Bundesliga - Kölner Kater von zu viel "Poldi-Party"?

Eurosport - Mi 21.Jan. 16:34:00 2009

"Sensation", "Meilenstein", "Glücksfall": Die Superlative in Köln kennen nach der erfolgreichen "Rückholaktion" von Lukas Podolski keine Grenzen. "Poldi" kehrt zum 1. FC Köln zurück - und eine ganze Stadt steht Kopf. Doch: Reicht ein "Prinz" aus, um dem FC wieder den alten Glanz zu verleihen?

FOOTBALL 2009 Köln Podolski - 0

Die Gemütslage in der Domstadt mit "euphorisch" zu beschreiben, wäre glatt untertrieben: Nachdem Podolski am vergangenen Montag auf seiner Homepage verkündet hatte, dass er ab der kommenden Saison wieder für die "Geißböcke" auf Torejagd gehen wird, brach der Server unter der Last der Zugriffe fast zusammen - die Verkündung des "verlorenen Sohnes", dass er wieder in "seine" Stadt zurückkehren wird, löste eine Welle der Begeisterung aus, wie sie die Rhein-Metropole sonst nur zur Karnevalszeit erfährt - Köln ist im "Poldi"-Fieber. Die Bestätigung des FC Bayern, die wenig später per Pressemitteilung verbreitet wurde und den Transfer erst offiziell machte, ging im allgemeinen Trubel fast schon unter.

Auch in der sportlichen Führungsetage des Bundesliga-Aufsteigers hat man alle Mühe, die überbordende Euphorie nicht zu sehr durchschimmern zu lassen. Das gelingt nur teilweise. "Der Transfer ist ein absoluter Meilenstein in der Geschichte des 1. FC Köln. Ich freue mich auf Lukas Podolski", kommentiert FC-Trainer Christoph Daum. Und Köln-Boss Wolfgang Overath meint pathetisch: "Er ist seinem Herzen gefolgt. Ich freue mich sehr, dass Lukas wieder zu uns zurückkommt."

Verneigung vor dem Star

"Poldi" zurück nach Köln: Selbst neutrale Beobachter begrüßen den Schritt des Nationalspielers, nach drei Jahren beim deutschen Rekordmeister zu seinen Wurzeln zurückzukehren, dorthin, wo der Stern von "Prinz Peng" einst aufging. Für den Bundestrainer stellt der Wechsel nach Köln keinen sportlichen Rückschritt dar. "Ich habe Lukas gesagt, der nächste Schritt muss so sein, dass es für ihn persönlich passt", betont Joachim Löw in einem Interview mit der "tz". "Jetzt kann er sich endlich wieder voll und ganz auf den Fußball konzentrieren. Er kennt seinen neuen Verein und weiß, wie es in den nächsten Jahren für ihn aussieht."

Das wissen auch die Kölner. Mit Podolski holt sich der Tabellen-Elfte einen Star in die Mannschaft, der bei den Fans Kultstatus genießt. Selbst gestandene Stammkräfte wie FC-Stürmer Milivoje Novakovic scheinen widerstandslos zu akzeptieren, dass sie nach der Rückkehr von Podolski in den Hintergrund rücken werden - der Kapitän ist sogar bereit, seine Binde an Podolski abzutreten. "Mir würde es überhaupt nichts ausmachen, wenn er die Binde übernehmen würde. Er ist schließlich ein Weltklasse-Spieler. Mit ihm können wir noch mehr angreifen als dieses Jahr."

"Schluss-Strich" unter Thema Podolski

Alles dreht sich also um Podolski. Droht den "Geißböcken" ein Mega-Kater durch zu viel "Poldi-Party"? Trainer Daum wird nicht müde zu betonen, dass Podolski lediglich ein Teil der künftigen FC-Mannschaft ist und keine exponierte Stellung einnehmen wird. "Wir haben uns kein Lukas-Podolski-Lied ausgedacht. Lukas hat hier auch Verantwortung. Und es ist für ihn eine Riesenherausforderung seinen internationalen Weg in der Nationalmannschaft beim 1. FC Köln weiterzugehen." Aber noch steht der "Kölsche Jung" bei der Konkurrenz unter Vertrag. Deswegen beton Daum: "Die Diskussion ist nun beendet. Poldi kommt. Innerhalb der Mannschaft haben wir einen Schluss-Strich gezogen. Jetzt können wir uns weiter in aller Ruhe auf die Rückrunde vorbereiten. Da spielt Lukas bei uns keine Rolle."

Ab der kommenden Spielzeit soll der 23-Jährige hingegen einer der Hauptdarsteller im Kölner Spiel werden. Ob "Poldi" tatsächlich Kapitän wird? Daum: "Das muss sich ergeben. Ich will nicht zuviel planen, bevor er da ist." Klar ist: Daum setzt vor allem auf die fußballerischen Qualitäten seines Neuzugangs. "Er wird das Gesicht des Vereins mit prägen. Seine Verpflichtung ist ein Zeichen des Aufbruchs. Wir haben große Visionen", so Daum. Diese hatten sie in Köln schon immer - und scheiterten in den vergangenen Jahren immer wieder an den großen Erartungen. Mit "Poldi" mag sich das Gesicht des FC ändern; an der Tatsache, dass die "Geißböcke" auch in der kommenden Saison zuvorderst gegen den Abstieg spielen werden, ändert sich hingegen gar nichts.

Stefan Zürn / Eurosport

Kommentare 1 - 15 of 15

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  1. Elke Fitz du bist eine Dumme Göre die vom Fußball keine Ahnung hat !

    Von bschwohl, am Fr 23.Jan. 12:18
  2. @ quadefrank

    der manager ist ehrlich gesagt nicht der beste^^
    will ein anderen -.-
    wie du bereits gesagt hast
    beispiel: dortmund
    echt guter manager muss man schon sagen

    Von philippesser2000, am Do 22.Jan. 15:03
  3. mach den poldi doch nicht schlecht,indem du ihn neben einem schlaueren zeitgenossen ablichtest.

    Von Jacques L, am Do 22.Jan. 15:00
  4. Der 1.FC Köln hätte sich für 10 Mio.€ einen Fußballer kaufen sollen und keinen
    GZSZ-Schauspieler. Der Manager vom FC wird die Visionen von Daum schon umsetzen, wie er das macht hat er in Dortmund ja geübt.

    Von Frank, am Do 22.Jan. 7:49
  5. gleiche mist wie mit ac als sie ronaldinho gekauft habn. wo rüber freuen sich die fans ich mein das is nichts zum feiern wenn man einen in der krise spielenden spieler kauft und köln hat jetzt nicht gerade ein super training mit dem sie poldi wieda gerade biegen

    Von messi.barca619, am Mi 21.Jan. 19:03
  6. gleiche mist wie mit ac als sie ronaldinho gekauft habn. wo rüber freuen sich die fans ich mein das is nichts zum feiern wenn man einen in der krise spielenden spieler kauft und köln hat jetzt nicht gerade ein super training mit dem sie poldi wieda gerade biegen

    Von messi.barca619, am Mi 21.Jan. 19:03
  7. ich kann den namen von den polen schon nicht mehr hören,es wird schon eklig.

    Von Elke, am Mi 21.Jan. 16:59
  8. Ungültiger Kommentar

    Von peter.muller56, am Mi 21.Jan. 16:36
  9. ZITAT : " Mit Poldi mag sich das Gesicht des FC ändern; an der Tatsache, dass die "Geißböcke" auch in der kommenden Saison zuvorderst gegen den Abstieg spielen werden, ändert sich hingegen gar nichts."

    Stefan Zürn / Eurosport

    sieh an......ein HELLSEHER...

    Von volkan_7_2, am Mi 21.Jan. 15:58
  10. bla bla blaaaaaaaaaa, nichts besseres zu tun bei eurosport?! echt langweilig. da ist das seniorenschwimmen von unserem dorfverrein spannender. ihr seid banausen, einfach banausen.

    Von Rog, am Mi 21.Jan. 15:49
  11. Naja Eberhard, aber dein ewiges gemeker und nörgeln geht euienm mit der zeit auf auf den geist....

    Von MonkishBuddha, am Mi 21.Jan. 14:13
  12. ......wie lange, lieber Stefan Zürn, wollen Sie unsere Geduld mit Ihren
    langweiligen und öden "Poldi-Geschichten" noch missbrauchen. Man nehme
    "den Rest vom Vortag", gebe noch ein paar "neue Zutaten" hinzu, vermixe
    das Ganze ein wenig........und fertig.......ist die "neue" Folge.......

    Von Eberhard, am Mi 21.Jan. 14:07
  13. Stefan Zürn verkatert beim schreiben dieser Überschrift? Herje, haariger herbeigezogen geht´s nimmer. Respekt!

    Von claus e, am Mi 21.Jan. 13:40
  14. poldiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii oh wie ist das himmisch kölle

    Von a.f, am Mi 21.Jan. 13:35
  15. also an dem artikel hat mir vor allem das wort schlussstrich gefallen... vielleicht nimmt sich die eurosport redaktion daran ein beispiel...

    bitte, bitte, bitte... es reicht, er wechselt doch schon, und was neues steht in dem artikel auch nicht drin... ich weiß, dass ihr euer geld irgendwoe verdienen müsst, aber dann schreibt meinetwegen mittlerweile was über dart, poker oder curling... bitte...

    Von georgios_sassos, am Mi 21.Jan. 13:21
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