US Open Championship - Mickelson verpasst den Cut

Eurosport - Sa 16.Jun. 15:26:00 2007

US Open Championship - Die Golf-Superstars beißen sich bei den US Open an dem äußerst schwierigen Par-70-Kurs in Pennsylvania die Zähne aus. Phil Mickelson stolperte als erster der Mitfavoriten über den Halbzeit-Cut und schied als prominentestes Opfer des "Monsters von Oakmont" nahe Pittsburgh vorzeitig aus.

GOLF; Phil Mickelson waits on the tee, US Open, Oakmont, June 2007 - 0

Mit 151 Schlägen lag der Weltranglisten-Zweite vor 50 000 Zuschauern elf Schläge hinter dem alleine führenden Argentinier Angel Cabrera (140). Die beste Runde lieferte der Engländer Paul Casey (66).

Damit konnte sich Mickelson, der allerdings unter einer Zerrung an der Schlaghand litt, ebenso wenig wie der Weltranglisten-Zehnte Retief Goosen (Südafrika), Ex-British-Open-Sieger Justin Leonard (USA) oder die Ryder-Cup-Stars Luke Donald (England) und Padraig Harrington (Irland) für die besten 60 und Schlaggleichen unter den 156 Startern qualifizieren. Die überharten, schnellen Grüns bei dem mit 7,5 Millionen Dollar (5,6 Millionen Euro) dotierten Wettbewerb ließen die besten Profis beim Putten verzweifeln.

Die engen, im Schnitt nur 23 Meter breiten Spielbahnen (Fairways) taten ihr Übriges, so dass nach zwei Runden kein Akteur unter dem Platzstandard von 70 Schlägen blieb. Selbst die Regel, dass jene Profis für die beiden letzten Runden qualifiziert sind, die nicht weiter als 10 Schläge Rückstand auf die Spitze haben, griff bei Mickelson nicht. Er verfehlte das Halbzeit-Ziel um einen Schlag. "Als kleiner Junge habe ich schon davon geträumt, die US Open zu gewinnen. Es ist bitter, so viel Zeit zu investieren, um sich vorzubereiten, und sich dann zu verletzen. Das ist wirklich übel", meinte der Publikumsliebling aus San Diego.

Im Vorjahr hatte Mickelson am letzten Abschlag, mit drei Schlägen in Führung liegend, auf der letzten Bahn den Sieg mit anfängerhaften Fehlern verspielt. Dieser Albtraum hat ihn seitdem nicht losgelassen und nun wieder eingeholt. Aber auch Branchenführer Tiger Woods (145) hatte größte Schwierigkeiten und fiel vom fünften auf den 13. Platz zurück. Mit fünf Schlägen Rückstand auf Cabrera hat Woods aber noch gute Aussichten, zum dritten Mal nach 2000 und 2002 das zweite Major- Turnier des Jahres zu gewinnen.

Der Argentinier Cabrera verdrängte mit einer 71er-Runde den Briten Nick Dougherty von der Spitze, der nach 77 Schlägen mit insgesamt 145 Schlägen wie Woods auf dem 13. Rang liegt. Der US- Amerikaner Bubba Watson (141) verbesserte sich auf den zweiten Platz. Deutsche Spieler sind auf dem 6611 Meter langen Kurs nicht dabei. Bernhard Langer und Alexander Cejka hatten die Qualifikation für das Turnier der US-PGA-Tour nicht geschafft.

Eurosport - dpa

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