Imola - Tarquini feiert Heimsieg in Imola

Eurosport - So 20.Sep. 14:26:00 2009

Gabriele Tarquini hat seine Pole Position perfekt zu einem Heimsieg in Imola verwertet. Der SEAT-Pilot entschied den fliegenden Start für sich und ließ sich durch zwei Safety-Car Phasen nicht aus der Ruhe bringen. Teamkollege Yvan Muller wurde Zweiter. WM-Konkurrent Augusto Farfus ging leer aus.

FIA WTCC 2009 Seat Gabriele Tarquini - 0

"Das ist ein fantastisches Resultat", sagte Tarquini zu seinem Triumph. "Ich hatte große Unterstützung von den Fans. Die Tribünen waren komplett in Gelb." Teamkollege Muller sicherte den SEAT-Doppelsieg ab: "Ich war zu Beginn und am Ende schneller als Gabriele, aber Rob war zu dicht dran und ich wollte kein Risiko gehen." Mit Platz drei war Rob Huff sehr zufrieden, denn Chevrolet war zum ersten Mal mit dem Cruze in Imola unterwegs. Zu einem Angriff auf SEAT hatte es aber nicht gereicht. Den einzig gefährlichen Moment erlebte das Spitzen-Duo am Start, wo Gabriele "sehr hart von hinten getroffen wurde".

Das Feld fuhr breit gefächert auf die enge Tamburello-Schikane zu. Rickard Rydell berührte Huff der wiederum Muller anschob. Der Franzose rettete sein Auto über die Randsteine, doch dahinter brach das Chaos aus. Tiago Monteiro drehte sich und löste eine Massenkollision aus, in die unter anderem Farfus und Jörg Müller verwickelt waren. Beide BMW hatten zu starke Beschädigungen, um das Rennen fortzusetzen. Für das Schnitzer-Team gab es daher keine Punkte.

Überschlag von Van Laagen

Es folgte eine kurze Safety-Car-Phase, um die Strecke zu säubern. Hinter dem führenden SEAT-Duo und dem Chevrolet von Huff tauchten mit Alex Zanardi, Tom Coronel und James Thompson einige Fahrer auf, die von dem Startchaos profitiert hatten. Lada-Fahrer Thompson konnte das Tempo der Spitze jedoch nicht mitgehen und es bildete sich ein Pulk hinter dem Briten. Mit all seiner Routine griff er tief in die Trickkiste und hielt Stefano D'Aste und Alain Menu hinter sich. Privatier D'Aste fiel den harten Kämpfen zum Opfer und wurde ins Kiesbett geschickt. Schlimmer erwischte es Jaap van Lagen, der mit Christian Poulsen ausgangs Tamburello aneinandergeriet und spektakulär in die Reifenstapel flog. Der Lada überschlug sich, doch Van Lagen wurde dabei glücklicherweise nicht verletzt. Ein weiteres Safety-Car war die Folge.

Die letzten beiden Runden wurden wieder unter Grün absolviert, an der Reihenfolge änderte sich aber nichts mehr. Zanardi verpasste als Vierter knapp das Podium. Coronel feierte mit Platz fünf den Sieg in der Privatfahrerwertung. Rang sechs für Thompson bedeutete die ersten Punkte für das Lada-Team. Siebter wurde Sergio Hernandez, der im zweiten Lauf neben Alain Menu, der Achter wurde und damit auf der Pole Position steht, starten wird.

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Gerald Dirnbeck / Eurosport

Kommentare 1 - 7 of 7

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  1. Naja hauptsache BMW ist sportlich fair?! Ich habe in­ keinem meiner texte geschrieben, das alles in Ordnung­ ist, was seitens der fahrer von seat passiert, aber­ wenn hier auch nur ein einziges mal objektiv an die­ sache rangegangen wird, stellt man doch wohl fest, das­ nicht seat das problem ist, sondern die regeln sind es.­ und von wegen, in jedem unfall ist ein seat verwickelt,­ super kommentar und wenn man mal hinschaut, wird da­ wohl auch ein bmw beteiligt sein, zumindest genauso oft­ und warum?! weil die wtcc zu 80% aus den beiden marken­ besteht. dann schmeißt seat raus und ihr könnt nen bmw­ markenpokal draus machen. zur fairness kann ich nur­ sagen, wenn ich so sehe wie einfach ein farfus von­ platz 20 noch in die punkte fährt und das nicht nur­ einmal, weil von den 19 autos vor ihm 12 bmws sind,­ dann brauch mir keiner was von unfairen seats­ erzählen!!!

    Von tracymika, am Di 22.Sep. 12:46
  2. Also, als BMW damals die "Vormachtstellung"­ hatte, wurde da sofort gehandelt, die Luftdurchlässe­ (Air-Distriktoren) wurden verkleinert, die­ Motorleistung wurde somit gemindert. Frontantrieb???­ Kennt jemand nen BMW mit Frontantrieb?
    Warum hat Seat­ denn die Diesel eingesetzt, bzw. tut dies noch? Wegen­ der Vorteile, die sich daraus ergeben, denn mit den­ Benzinern war es damals zwar spannend, aber leider­ konnten die damit nichts reißen. Und was war das für ne­ lächerliche Aktion Anfang der Saison, dem eh schon­ behinderten Zanardi wegen des sequentiellen Getriebes­ Zusatzgewichte zu verpassen, ist der nicht schon­ gestraft genug? Warum dürfen die Seat Diesel diese­ Getriebe denn fahren, ganz zu schweigen von dem Turbo?­ Diesel schön und gut, aber dann auch bitte nur Sauger­ oder die Otto Motore auch mit Turbos ausrüsten, das­ wäre gerecht!
    Auffällig ist ja auch ganz klar mal­ Eins, immer wenn es knallt ist ein mindestens ein Seat­ Fahrer dabei, so kann man auch eine Serie­ gewinnen.
    Meiner Meinung nach stehen Seat zwei Titel­ zu, einmal für unsportlichkeit und einmal für­ rumheulerei/unsportlichkeit!
    Mann des Tages für mich­ Thompson und Zanardi!

    Von neuflachwgb, am Mo 21.Sep. 20:20
  3. warum jammert denn seat, das sie doch nichtso stark­ sind, haben sie sich doch von den anderen abgeschaut,­ gebe es klare regeln, würde auch keiner mehr jammern­ können, weil alle es vorher wüssten.in allen rennserien­ würd das reglemant bis aufs letzte gereizt und manchmal­ drüber hinaus, siehe formel 1.
    dann soll bmw halt nen­ diesel rausholen, aber das hat für die ja nichts mit­ motorsport zu tun, diesel zu fahren.
    ach was solls, am­ schlimmsten find ich die beiden kommentatoren, bmw ist­ ja so toll.
    erinnert mich irgentwie an autobild, die­ sind nur immer für eine marke und da ists vw und bei­ eurosport wtcc ists bmw!

    Von tracymika, am Mo 21.Sep. 12:59
  4. moin,

    es geht ja nicht wirklich um seat, sondern um­ diesen murks der FIA mit der turboeinstufung. seat­ nutzt die regeln aus wie jeder andere hersteller auch­ tut...stellenweise kenn auch nur sie und die FIA die­ regeln. ;)
    nur die seattruppe jammern ja immer sie ja­ eigentlich nicht so stark sind, selbst auf strecken wo­ es offensichtlich, wie heute. leider gibt es von diesen­ strecken zuviele...
    groß jammern bringt eh nix, da wird­ sich bis 2011 nix tun. das wird so auch 2010­ ablaufen.
    und wir freuen uns das aktion gibt ohne ende,­ aber die chancen auf nen 5 fach erfolg im ersten lauf­ für seat war auch da und das wäre dann ähnlich wie in­ der DTM...oder nicht?

    tschau norman

    Von Norman F, am So 20.Sep. 19:12
  5. Ich kann das gejammer nicht mehr hören. als BMW die­ Vormachtstellung hatte, weil sie als einzige mit­ Heckantrieb fahren, gab es nicht soviel Heulsusen , wie­ es sie nun gibt.
    Der SEAT hat nen Diesel, BMW­ Heckantrieb und die Ladas und Chevis sind eigentlich zu­ klein, also ist der ganze Rennzirkus eigentlich murks,­ aber es ist mir 1000mal lieber, als diese langweilige­ DTM ! Also schluß mit dem heulen, wie die kleinen­ Mädchen und genießt lieber, das sie sich noch in die­ Kisten fahren, ohne gleich in alle Einzelteile zu­ zerfallen, siehe DTM.

    Ja bin auch nicht­ Vorurteilsfrei, hole nachsten Monat meinen neuen Leon­ vom Händler, aber ich brauch keine Taschentücher, wenn­ ein anderes Auto gewinnt.

    Denkt mal drüber nach, vor­ allem die beiden Eurosport Kommentatoren!!!

    Von tracymika, am So 20.Sep. 16:29
  6. Vollkommen richtig, sicherlich fahren Tarquini und­ Muller gute Rennen, und auch die Seat Benziner sind­ gute Rennwagen, aber diese Aktion mit Menu im zweiten­ Lauf zeigt doch wohl ganz deutlich, wie sehr die TDI im­ Vorteil sind.

    Von Gordon, am So 20.Sep. 15:41
  7. diese Turbobetrüger stinken zum Himmel
    es gibt im FIA­ Reglement für Touren und Rallyefahrzeugen einen­ Turbofaktor 1,4 wo bitte ist der in der WTTC ?
    wenn­ dieser Faktor zum greifen käme dürften die Turbos­ nämlich nur mit 1400ccm Hubraum fahren.
    dieses­ Reglement muss dringend überarbeitet werden -

    für­ mich der Mann des Wochenendes ganz klar J.Thompson

    Von Sgfils, am So 20.Sep. 15:36
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