London (dpa) - Wie angekündigt hat der FC Chelsea gegen das vom Fußball-Weltverband FIFA verhängte Neuverpflichtungsverbot bis Januar 2011 Berufung eingelegt.
«Die Papiere gingen am Freitag raus», bestätigte der Geschäftsführer des englischen Spitzenclubs, Peter Kenyon. Die FIFA hatte die Transfersperre im September als Strafe für angebliche Unregelmäßigkeiten der Verpflichtung des französischen Nachwuchstalents Gael Kakuta 2007 durch Chelsea ausgesprochen. Nach Überzeugung des Verbands hatten die Londoner den Teenager, der damals für RC Lens spielte, zum Vertragsbruch ermuntert. Ob die Berufung noch vor der nächsten Transferperiode im Januar gehört werde, konnte der scheidende Chelsea-Geschäftsführer Kenyon nicht sagen.


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