Man muss schon zugeben: Es sah ein bisschen unglücklich aus, als Felipe Massa von Lewis Hamilton überholt wurde, denn der Ferrari-Pilot deutete erst an, dass er nach innen ziehen und die Tür zumachen möchte, aber dann lenkte er doch kampflos in Richtung Fahrbahnmitte. Sein silberner Konkurrent hatte dadurch natürlich leichtes Spiel.
Ferrari-Berater Michael Schumacher ist aber der Meinung, dass es früher oder später sowieso so gekommen wäre: "Felipe hätte sich auch innen gar nicht verteidigen können. Wenn er innen geblieben wäre, wäre Lewis außen rumgefahren", so der Deutsche. Grund für die fehlende Pace im letzten Renndrittel seien technische Probleme gewesen: "Wenn die Bremsen nicht mehr so gehen, wie sie gehen sollten, tut man sich schwer."
Am Ende nicht stark genug
Was der Außenstehende nämlich nicht ahnen konnte: "Wir hatten leider ein bisschen zu viele Probleme mit den Bremsen und die Reifen haben nicht mehr ganz so funktioniert. Dann mussten wir Federn lassen und auf den dritten Platz fahren. Gegen Lewis waren wir in dem Moment nicht mehr stark genug. Es hätte keinen Sinn gemacht, zu viel zu riskieren, sondern es war besser, die Punkte mit nach Hause zu nehmen", erklärte Schumacher.
Dabei hätte alles so schön aufgehen können, denn während der Safety-Car-Phase pokerte Ferrari goldrichtig, indem Massa im Gegensatz zu Hamilton an die Box geholt wurde. Nach dem letzten Stopp von Hamilton hatte der Brasilianer mehr als vier Sekunden Vorsprung, aber das reichte nicht, um vor dem größten WM-Konkurrenten zu bleiben. "Von der Strategie her", trauerte "Schumi" der entgangenen Chance nach, "haben wir einen perfekten Job gemacht."
Hamilton heute außer Konkurrenz
Dass der Grand Prix am Ende zu einer Hamilton-Soloshow verkam, wollte der Frührentner nicht überbewerten: "Lewis hat eine perfekte Leistung abgeliefert, aber auf der anderen Seite sieht es natürlich auch immer schön aus, wenn die anderen nicht ganz so fahren können. Nichtsdestotrotz soll das die Leistung nicht schmälern und man darf ihm auch gratulieren", zeigte er Respekt vor der Leistung des WM-Leaders.
Sorgen für die nächsten Rennen macht sich Schumacher nicht: "Ich denke nicht, dass das hier eine Referenz ist, denn jede Rennstrecke hat ihren eigenen Charakter. Wir haben das von Magny-Cours auf Silverstone gesehen, dass sich die Kräfteverhältnisse komplett verschoben haben. Budapest ist eine komplett andere Situation, die man weder mit hier, noch mit Magny-Cours vergleichen kann", so der Ferrari-Berater abschließend.


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Kommentare 1 - 6 of 6
hallo, auch wenn es vielen nicht passt aber der mclaren war eindeutig das bessere auto, schumacher bestätigt es ja mit seienm aussagen.
die fahrer sollten mehr auf schumacher hören, wie man sich mental auf etwaswie gewinnen einstellt - auch wenn es bei ihm zuweilen sehr verbissen war .aber ein weg der ihm 7 titel einbrachte und das ist schon ein argument.
hallo, auch wenn es vielen nicht passt aber der mclaren war eindeutig das bessere auto, schumacher bestätigt es ja mit seienm aussagen.
die fahrer sollten mehr auf schumacher hören, wie man sich mental auf etwaswie gewinnen einstellt - auch wenn es bei ihm zuweilen sehr verbissen war .aber ein weg der ihm 7 titel einbrachte und das ist schon ein argument.
hallo, auch wenn es vielen nicht passt aber der mclaren war eindeutig das bessere auto, schumacher bestätigt es ja mit seienm aussagen.
die fahrer sollten mehr auf schumacher hören, wie man sich mental auf etwaswie gewinnen einstellt - auch wenn es bei ihm zuweilen sehr verbissen war .aber ein weg der ihm 7 titel einbrachte und das ist schon ein argument.
Ein Michael Schumacher hat auch in seiner ersten Saison keinen McLaren Mercedes gefahren und auch kein Auto mit dem man Weltmeister werden konnte somit ist das ein ziemlich schlechter vergleich.
Ja da, da sind wieder die Stimmen von den Schumie Fans, die jetzt leider immer noch zu Ferrari halten müssen:-)
Seht doch endlich mal ein, ein M.S. fährt nicht mehr, und mit Ferrari geht e sseit dehm langsam aber sicher immer weiter berg ab. zwar nur langsam, aber stätig.
Und ein Hamilton ist die letzten 2 Jahre nun mal das beste was in der Formel 1 unterwegs ist.
In seiner ersten Saison 2ter, das hat selbst der ach so große M.S. nich hinbekommen.
Außer Konkurrenz?
Na nu übertreibt mal bitte nicht.
Hatte Glück das Massa probleme hatte und Raikoenen Deutschland nicht so liegt.
Piquet fehtl noch die Erfahrung um auch mit einen langsameren Auto so ein wie Hamiltion aufzu halten.
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