Eurosport - Di 21.Apr. 19:56:00 2009
Sergej Iwanow vom Team Katusha hat das 44. Amstel Gold Race gewonnen. Der Russe holte sich den Sieg nach 259 Kilometer als schnellster einer dreiköpfigen Spitzengruppe vor Karsten Kroon (Saxo Bank) und Robert Gesink (Rabobank). Der deutsche Meister Fabian Wegmann (Milram) spielte keine Rolle.
Die drei Radprofis hatten sich zehn Kilometer vor dem Ziel vom Feld gelöst, das einige Sekunden nach den ersten Drei über die Ziellinie fuhr. Der in Freiburg lebende Wegmann vom bisher in dieser Saison noch nicht sehr überzeugenden Milram-Team spielte keine Rolle.
Bester Deutscher wurde Christian Knees als Elfter. "Ich bin erst einmal froh, dass ich soweit vorne dabei war", sagte der Fahrer des bisher in dieser Saison noch nicht sehr überzeugenden Milram-Teams. "Das war heute das Maximum." Sein Teamkollege und deutscher Meister Fabian Wegmann spielte beim Ausgang des Rennens keine Rolle.
Gerdemann enttäuscht
Der in Valkenburg ebenso geschlagene Milram-Fahrer Linus Gerdemann sagte im Ziel: "Das ist nicht mein Rennen. Diese kurzen Anstiege liegen mir nicht so." Für Lüttich-Bastogne-Lüttich hat sich Gerdemann hingegen einiges vorgenommen, der älteste Frühjahrsklassiker am kommenden Sonntag "wird mir mehr entgegen kommen".
Nachdem rund 67 Kilometer vor dem Ziel eine Spitzengruppe gestellt worden war, die kurz nach dem Start ausriss und sich zwischenzeitlich einen Maximal-Vorsprung von 14 Minuten erarbeitet hatte, wechselten die Situationen an der Spitze ständig. Auf den von Zuschauern dicht gesäumten letzten 800 Metern auf dem Cauberg bekämpften sich Iwanow und Kroon unerbittlich. Das größere Kraft-Potenzial entschied für den Katjuscha-Profi, der als erster Russe das Amstel Gold Race gewann.
Schleck schwer gestürzt
65 Kilometer vor dem Ziel erlitten der Australier Matthew Lloyd und Mitfavorit Frank Schleck nach einem folgenschweren Sturz Verletzungen. Beide Fahrer blieben lange auf dem Asphalt liegen, bevor sie nach erster Versorgung ins Krankenhaus gefahren werden konnten. Der Luxemburger Schleck aus dem Saxo-Bank-Team wollte sogar das Rennen fortsetzen und musste vom Arzt gestoppt werden.
Die Ardennen-Woche wird am Mittwoch in Belgien mit dem Flèche Wallonne fortgesetzt und am Sonntag mit Lüttich-Bastogne-Lüttich abgeschlossen. Beim Amstel Gold Race mussten insgesamt 31 kurze Steigungen bewältigt werden. Der 800 Meter lange und 5 Prozent steile Cauberg, die Zielgerade in Valkenburg, musste dreimal erklommen werden.
Olaf Ludwig (1992), Erik Zabel (2000) und Stefan Schumacher (2007) gewannen als einzige deutsche Profis den seit 1966 gefahrenen niederländischen Klassiker.
Kommentare 3 - 22 of 22
Ja, ich glaub auch nicht das Theo Bos das absichtlich gemacht hat. Ich hab mir die Szene auch noch ein paar mal angesehen und ich glaube auch das er zu schnell war. Im ersten Moment hat es aber wirklich so ausgesehen, als ob er Daryl Impey am Trikot gepackt hätte und gegen das Gitter geschleudert hätte
Schade Karsten!!! Du hättest es verdient gehabt :) .. aber die 45. Austragung kommt bestimmt !!! ...
@joniw92
Ja Absicht würd ich dem Fahrer bei der Türküschrundfahrt;) auch nicht unterstellen.Der war wohl zu schnell von hinten angeradelt gekommen.Und haben sich berührt.Folge.., Sturz.
Stimmt.
Zum Sturz bei der Türkeirundfahrt: Wenn man das Video genau analysiert, dann kommt man zu dem Ergebnis, dass es keine Absicht gewesen sein kann. Der Rabobankfahrer kam zu schnell von hinten und wollte sich an Impei abstützen, so wie man es oft macht - allerdings war er wohl doch zu schnell und fand seine Hand plötzlich an Impeis Schulter wieder. Zu allem Überfluss sind die Absperrungen links auch noch in einem Zickzackkurs aufgestellt, sodass er Gefahr lief, in die Absperrungen zu fahren. Allerdings tuchierte er wohl die Füße des Gitters und klammerte sich als Reaktion mit der Hand an Impei fest, die ja immer noch da lag. Man erkennt deutlich, dass der Rabobankfahrer zuerst fällt, was eine absichtliche Handlung so gut wie ausschließt.
bei der tour 2007 fuhr ja popo die attacke auf der etappe wo gerdemann in gelb war da is ja dann zum ersten mal auch contador weggegangen popops attacke geriet da etwas in vergessenheit...
Könnte aber auch sein, dass der Druck der auf ihm gelastet hat zu schwer für ihn war. Alle haben ja gesagt, als er noch bei Discovery war, der ist ein starker Fahrer und kann die Nachfolge von Lance Armstrong antreten.
Vielleicht ist ihm deshalb so ein bisschen der Tank ausgegangen. Ich finde es wie gesagt sehr schade, er war da natürlich ein riesen Fahrer, aber vielleicht findet er an der Seite von Contador zu alter Stärke.
Thx für die Aufklärer.
Nicht wirklich nenneswerte Ergebnisse.
Ja genau.Jarolaw Popowytsch ist doch immer so früh weg(ein)gebrochen aus der Spitzengruppe Bei TDF08.Und Evans war dann immer alleine stimmt.
popo wurde glaub ich zu hoch eingeschätzt ganz klar klasse fahrer aber mir is spezeill bei der tour 08 aufgefallen das er den job als edelhelfer damals für evans in keinsterweise erfüllen konnte er sollte ja mal armstrongs nachfolger werden...
@ rumenicke
Jarolaw Popowytsch fährt die Saison für Astana als Edelhelfer für Contador & Co.
Eigentlich wollte er ja seinen Vertrag bei Silence Lotto erfüllen aber Astana konnte ihn rauseisen.
Aber in letzter Zeit hat er eigentlich keine nennenswerten Ergebnisse. 08 war er Gesamtdritter bei Paris-Nizza aber das wars.
Ich gebe dir recht, ich habe auch einmal viel von ihm gehalten, aber ich glaube er hatte seine beste Zeit bereits bei U.S Postal /Discovery Channel
@rummenike: ja das war echt mies. weiß jemand wer das war?
ich hab mich voll erschrocken als ich das in der wiederholung gesehen hab.
der müsste wegen körperverletzung angezeigt werden..
@nixguad
haste Recht..der ist schon für Ulle gefahren.
Was ist eigentlich mit Popowitch?Von dem hab ich mal viel gehalten als er noch für Discovery oder US.P gefahren ist.
Sauber vom Ivanow.
@schleckandy
Bei Carsten Migels und Ulli Jantsch könnt ich stundenlang zuhören.So muss das sein.
Bis zu den Nächsten Rennen ich freu mich!
..auf dem Kreuziger bin ich gespannt die nächsten Jahre.
dann kam dieTürkeirundfahrt direkt danach.
Was war da los vorm Ziel?
Da hat einer den anderen in die Leitblanken gedrückt!.
Da ist ja wohl kein Sport mehr oder?
Und die Deutschen Fahrer allesamt egal wo.Grandioses Frühjahr.Respekt.Weiter so!
ivanov wie alt ist er eingentlich weiss das jemand der is doch schon für ulle tempo gefahren?!
Sorry, kam vielleicht falsch rüber. Ich wollte das nur mal ansprechen. Ich liebe den Radsport auch. Und Andy Schleck ist seit dem Giro 07 einer meiner Lieblingsfahrer - da hat er echt gerockt! :)
ich erwähne das mit fränk ja selbst, ärgerlich nur, dass ich meinen kommentar zu den kommentatoren nicht abschicken kann.
mich kann hier keiner entmutigen, geschweigedenn schocken.
meine liebe zum sport bleibt ohnehin.
Ja, ihr seit einfach die besten!
@ schleckandy: Ich will dich ja nicht endmutigen, aber wenn schon Andys Bruder Frank mit Fuentes in Verbindung gebracht wird, dann macht das der kleine Bruder vielleicht genauso, wer weiß. Immer schön die Augen offen halten und objektiv abschätzen. Aber: Andy ist wirklich ein toller Fahrer - und wirkt auch sehr sympathisch. Bei ihm bin ich mir eigentlich relativ sicher, dass er keine Blutpuncherei betreibt - was anderes zu machen ist bei der derzeitigen Kontrollsystemlage kaum noch möglich.
abschliessend noch ein grosses lob an das göttliche kommentatorenduo.
auf alle drei darf man sich in zukunft vor allem bei den grosen rundfahrten freuen.
alles in allem kein höhepunkt aber ein vernünftiger einstieg in die ardennenklassiker.
schade um fränk, wobei, darf ich das nach seiner "fuentesberatung" überhaupt schreiben?
mal sehen, wann er ist renngeschehen zurückkehren kann.
nun zum eigentlichen rennen, mit dem versuch der ernsthaftigkeit.
man könnte enttäuscht sein, dass einige favorien keine grosse rolle gespielt haben,aber ich sehe es positiv, dass einige nachrückende talente dieses rennen in der schlussphase mitbestimmt haben.
leute wie gesink, kreuziger und natürlich der neue radsportgott andy schleck.
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