Eurosport - So 21.Jun. 12:45:00 2009
Aus nach Zitterpartie für Martin Kaymer, Rettung für Tiger Woods: Während der deutsche Hoffnungsträger (145 Schläge) seine Sachen bei der 109. US Open vorzeitig packen musste, schlug sich Titelverteidiger Woods (143) beim zweiten Major der Golfprofis in diesem Jahr in die beiden Schlussrunden durch.
Beide benötigten auf dem Par-70-Kurs zwar 69 Schläge, bei Kaymer fiel aber die fatale 76er Auftaktrunde zuvor entscheidend ins Gewicht. Mit 145 Schlägen kehrte der 24-jährige Rheinländer ins Clubhaus im Bethpage State Park von Farmingdale/New York zurück und hatte den Cut um einen einzigen Schlag verpasst.
Jedes Hoffen und Bangen blieb ohne Erfolg, nachdem auch alle Kaymer-Konkurrenten ihre zweite Runde beendet hatten. Woods kam auf 143 Schläge, er hatte sich in Runde eins zwei Zähler weniger geleistet als Kaymer. Die Führung zur Halbzeit übernahm Woods' amerikanischer Landsmann Ricky Barnes mit 132 Schlägen (67+65). Knapp dahinter rangierte Lucas Glover (133/69+64).
Für Kaymer und Woods hatte das Zittern sogar noch früher begonnen. Nach Abbruch der zweiten Runde am Freitagabend hatte Kaymer sogar nur auf dem 101. und Superstar Woods auf dem geteilten 65. Platz gelegen. "Irgendwie war da der Wurm drin. Aber auf diesem Platz ist bis zuletzt immer noch alles möglich. Auch der Cut", meinte Kaymer danach und erholte sich erstmal bei einer einstündigen Jogging-Einheit.
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