong und co wer ist das? sich auf dem fahrrad bewegende medizinschränke, eurosport was ist das, eine klamotte die von solchen typen abhängig ist und sich in deren dienst einbinden lassen! peinlich!
bleibt die frage wer hier wem die show gestohlen hat! contador gewinnt eindrucksvoll und alle welt will im grunde nur über armstrongs leistungen bescheid wissen
schon klar, nicht die eingefleischten tour fans, aber die masse ganz bestimmt
das war mal wieder mal ne gute tour de france tolle stimmung tolle fans tolle bilder danke dafür euer mecki
ja er ist gestern in eine neue wohnung gezogen
weiß einer was gestern mit gerdemann war?
war er noch in der ausreißrgruppe als sie eingeholt wurde??????????
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