Eurosport - Sa 20.Dez. 09:57:00 2008
Marco Fu steht im Endspiel der UK Championship in Telford. Im Halbfinale drehte er einen 2:5-Rückstand gegen Ali Carter um und setzte sich dank einer deutlichen Steigerung im Matchverlauf letztendlich verdient 9:7 durch. Der 30-Jährige steht zum dritten Mal im Finale eines Weltranglisten-Turniers.
Seinen bisher einzigen Titel hatte der Mann aus Hongkong 2007 beim Grand Prix geholt.
Doch zunächst hatte der Engländer die besseren Karten; er ging mit 4:1 in Führung. Sein Können hatte Fu aber gezeigt, als er in Frame zwei mit einer Clearance von 136 Punkten ausgeglichen hatte. In Frame sechs ließ er mit 104 sein zweites Century zum 2:4 folgen. Mit einer 71 aber baute Carter seine Führung aus und hätte sogar mit 6:2 in Führung gehen können, ehe er pink verschoss. Fu konnte so am Ende der ersten Session mit dem 3:5 doch noch seine Hoffnungen wahren.
Maguire oder Murphy?
In der Abend-Session zeigte sich Fu dann deutlich verbessert; seine langen Bälle kamen sicherer und sein Safety-Spiel war präziser. Carter dagegen baute plötzlich vermehrt Fehler ein. Mit seinem dritten Century (106) verkürzte Fu sofort auf 4:5. Carter zog zwar noch einmal auf 6:4 davon doch dann gewann Fu vier Frames in Folge. Dabei spielte er Serien von 64, 78, 75 und 54 Punkten. Klasse bewies Carter dann aber, als er am Rande der Niederlage in Frame 15 mit einer 83 noch einmal auf 7:8 aufschloss. Eine verschossene lange rote in Frame 16 kostete ihn jedoch das Match. Fu nutzte die Chance zu einer Clearance von 85 Punkten zum 9:7-Endstand.
Im Finale am Sonntag trifft Fu auf Stephen Maguire oder Shaun Murphy. Die beiden Erzrivalen treffen sich am Samstag in einer Wiederauflage des Vorjahres-Halbfinales.
Kommentare 1 - 7 of 7
Ich finde es eigentlich ganz gut, dass man auch sonst sehr solide Reporter wie einen Rolf Kalb einmal kritisiert, aber ihm Ahnungslosigkeit oder ähnliches vorzuwerfen, ist doch stark übertrieben!
Ich verfolge sehr viel Sport im TV und kann versichern, dass es wirklich viele gibt, die fast gar keine Ahnung von dem Sport haben, den sie kommentieren müssen. Zu denen zählt Rolf aber sicher nicht. Er hatte am Ende der UK-Championship ein paar schwächere tage, aber man kann auch nicht immer gleich gut sein. Trotzdem würd ich nicht daran zweifeln, dass er einiges vom Snooker versteht.
Wenn im englischen Fernsehen aber z.B. ein John Parrot als Co-Kommentator eingesetzt wird, ist es klar, dass er von den Stößen, dem taktischen Spiel etc mehr versteht und er deshalb auch gute Voraussagen treffen kann!
Man könnte das ganze besser komentieren und man weiß 99,9% selber was die dort machen es ist vielleicht gut bei Herrn kalb zu gucken wenn man neu ist und nicht weiß was dort orgeht aber bei den englischen komntaroren ist es ein weinig besser und die erklären das andderes bei BBC finde ich und nicht mit dieser neuling kommentaren .
aber sonst ist es ganz gut
naja Herr Kalb macht seine sache ja nicht WIRKLICH schlecht
Aber man merk schon das er von der Spieltechnik nur wenig Ahnung hat.
Hilfe hatte Herr Kalb durch kompetente Partner (co-komentator zB.)
Ich höre ihm noch immer gerne zu, wünschte mir aber mehr SACHVERSTAND.
Zumal Herr Kalb ja nun lange genug moderiert.
TIP: mal in einen Verein gehen, selber spielen
Spielsituationen NACHSTELLEN (shot to nothing zb ^^)
und lernen.
Nicht auf den eigenen Lorbeeren ausruhen.
Ich freue mich aber weiterhin Snooker auf Eurosport zu sehen (mit Herrn Kalb als Moderator)
(zu eurosport ICH WÜRDE GERNE BASEBALL SEHN *SNIFF* ATLANT BRAVES zB. ^^)
Hallo
Ich persönlich würde nicht so weit gehen, Rolf Kalbs Kommentar als ungenügend zu abzuwerten. Jedoch bin auch ich nicht besonders zufrieden damit und kann mich des öfteren des Eindrucks nicht erwährend, dass es ihm einfach an der nötigen Expertise fehlt. Früher hatte ich keine Vergleichsmöglichkeiten und war zufrieden. Jetzt jedoch bin ich in der glücklichen Lage, mir die Live-Übertragungen dder BBC anschauen zu können, und bin jedes Mal aufs neue 'delighted'. Es macht einfach Spaß, gestandenen Exspielern (und z.T. sogar -Weltmeistern!) und professionellen Snookertrainern wie Dennis Taylor, John Virgo, Clive Everton und anderen beim Kommentieren des Spielgeschehens zuzuhören. Manchmal gesellen sich dann sogar noch aktive Spieler wie Steve Davis oder John Parrot dazu, nachdem sie ausgeschieden sind.
Wenn ich gleichzeitig zum BBC-Stream Eurosport im TV laufen lasse, kommt es zum Beispiel oft genug, dass Herr Kalb einen Spieler für einen toll gelochten Ball lobt, während er von Dennis Taylor mit "poor positional shot" oder ähnlichem abgestraft wird. Auch von den Vorraussagen, die die angesprochenen Herren bei der BBC machen, bin ich oft schlicht begeistert. Nur äußerst selten liegen sie dabei falsch, während Rolf Kalb überhaupt nie Voraussagen oder Vorschläge für einen Stoß macht. Aber genau darauf kommt es meiner Meinung nach bei einem lebendigen Kommentar an, und nicht ausschließlich die "Vergangenheit", zu kommentieren.
Ich finde, Rolf Kalb sollte sich da einfach mehr trauen, und auch nicht davor zurückschrecken, sich auch negativ zu äußern. Er muss ja nicht behaupten, dass er es besser kann als die Herren am Snookertisch. Natürlich ist mir auch bewusst, dass Eurosport in Deutschland nicht die gleichen Möglichkeiten hat wie die BBC. Bei uns gibt es nunmal keine gestandenen Exspieler, die als Fernsehkommentatoren arbeiten könnten. Umso mehr freue ich mich über die seltenen Gelegenheiten, wenn Herr Kalb von aktiven Spielern wie Patrick Einsle unterstützt wird.
Kommentar von Rolf Kalb ungenügend !
Rolf Kalb hatte auch schon bessere Tage. Bei einigen Aussagen musste ich mich fragen, ob Herr Kalb schon mal ein Snookerqueue in der Hand hatte. Wie kann man denn einen langen geraden Ball mit "Effet" spielen, damit er angeblich "leichter fällt". Ziemlicher Schwachsinn, gearde bei langen Bällen ist Effet reines Gift. Das Effet beeinflusst massgeblich den Lauf des Objektballs (und übrigens auch des Spielballs). Dieses Phänomen bei weiten Bällen miteinzukalkulieren ist fast unmöglich.
Marco Fu ist seit einigen Turnieren schon mein Favorit. Er hat sich durch stets sehr gutes Lochen und starkes Safetyspiel für einen Turniersieg empfohlen. Verdient hätte er es, Fu gegen Murphy im Finale wär ok.
Guten Tag.Leider sind meine Favoriten schon lange draußen, so das ich mich nicht ganz so freue auf das Snooker WE.Ronnie nicht in Form,John mittelmäßig,Matthew aufstrebend, aber durch den sehr guten Fu gestoppt.
Ist für mich der Favorit für den Sieg.
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