Eurosport - Do 20.Nov. 13:48:00 2008
Mittelfeldspieler Ze Roberto von Bayern München hat nach seiner aktiven Karriere einen außergewöhnlichen Berufswunsch, Radrennfahrer Sylvain Chavanel wurde eine Auster zum Verhängnis und englische Fußballfans müssen dringend an ihrer Menschenkenntnis arbeiten.
Viele brasilianische Fußballer, wie Kaka (AC Mailand) oder Lucio (Bayern München), die nach Torjubeln den Blick gen Himmel richten, finden im Glauben eine wichtige Stütze in ihrem Leben. Lucios Mannschaftskollege Ze Roberto will nach seinem Karriere-Ende vielleicht sogar Pastor werden. "Das wäre eine Sache, die mich wirklich erfüllen würde", verriet der 84-fache Nationalspieler der "Sport Bild". "Die Religion ist mir wichtig, und mich macht es glücklich, mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen".
"Gefährliches" Essen
Mit dem Essen spielt man nicht - wahrscheinlich jedes Kind hat diesen Satz bereits unzählige Male von seinen Eltern gehört. Auch wenn im Normalfall keine schweren Zwischenfälle auftreten, kommt es immer anders als man denkt. Das Missachten dieser einfachen Grundregel führt bei Radprofi Sylvain Chavanel, der bei der Tour de France 2008 die 19. Etappe gewann, vielleicht sogar zu einem lebenslangen Trauma gegenüber speziellen Meeresfrüchten. Beim Öffnen einer Auster erlitt der 29-Jährige nämlich eine tiefe Fleischwunde am Finger, die nach Angaben des belgischen Internetportals "hln.be" mit 13 Stichen genäht werden musste. Zwar ist nach Auskunft der Ärzte die Vorbereitung des Franzosen auf die kommende Radsaison nicht gefährdet, der Finger wird jedoch mehrere Monate lang taub bleiben.
Folgenschwere Verwechslung
In Berlin hat nun die Menschenkenntnis einiger englischer Fußballfans schwer zu Wünschen übrig gelassen. Anhänger der "Three Lions" haben Zivilbeamte der Polizei, die sie für deutsche Fans hielten, am Alexanderplatz angegriffen. Die Briten sprachen nicht nur Drohungen aus, sondern warfen auch eine Glasflasche auf die Polizisten. Erst als die Beamten ihre Polizeiwesten überzogen, bekamen es die gewalttätigen Fans mit der Angst zu tun und flüchteten großteils. Zwei Engländer wurden wegen schweren Landfriedensbruchs festgenommen. Augenzeugen berichteten davon, dass reichlich Alkohol geflossen sei.
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trottel
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