Detroit (dpa) - Gleich drei tote Läufer hat es beim Marathon in Detroit/USA gegeben. Der 36-jährige Daniel Langdon und der 65 Jahre alte Rick Brown starben nach Veranstalterangaben, bevor sie die 20-Kilometer-Marke erreicht hatten.
Unklar war allerdings, ob die beiden Opfer die klassische 42,195-Kilometer-Distanz oder einen Halbmarathon bestreiten wollten. Kurz nach dem Zieleinlauf im Halbmarathon brach zudem der 26 Jahre alte Jon Fenlon zusammen und konnte nicht wiederbelebt werden.
Über die Ursachen wurde nichts bekannt. «Die Bedingungen waren aus meiner Sicht perfekt», sagte ein Lauftrainer. Beim Start waren die Temperaturen knapp unter null Grad gelegen, stiegen dann auf 5 Grad. Bei der 32. Auflage der Veranstaltung waren mehr als 19 000 Teilnehmer gemeldet. Beim Detroit-Marathon hatte es den letzten Todesfall 1994 gegeben, als ein 42 Jahre alter Mann starb.



Kommentare 1 - 1 of 1
Dazu faellt mir nur ein, dass der erste aller Marathonlaeufer im antiken Griechenland auch tot umgefallen ist. 42 Kilometer sind halt kein Pappenstiel. Nur voellig gesunde und austrainierte Sportler haben eine Chance, dass ohne Nachwirkungen zu ueberstehen. Fuer unaustrainierte, ueber 30-jaehrige 'Mitlaeufer' wird das schnell zum Todesurteil, selbst wenn man sich mit 65 noch wie ein toller Hecht fuehlt.
Friedrich Welke, Florianopolis, Brasilien
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