Dr. Klitschko vor nächster "Operation"

Eurosport - Mo 19.Okt. 14:33:00 2009

Nach seinem Sieg gegen Chris Arreola klettert WBC-Champion Witali Klitschko in diesem Jahr erneut in den Ring. Gegner am 12. Dezember in Bern ist der US-Amerikaner Kevin Johnson. "Ich fühle mich topfit, hatte eine super Vorbereitung und habe den Kampf gegen Arreola genossen", so der 38-Jährige.

BOXING 2009 Vitali Klitschko - 0

"Ich kann es kaum erwarten, wieder in den Ring zu steigen", so der ältere der Klitschko-Brüder weiter. "Johnson ist sehr gefährlich. Er hat bereits 23 Profikämpfe absolviert, ist ungeschlagen und technisch deutlich besser als mein letzter Gegner Arreola. Johnson werde ich nicht unterschätzen." Für den Doktor der Sportwissenschaften ist es bereits die dritte Titelverteidigung seines WBC-Gürtels im Jahr 2009.

Johnson ist unter dem Namen "The Kingpin" (umgangssprachlich: Die Nummer Eins) bekannt. Der 30-Jährige ist 1,91 Meter groß und lebt in Atlanta. Johnson besiegte im Mai den bis dahin ungeschlagenen Devin Vargas ebenso vorzeitig wie im vergangenen Jahr den ehemaligen WBA-Weltmeister Bruce Seldon. Er ist die Nummer sechs der WBC- und WBA-Weltrangliste. Sein Kampfrekord steht bei 22 Siegen (9 K.o.) und einem Unentschieden.

"Ich habe hart und lange für dieses Chance gearbeitet und werde sie nutzen. Am 12. Dezember wird endlich wieder ein Amerikaner Schwergewichtschampion sein. Es tut mir für Klitschko leid, dass ich ihm sein Weihnachtsfest verderben werde", kündigte Johnson an.

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 14 of 14

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  1. hau druff

    Von xooxx, am Fr 30.Okt. 19:14
  2. Nein Sarah K., es gib auch sehr gute boxern aus Kuba.­ Hast du Yoriokis Gamboa, Guillermo Rigondeaux,­ Erislandy Lara oder Odlanier Solis gesehen. Solis hat 2­ mal Felix Savòn besiegt und Savon hat Vitali und alle­ andere wie sie heißen verprügelt.

    Von Cubano, am Mi 28.Okt. 18:16
  3. Wladimir leidet unter seinem Glaskinn. Beide sind sehr­ hüftsteif. Aber nichtsdestotrotz sind beide zur Zeit­ die besten Boxer der Welt. Sie vereinigen einfach alles­ was Boxen ausmacht Psyche und Physis, dazu auch noch­ das Gehirn schlau zu boxen und auf den Gegner­ einzugehen. Ein Lob natürlich an die Trainer die die­ guten Anlagen in die richtige Richtung gelenkt haben.­ Das sie mittlerweile Geld mit ihrer Arbeit verdienen­ sei ihnen gegönnt. Um auf so einen hohen Level zu­ kommen gehört auch eine gewisse Portion Glück. Es gibt­ bestimmt irgenwo noch bessere Boxer, die einfach die­ falschen Trainer oder Promoter haben. Ich sehe beide­ Klitschkos sehr gerne, den sie zeigen attraktives­ Boxen. Die Show aussen rum war schon immer in Amerika­ beheimatet, und nur dadurch waren die Börsen möglich.­ Die Brüder sollten nur darauf achten, rechtzeitig den­ Absprung zu schaffen.

    Von Schlawiner, am So 25.Okt. 8:45
  4. völliger blödsinn boxer die teilweise vor so vielen­ jahren weltmeister waren, mit den klitschkos zu­ vergleichen. Sicher waren das alles großartige Boxer.­ Aber ein Vergleich ist schon auf Grund von heute­ angewandten Trainingsmethoden nicht mehr zu­ bewerkstelligen. Fakt ist das die Klitschkos, vor allem­ Vitali, die Schwergewichtsszene dominieren und keiner­ in Sicht ist, der ihnen auch nur einen ausgeglichen­ Kampf liefern könnte.
    Ich finde einfach auch, dass die­ Klitschkos an ihrer eigenen Dominanz leiden, denn man­ kann erst richtig zeigen was man kann, wenn man auch­ den richtigen Gegner hat und der ist wie gesagt einfach­ nicht in Sicht.

    Von bjoern_birla, am Fr 23.Okt. 15:21
  5. Früher war es auch schon deshalb schwieriger,­ Weltmeister zu werden, da es im Prinzip nur 2­ anerkannte Verbände gab, der Rest war Pippifatz. Selbst­ IBF ist ja erste seit einigen Jahren Salonreif.
    Heute­ können sich die guten Leute aus dem Weg gehen.
    Ali,­ Foreman, Frazier, Norton, Spinks Holyfield...alle­ hätten wohl die Klitschkos erledigt.

    Von Uschi, am Do 22.Okt. 22:43
  6. ich glaube, dass gerade ein tyson irgendwann in die­ nähe wladimirs kinn käme und zuschlagen würde - wladi­ =glaskinn.
    und tyson hatte in seiner besten zeit kaum­ ein ziel geboten - schlagen, ducken pendeln weil er­ gerade für einen schwergewichtler sehr klein­ war
    klitschkos hätten probleme gehabt ihn auf Distanz­ zu halten

    Foreman und Holyfield schätze ich auf höhe­ Lewis ein also durchaus schlagbar.
    Vitali hätte wohl­ gegen alle eine reelle chance gehabt. wladi wohl ehr­ nicht
    Ali? er hatte immer sehr klug geboxt, wie­ klitschkos! wäre ein sehr "strategischer"­ kampf geworden.
    beide hätten mit seiner schnelligkeit­ und beinarbeit ihre probleme gehabt

    Von weigant85, am Do 22.Okt. 16:50
  7. ohne zweifel gehoeren die klitschkos zu den besten­ boxern aller zeiten. nur zu schade das es keine­ wirklich grossen gegner fuer die beiden gibt. dennoch­ raeume ich ein das keiner der beiden je einen cassius­ clay haette besiegen koennen und auch keinen george­ foreman als die in ihrer glanz-zeit waren. auch evander­ holyfield in seiner besten zeit wuerde beiden klitschks­ kopfzerbrechen bereiten. mike tyson wuerde niemals­ gegen einen der klitschkos gewinnen denn tyson war­ immer ein schlaeger ohne technic der sich nur auf seine­ schlagkraft verlies. werden wir jemals wieder grosse­ boxer wie clay und foreman sehen????? ich glaube kaum.

    Von jedi, am Do 22.Okt. 13:04
  8. Ja da stimmt, es gibt fast nur Fallobst im­ Schwergewicht.

    Von Sarah K., am Di 20.Okt. 18:36
  9. Mir tut es irgendwie Leid für die KlitschK.O.'S,­ dass sie in einer Zeit boxen, wo es einfach mal­ überhaupt keine gescheiten Gegner gibt. :(

    Von machodijai, am Di 20.Okt. 8:29
  10. Gibt es eigentlich noch eine Gewichtsklasse, in der­ Amis dominieren? Irgendwie kommen die momentan alle aus­ dem Osten oder aus Deutschland...

    Von Sarah K., am Di 20.Okt. 5:00
  11. @ Friedrich:
    Als ob nur die Ammis so sind...
    Und­ AUsreden haben auch immer alle zur Genüge ;)

    Von skapiert, am Mo 19.Okt. 18:25
  12. Dass die Amerikaner immer so eine grosse Klappe haben­ muessen ist unvorstellbar und sogar ein wenig­ ermuedend, aber das ist eben amerikanisch. Man will­ sich keine Bloesse geben und sich nicht mit kleinen­ Toenen im Voraus zum Verlierertypen degradieren. Das­ verkauft sich schlecht. Das mag man oder man mag es­ nicht. Selbst wenn sie verlieren, finden sie oft faule­ Ausreden. Selten sucht man die Schuld bei sich selbst.­ Eine ruehmliche Ausnahme war Arreola, obwohl von dem­ angekuendigten Alptraum eigentlich nicht viel zu sehen­ war, aber schliesslich ist der ja auch kein richtiger­ Amerikaner oder?
    Friedrich Welke, Florianopolis,­ Brazil

    Von Friedrich, am Mo 19.Okt. 17:11
  13. seh ich komplett genauso.

    Von Benjamin, am Mo 19.Okt. 16:33
  14. Auch hier wird Vitali Klitschko seinen­ Reichweitenvorteil nutzen und wie immer clever genau­ seinen Stil durchziehen. In der Form, in der sich­ Vitalie Klitschko in den letzten Kämpfen präsentiert­ hat, kann ihn auf der Welt nur einer schlagen und das­ ist sein Bruder - da es diesen Kampf aber niemals geben­ wird, werden Vitali und auch Vladimir ein bis zwei­ Jahre später als Weltmeister abtreten. Man kann über­ die Klitschkos sagen was man will, aber im Moment gibt­ es einfach keine Boxer, die den beiden das Wasser­ reichen können. Beide sind psychisch und physisch sehr­ stark, haben gegenüber fast allen Boxern erhebliche­ Reichweitenvorteile, verfügen über einen sehr präzisen­ und harten Jab und werden von Ihren Trainern stets­ perfekt vorbereitet. Freue mich auf den Kampf und­ erwarte einen klaren Sieg von Vitali Klitschko. Schönen­ Tag noch.

    Von Jochen K, am Mo 19.Okt. 16:01
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