Eurosport - Fr 20.Feb. 19:09:00 2009
Luca Toni fehlt den Bayern gegen Köln verletzungsbedingt und Claudio Pizarro wurde von Bremens Trainer Thomas Schaaf aus dem Kader für das Spie in Cottbus gestrichen. eurosport.yahoo.de fasst die aktuellen Meldungen aus der Bundesliga zusammen.
Bayern München: Tonis Ausfall die Chance für Podolski
Der FC Bayern München muss im Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen den 1. FC Köln ohne Luca Toni auskommen. Der italienische Fußball-Weltmeister fällt wegen einer Reizung der Achillessehne aus. Das teilte der deutsche Meister am Freitag nach dem nicht-öffentlichen Abschlusstraining mit. "Das Risiko ist zu groß, auch im Hinblick auf das Spiel in Lissabon", sagte Trainer Jürgen Klinsmann auf der Internetseite des FC Bayern. Die Bayern müssen am kommenden Mittwoch im Champions-League-Achtelfinale bei Sporting Lissabon antreten. Als Alternativen für Toni stehen Klinsmann gegen Köln Landon Donovan und Lukas Podolski zur Verfügung.
Werder Bremen: Ohne Pizarro und Wiese nach Cottbus
Trainer Thomas Schaaf hat Torjäger Claudio Pizarro aus dem Kader von Werder Bremen für das Spiel am Samstag beim FC Energie Cottbus gestrichen. Der Peruaner hatte das Abschlusstraining verpasst. Grund dafür war nach Angaben des Vereins eine Flugverspätung. Pizarro, der von den Bremern vom FC Chelsea ausgeliehen ist, hatte seine Familie in London besucht. "Wer beim Abschlusstraining fehlt, der wird auch nicht für das Spiel berücksichtigt", sagte Schaaf vor dem Abflug der Mannschaft am Freitagnachmittag nach Cottbus. Der Trainer muss auch auf Schlussmann Tim Wiese verzichten. Der Torwart hat einen Muskelfaserriss im Oberschenkel. Der war nach dem UEFA-Pokal-Spiel am Mittwoch gegen den AC Mailand (1:1) festgestellt worden. "Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, damit nichts Schlimmeres daraus resultiert", meinte der 27-Jährige. Für Wiese rückt Christian Vander ins Tor.
VfL Wolfsburg: Magath bangt um Trio
Der VfL Wolfsburg muss vor dem Gastspiel von Tabellenführer Hertha BSC Berlin um den Einsatz von drei Leistungsträgern bangen. Spielmacher Zvjezdan Misimovic, Torwart Diego Benaglio und Außenverteidiger Sascha Riether sind nicht hundertprozentig fit. Ihr Einsatz wird sich höchstwahrscheinlich erst kurz vor der Partie am Samstag entschieden.
Hamburger SV: Neuzugang erhält Spielberechtigung
Winter-Neuzugang Tomás Rincón hat die Spielberechtigung erhalten. Dies teilte der Verein auf seiner Internetseite mit. Der Venezolaner steht damit bereits für das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Sonntag zur Verfügung. "Ich freue mich, dass ich nun endlich richtig loslegen kann und der Mannschaft auch bei Pflichtspielen helfen kann", sagte der 21-Jährige. Bislang fehlte die Freigabe seines Ex-Vereins Deportive Tachira. Dadurch war es dem venezolanischen Fußballverband nicht möglich, die notwendige internationale Freigabe zu erteilen, die Voraussetzung für die Spielberechtigungsliste der Deutschen Fußball-Liga (DFL) ist.
Bayer Leverkusen: Vidal kehrt zurück
Bayer Leverkusen kann vor dem Verfolger-Duell gegen den Hamburger SV am Sonntag personell aus dem Vollen schöpfen. Arturo Vidal kehrt nach seiner Sperre wohl in die Mannschaft zurück. "Wir dürfen ihm seine Stärken nicht nehmen", sagte Bayer-Trainer Bruno Labbadia zum zweikampfstarken, aber häufig heißspornigen Chilenen. Thomas Zdebel müsste Vidal weichen. Neuzugang Toni Kroos steht wegen Trainingsrückstands nicht im Kader.
Karlsruher SC: Ohne Sebastian gegen Frankfurt
Der KSC muss im Abstiegskampf gegen Eintracht Frankfurt am Samstag ohne Verteidiger Tim Sebastian auskommen. "Er hat sich im Training eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen. Es sieht im Moment so aus, dass Stefan Buck seine Position einnehmen wird", sagte Trainer Edmund Becker am Freitag. Die in der Rückrunde bislang ungeschlagenen Badener müssen zudem auf Godfried Aduobe verzichten, der vor einer Woche einen Schlag aufs Auge bekommen hatte. Für Aduobe wird Marco Engelhardt beim Tabellen-17. nach verbüßter Gelb-Rot-Sperre wieder die zentrale Position im defensiven Mittelfeld einnehmen.
Energie Cottbus: Fans ermöglichen Anpfiff
30 freiwillige Helfer haben am Freitagabend mehrere Flächen im Cottbuser Stadion der Freundschaft von Schnee befreit, so dass die Bundesliga-Partie von Energie Cottbus gegen Werder Bremen am Samstag wie geplant ausgetragen werden kann. Wie Clubsprecher Ronny Gersch erklärte, seien vier nicht überdachte Stehplatzecken sowie das Dach freigeräumt worden. Am Samstagmorgen solle aber erneut überprüft werden, ob nach eventuellen Schneefällen in der Nacht weitere Räumarbeiten vonnöten sein werden.
Borussia Dortmund: Fans wenden sich gegen Rassismus
Die Fan-Gruppierungen von Borussia Dortmund haben vor dem Spiel an diesem Freitag beim FC Schalke 04 dazu aufgerufen, gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus vorzugehen. "Wir stellen uns klar gegen all diese hässlichen Gesänge, die den blauen Gegner mit Ausdrücken im Nazi-Jargon verunglimpfen sollen. Auch ein Derby hat für uns Grenzen, und diese sind spätestens dort überschritten, wo die Schrecken der NS-Zeit auf das Derby übertragen werden", hieß es in einem am Donnerstag von Borussia Dortmund verbreiteten Schreiben.
Schalke 04: Fanprojekt meldet Insolvenz an
Das Gelsenkirchener Fanprojekt "Dem Ball is egal, wer ihn tritt" hat Insolvenzantrag gestellt. Durch Misswirtschaft seien hohe Schulden entstanden, sagte der Projektvorstand und frühere Schalker Fußball-Profi Yves Eigenrauch dem Westdeutschen Rundfunk (WDR). Das Projekt hatte sich seit 2001 gegen Fremdenfeindlichkeit in den Stadien eingesetzt. Auch die Aktion "Zeig Rassismus die Rote Karte" nahm im Gelsenkirchener Projektbüro ihren Anfang. Der Verein war dafür vom Deutschen Fußball-Bund ausgezeichnet worden.
1899 Hoffenheim: Vertrag mit Manager verlängert
1899 Hoffenheim hat die Verträge mit Manager Jan Schindelmeiser und Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus bis zum 30. Juni 2014 verlängert. Dies gab der Herbstmeister am Donnerstag bekannt. Der 45 Jahre alte Schindelmeiser und der 42 Jahre alte Rotthaus waren 2006 wie Trainer Ralf Rangnick zum damaligen Regionalligisten gekommen. Schindelmeiser wurde zudem ebenfalls zum Geschäftsführer ernannt. "Wir wollen versuchen, fester Bestandteil in der Bundesliga zu werden, und das ist schon ambitioniert genug", meinte der Manager. "Wir dürfen ja nicht vergessen woher wir kommen."
Wiesbaden: Amateure erwägen Boykott
Auch Amateurfußballer in Wiesbaden werden sich möglicherweise dem Boykott des Spieltags am 28. Februar/1. März von Vereinen aus Westfalen anschließen. Sie wollen damit ebenfalls gegen das künftige Bundesliga-Sonntagspiel um 15.30 Uhr protestieren. "Es war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat", begründete der Wiesbadener Kreisfußballwart Dieter Elsenbast im "Wiesbadener Kurier" (Donnerstag) seine Empfehlung an die Clubs, an diesem Spieltag den Ball ruhen zu lassen.
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schalke gewinnt eh
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